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Wetterfrage Folgen
Wie entsteht der Gugiiföhn, weshalb werden auf dem Jungfraujoch immer die stärksten Winde gemessen, weshalb sinken die Temperaturen in La Brevine teilweise auf unter minus 30 Grad oder wie entstehen die kleinen Windteufel? Das Wetter und seine vielfältigen Phänomene beeinflusst unser Leben, macht es vielfältig, hinterlässt aber auch viele Fragezeichen. Jeweils am Samstagmorgen um 9.15 Uhr beantworten die Meteorologen von SRF Meteo Ihre Fragen zum Wetter. Teilen Sie uns deshalb Ihre Wetter-Beobachtung mit, die Sie im Verlauf der Woche in Ihrer Wohnregion oder auf einer Reise gemacht haben und sie ins Staunen versetzt haben.
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Folge vom 22.08.2026Ein paar nützliche und unnütze Fakten zum RegenNach einer gefühlten Ewigkeit kam in den letzten Tagen endlich wieder verbreitet Regen auf. Nach der langen Trockenperiode ist es also der perfekte Zeitpunkt, um ein paar nützliche und unnütze Dinge über den Regen zu erfahren. Wusstet ihr zum Beispiel, dass ein Regentropfen in Wirklichkeit ganz anders aussieht, als die meisten denken? Seine Form entspricht nicht etwa einer Träne, sondern eher einem Burger-Brötchen. Beim Herunterfallen wird der anfangs noch runde Tropfen nämlich vom Luftwiderstand von unten her flach gedrückt. Je nach Grösse des Regentropfens dauert seine Reise von der Wolke bis zum Boden übrigens mehrere Minuten. Apropos Regentropfen. Habt ihr gewusst, dass man bei 20 mm Regen etwas eine halbe Million Regentropfen pro Quadratmeter zählen kann. Je nach Tröpfchengrösse sind es sogar noch deutlich mehr. Und zum Schluss noch dies: Werde ich beim gemütlichen Spazieren oder beim Rennen durch den Regen nasser? Bei der Annahme, dass kein Wind im Spiel ist, werden wir sowohl beim Spazieren als auch beim Rennen von Regentropfen von vorne und von oben getroffen. Die Anzahl der von vorne treffenden Tropfen hängt nur von der im Regen zurückgelegten Distanz ab. Die Anzahl der Regentropfen, die uns von oben treffen, hängt zusätzlich von der Dauer ab, die wir im Regen verbringen. Schlussendlich sind wir beim Rennen weniger lang im Regen und werden dadurch weniger nass.
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Folge vom 15.08.2026Hitzesommer 2026Der Sommer 2026 bricht viele Rekorde. Zum Beispiel bei der Anzahl der Hitzetage stellt es den Jahrhundertsommer 2003 in den Schatten. 2003 galt lange als kaum wiederholbar. 43 Hitzetage in Bern, 54 Hitztage in Basel, über 60 Hitztage in Locarno und Visp. Das ist teils deutlich mehr als im Sommer 2003. Auch Regen fiel teils deutlich weniger als im 2018, 2003 und 1947. Rekordwarme Wassertemperaturen, Gletscherschmelze, Niedrigwasser. Wovor die Klimawissenschaft seit Jahren bzw Jahrzehnen warnt, hat dieses Jahr voll zugeschlagen.
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Folge vom 08.08.2026Künstlicher Regen gegen die Trockenheit?Kann man Regen künstlich machen und damit die aktuelle Trockenheit beenden? Mit «Cloud Seeding» lässt sich unter bestimmten Bedingungen zwar die Niederschlagsbildung fördern. Doch die Methode hat klare Grenzen und ist keine Lösung für eine anhaltende Trockenheit. Damit «Cloud Seeding» überhaupt funktioniert, braucht es zunächst geeignete Wolken. Diese sind aber während langanhaltender Trockenphasen eine Seltenheit. Doch selbst mit Wolken lässt sich der Regen weder zuverlässig erzeugen noch gezielt verteilen. Langfristig helfen gegen die Trockenheit ein sparsamer Umgang mit Wasser, bessere Speichermöglichkeiten und Massnahmen gegen den Klimawandel.
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Folge vom 01.08.2026TurbulenzenTurbulenz ist der Feind der Fliegerei. Ob mechanische oder thermische Turbulenz, beide können den Flug ziemlich ungemütlich machen. Und das Wetter ist daran schuld. Im Durchschnitt sind global an einem einzigen Tag 100'000 bis 130'000 Flugzeuge unterwegs. Sie durchkämmen so zu sagen die Atmosphäre. Die Luft, in der sich die Flugzeuge bewegen, ist alles andere als ruhig. Die Luftströmung bewegt sich manchmal gleichmässig, dann aber wiederum sehr chaotisch turbulent. Turbulenz ist der Feind der Fliegerei. Ob mechanische oder thermische Turbulenz, beide können den Flug ziemlich ungemütlich machen. Von der unsichtbaren Clear Air Turbulence (kurz CAT) haben die Piloten am meisten Respekt. Wie solche Turbulenzen zustande kommen und wie Frühwarnsysteme solche unruhigen Flugphasen erkennen könnte, erfahren Sie in der Wetterwoche «Turbulenzen».