Nachrichten
Wetterfrage Folgen
Wie entsteht der Gugiiföhn, weshalb werden auf dem Jungfraujoch immer die stärksten Winde gemessen, weshalb sinken die Temperaturen in La Brevine teilweise auf unter minus 30 Grad oder wie entstehen die kleinen Windteufel? Das Wetter und seine vielfältigen Phänomene beeinflusst unser Leben, macht es vielfältig, hinterlässt aber auch viele Fragezeichen. Jeweils am Samstagmorgen um 9.15 Uhr beantworten die Meteorologen von SRF Meteo Ihre Fragen zum Wetter. Teilen Sie uns deshalb Ihre Wetter-Beobachtung mit, die Sie im Verlauf der Woche in Ihrer Wohnregion oder auf einer Reise gemacht haben und sie ins Staunen versetzt haben.
Folgen von Wetterfrage
-
Folge vom 15.03.2025Beeinflussen US-Sparmassnahmen Schweizer Wetterprognosen?In der Schweiz werden die Wetterdaten und Modelle der US-Behörden rege genutzt. Für vieles gäbe es Alternativen. Aber nicht für alles. Die Kündigungswelle im US-Staatsapparat betrifft auch die Wissenschaft und den staatlichen Wetterdienst NOAA. Mehrere hundert Mitarbeitende haben eine Kündigung erhalten. Die Wettermessungen in den USA können infolgedessen bereits nicht mehr im ursprünglichen Rahmen fortgesetzt werden. Weil Wetter und Wettermodelle auf globaler Skala operieren beeinflusst der Wegfall von Messdaten die Qualität von Wetterprognosen weltweit. In welchem Ausmass, ist aktuell noch schwer zu sagen. Die NOAA betreibt wichtige globale Wettermodelle sowie zwei der wichtigsten Wettersatelliten. Sollten die US-Sparmassnahmen in diesen Bereichen zu Qualitätseinbussen führen, hätte dies gravierende Folgen. Beispielsweise könnte die Lokalprognose im SRF Meteo App nicht mehr so berechnet werden wie bisher. Dort fliessen nämlich die Modellprognosen der NOAA mit ein. Ohne die NOAA-Satelliten wäre man für einen Grossteil der Erde "blind", was das Wetter angeht.
-
Folge vom 08.03.2025Wann schneit es das letzte Mal?Frühlingshafte Temperaturen verwöhnen uns in diesen Tagen. Nichts deutet darauf hin, dass sich das Wetter zu dieser Jahreszeit auch völlig anders verhalten kann. Im Mittel kann es bis Ende März im Flachland schneien, im Extremfall sogar noch im Mai. Der Frühling als Übergangsjahreszeit bietet ein breites Spektrum, was das Wetter angeht. Sogenannte «Märzwinter» können sogar nochmals Rekordschneemengen bringen und auch bereits sommerliche Temperaturen sind möglich. Das Wetter kann sogar täglich variieren. Je nach dem, ob uns warme Luft aus Süden oder kalte Polarluft aus Norden erreicht.
-
Folge vom 01.03.2025Wann beginnt denn nun der Frühling?Der Beginn des Frühlings hat unterschiedliche Daten, je nachdem, ob man den meteorologischen, den astronomischen oder den phänologischen Frühlingsanfang wählt. Der Frühling hat verschiedene Anfänge. Geht es nach der Meteorologie, beginnt er am 1. März. Beim astronomischen Frühlingsanfang gibt die Sonne den Ton an: Der Frühling beginnt um den 20. März. Der phänologischen Frülingsbeginn richtet sich nach dem Pflanzenwachstum und hat kein fixes Datum.
-
Folge vom 22.02.2025Gibt es immer mehr Nebel?Angelika Deus fragt: «Täusche ich mich oder haben wir diese Wintersaison viel mehr Nebel als in anderen Jahren? Wenn ja, woran liegt das? Und ändert dies von Jahr zu Jahr wieder einmal zu weniger Nebel oder wird es von Jahr zu Jahr mehr (Klimaerwärmung)?» Tatsächlich gab es zwischen November 2024 und Januar 2025 vergleichsweise viele Tage mit Nebel oder Hochnebel. Dies liegt vor allem am Wetter. Hochnebel oder Nebel bilden sich bei Hochdrucklagen, davon hatten wir in diesem Winter viele. Es ist eher davon auszugehen, dass dieses Jahr ein Ausreisser nach oben ist. Langfristig gesehen gibt es nämlich immer weniger neblige Tage. Mögliche Gründe dafür gibt es einige. Dass unsere Luft sauberer wird, ist wahrscheinlich ein wichtiger Grund.