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Wetterfrage Folgen
Wie entsteht der Gugiiföhn, weshalb werden auf dem Jungfraujoch immer die stärksten Winde gemessen, weshalb sinken die Temperaturen in La Brevine teilweise auf unter minus 30 Grad oder wie entstehen die kleinen Windteufel? Das Wetter und seine vielfältigen Phänomene beeinflusst unser Leben, macht es vielfältig, hinterlässt aber auch viele Fragezeichen. Jeweils am Samstagmorgen um 9.15 Uhr beantworten die Meteorologen von SRF Meteo Ihre Fragen zum Wetter. Teilen Sie uns deshalb Ihre Wetter-Beobachtung mit, die Sie im Verlauf der Woche in Ihrer Wohnregion oder auf einer Reise gemacht haben und sie ins Staunen versetzt haben.
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Folge vom 30.05.2026Welche Zutaten benötigen Gewitter?Warme Luft, Feuchtigkeit und Auftrieb: Für ein Gewitter müssen mehrere Zutaten zusammenspielen. Gewitter entstehen, wenn warme und feuchte Luft rasch aufsteigt. In der Höhe kühlt sie ab, Wolken bilden sich und wachsen zu mächtigen Gewitterwolken heran. Werden die Aufwinde stark genug, können Blitz, Donner, Starkregen, Hagel und Sturmböen entstehen.
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Folge vom 23.05.2026Höhepunkt der PollensaisonDie Gräser bringen den grossen Heuschnupfen. Rund 70 Prozent aller Pollenallergikerinnen und -allergiker reagieren auf Gräserpollen. Regen wäre ein Segen, aber nicht jeder Regentyp bringt eine Entspannung. Die Gräserpollen sind seit Mitte April in der Luft und haben jetzt nach dem Auffahrtsregen und der aktuellen Sommerwetter ihren Höhepunkt. Rund 70 Prozent aller Pollenallergikerinnen und -allergiker reagieren auf Gräserpollen. Und Regen muss nicht immer eine Entspannung bringen, bei Gewittern reden die Fachleute sogar von Gewitterasthma. Höhere Luftfeuchtigkeit und ein kurzer Platzregen lassen die Pollen aufplatzen und so entstehen kleinere allergene Pollenpartikel, welche noch tiefer in die Lugen eindringen können. Ein Grashalm besitzt im Schnitt vier Millionen Pollen. Für eine mittlere bis schwere allergische Reaktion braucht es nur rund 50 Gräserpollen in einem Kubikmeter Luft. Tipps und Tricks um die Symptome zu lindern, finden Sie unter aha.ch - dem Allergiezentrum Schweiz.
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Folge vom 16.05.2026Regen im Mai – nervig oder erfreulich?Vielleicht hat der Regen über die Auffahrtstage Ihre Freizeitpläne durcheinandergebracht? Auch wenn der Zeitpunkt des Niederschlags möglicherweise unpraktisch war: Der Regen im Mai hat auch positive Seiten. Die Böden in der Schweiz waren lange trocken. Grund dafür war vor allem der äusserst trockene April. Der Regen im Mai entspannt die Situation nun kontinuierlich. Genug Wasser im Boden vor den Sommermonaten verringert potenzielle Risiken: einerseits das Risiko von Trockenheitsstress für Pflanzen, andererseits können auch Hitzeextreme durch feuchte Böden etwas gemildert werden. Verdunstendes Wasser kühlt nämlich die Luft – wie beim Schwitzen.
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Folge vom 09.05.2026Warum werden Seen im Frühjahr nur langsam warm?Die Luft wird im Frühjahr schnell warm, aber die Seetemperatur hinkt hinterher. Grund ist die höhere Wärmekapazität von Wasser. Die grösseren Seen haben derzeit etwas 16 Grad. Bis sie 20 Grad haben, dauert es noch bis Mitte Juni. Denn die Wärmekapazitä von Wasser ist viel grösser als die von Luft. Um 1 kg Wasser um 1 Grad zu erwärmen, braucht es vier Mal mehr Energie als wenn ich 1 kg Luft um 1 Grad erwärmen möchte.