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Wetterfrage Folgen
Wie entsteht der Gugiiföhn, weshalb werden auf dem Jungfraujoch immer die stärksten Winde gemessen, weshalb sinken die Temperaturen in La Brevine teilweise auf unter minus 30 Grad oder wie entstehen die kleinen Windteufel? Das Wetter und seine vielfältigen Phänomene beeinflusst unser Leben, macht es vielfältig, hinterlässt aber auch viele Fragezeichen. Jeweils am Samstagmorgen um 9.15 Uhr beantworten die Meteorologen von SRF Meteo Ihre Fragen zum Wetter. Teilen Sie uns deshalb Ihre Wetter-Beobachtung mit, die Sie im Verlauf der Woche in Ihrer Wohnregion oder auf einer Reise gemacht haben und sie ins Staunen versetzt haben.
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Folge vom 01.08.2026TurbulenzenTurbulenz ist der Feind der Fliegerei. Ob mechanische oder thermische Turbulenz, beide können den Flug ziemlich ungemütlich machen. Und das Wetter ist daran schuld. Im Durchschnitt sind global an einem einzigen Tag 100'000 bis 130'000 Flugzeuge unterwegs. Sie durchkämmen so zu sagen die Atmosphäre. Die Luft, in der sich die Flugzeuge bewegen, ist alles andere als ruhig. Die Luftströmung bewegt sich manchmal gleichmässig, dann aber wiederum sehr chaotisch turbulent. Turbulenz ist der Feind der Fliegerei. Ob mechanische oder thermische Turbulenz, beide können den Flug ziemlich ungemütlich machen. Von der unsichtbaren Clear Air Turbulence (kurz CAT) haben die Piloten am meisten Respekt. Wie solche Turbulenzen zustande kommen und wie Frühwarnsysteme solche unruhigen Flugphasen erkennen könnte, erfahren Sie in der Wetterwoche «Turbulenzen».
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Folge vom 25.07.2026Mittelwind und Böen: Was ist der Unterschied?Bei Wetterprognosen werden für die Windgeschwindigkeit häufig zwei Werte angegeben. Der Mittelwind ist die über 10 Minuten gemittelte Windgeschwindigkeit. Der zweite Wert beschreibt die stärkste Böe innerhalb dieses Zeitraums – also die maximale 1‑Sekunden‑Spitze. Je nach Interesse ist der eine oder der andere Wert entscheidend: Segler und Surfer interessieren sich vor allem für einen mässigen, gleichmässigen Mittelwind. Schäden entstehen dagegen durch kurze, heftige Böen, weshalb diese für Wetterwarnungen relevant sind. Die Unterschiede zwischen Mittelwind und Böen hängen stark von der Wetterlage ab. Bei Gewittern kann es fast windstill sein, und wenige Sekunden später treten Sturm oder Orkanböen auf. Auch bei typischem Aprilwetter mit Regenschauern können die Böen zwei bis dreimal stärker sein als der Mittelwind. Weniger gross sind die Gegensätze bei Bise oder beim Talwind in den Alpentälern: Hier sind die Böen meist eineinhalb bis zweimal so stark wie der Mittelwind.
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Folge vom 18.07.2026Die App sagt Gewitter, aber es bleibt trocken - wieso?Gewitter sind schwer vorherzusagen und exakte Prognosen nahezu unmöglich. Damit hadern auch Wetter-Apps. Vielmehr lässt sich das Potential von Gewittern abschätzen. Für das eigene Fest bedeutet das: spontan bleiben und einen Plan B bereithalten. Wer kennt den Frust von falschen Gewitterwarnungen in Wetter-Apps nicht? Doch exakte Gewitter-Prognosen sind eine Lotterie: Gewitter sind extrem lokal und kurzlebig. Das ist wie bei Popcorn in der Pfanne: Man weiss, es knallt gleich, aber man weiss nicht, welches Korn zuerst aufpoppt. Wetterapps basieren auf Modellen mit einer beschränkten Genauigkeit. Diese werden alle paar Stunden neu berechnet – entsprechend passt sich die Prognose an. Genaue Gewitterprognosen mehrere Tage im Voraus ergeben keinen Sinn. Vielmehr lässt sich so abschätzen, ob Gewitter grundsätzlich möglich sind. Auch die Radar-Prognose bietet nur einen groben Anhaltspunkt für die nächsten Stunden. Wer ein Fest plant, sollte nicht nur den App-Grafiken vertrauen, sondern den schriftlichen Bericht von Meteorologinnen und Meteorologen lesen. Am Tag selbst gilt: Radar im Auge behalten und einen Plan B bereit haben.
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Folge vom 11.07.2026Trocknet die Schweiz aus?Wiesen und Felder sind eher braun als grün. Dieser Eindruck täuscht im Sommer 2026 nicht. Mit Satellitenbildern lässt sich der Zustand der Vegetation in der Schweiz erfassen. Speziell Felder und Wiesen sind seit Ende Mai klar brauner geworden. Auch im Vergleich zu den letzten Jahren ist die Dürre in der Schweiz klar sichtbar. Dies bestätigen Satellitengestützte Trockenheits- und Vegetationsindikatoren.