In der Kulturpolitik besetzt der Jazz eine Nische. International hochgeachtet, im Inland aber strukturell kaum abgesichert, bedeutet eine Karriere im Jazz viel Glanz, aber auch ein hohes Maß an Selbstausbeutung. Das Publikum schätzt seine Echtheit und Live-Erlebnisse.
Was braucht die professionelle Jazz-Szene? Welche Förderung ist nötig? Wie wird der Nachwuchs ausgebildet? Welchen Anteil haben Frauen? Und wer hört überhaupt Jazz?
Von WDR 3.
Kultur & GesellschaftTalk
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Folge vom 17.04.2026Jazz: lebendig wie nie, dennoch fragil
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Folge vom 10.04.2026Mythos KultRuhr - Woran künftig erinnern?Zeche Zollverein stellte 1986 die Kohleförderung ein. Die größte Bergbaustadt Europas büßte eine Identität ein und erschuf eine neue: Von der der Industriegeschichte zur Industriekultur. Dazu zählt die Gründung des Ruhrlandmuseums, Vorläufer des heutigen Ruhr Museums. Nach vierzehn Jahren als dessen prägender Direktor verlässt Theo Grütter das Haus. Grund zu fragen, was war, was ist der Mythos KultRuhr? Ist die Industriekultur "am Ende"? Von Michael Köhler.
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Folge vom 27.03.2026Von Kunst leben können – Honoraruntergrenzen in der NRW-KulturSeit dem 1. Januar gelten in Nordrhein-Westfalen Mindesthonorare für Künstlerinnen und Künstler in landesgeförderten Kultureinrichtungen und Veranstaltungen. Wer bekommt wie viel wofür, ist das tatsächlich eine Verbesserung oder sorgt die gutgemeinte Idee sogar für neue Probleme? Von Peter Grabowski.
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Folge vom 06.03.2026Tanz heute: Zwischen Avantgarde und NützlichkeitsfalleVerglichen mit Oper und Theater ist die Tanzszene kleiner, dafür überaus erfolgreich und beim Publikum sehr beliebt. Zwei Millionen Menschen besuchen jährlich Tanzaufführungen. Von Max Burk.