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Wetterfrage Folgen
Wie entsteht der Gugiiföhn, weshalb werden auf dem Jungfraujoch immer die stärksten Winde gemessen, weshalb sinken die Temperaturen in La Brevine teilweise auf unter minus 30 Grad oder wie entstehen die kleinen Windteufel? Das Wetter und seine vielfältigen Phänomene beeinflusst unser Leben, macht es vielfältig, hinterlässt aber auch viele Fragezeichen. Jeweils am Samstagmorgen um 9.15 Uhr beantworten die Meteorologen von SRF Meteo Ihre Fragen zum Wetter. Teilen Sie uns deshalb Ihre Wetter-Beobachtung mit, die Sie im Verlauf der Woche in Ihrer Wohnregion oder auf einer Reise gemacht haben und sie ins Staunen versetzt haben.
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Folge vom 11.07.2026Trocknet die Schweiz aus?Wiesen und Felder sind eher braun als grün. Dieser Eindruck täuscht im Sommer 2026 nicht. Mit Satellitenbildern lässt sich der Zustand der Vegetation in der Schweiz erfassen. Speziell Felder und Wiesen sind seit Ende Mai klar brauner geworden. Auch im Vergleich zu den letzten Jahren ist die Dürre in der Schweiz klar sichtbar. Dies bestätigen Satellitengestützte Trockenheits- und Vegetationsindikatoren.
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Folge vom 04.07.2026Weshalb ist es im Tessin so oft schwül?Wer im Sommer im Tessin Ferien verbringt, kommt deutlich öfters ins Schwitzen als diejenigen auf der Nordseite der Alpen. Im Tessin ist es viel häufiger schwül als auf der Alpennordseite. Die Feuchtigkeit kommt nicht etwa von den Seen sondern vom Mittelmeer. Die Anordnung der Alpen sorgt dafür, dass Schwüle oft lange bestehen bleibt.
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Folge vom 27.06.2026Was hilft gegen urbane Hitzeinseln?Städte leiden unter Hitzewellen stärker als ihr Umland. Gezielte Massnahmen können aber die Hitzebelastung senken. Mehr Wasser, helle Oberflächen und zusätzliche, hitzerestistente Bäume - dies alles hilft, um das Aufheizen von Städten zu begrenzen. Entscheidend ist auch eine Anordnung von Gebäuden, welche natürliche Luftströme wie Hangabwinde nicht blockiert.
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Folge vom 20.06.2026Physiologisch Äquivalente Temperatur: Wie heiss fühlen Sie sich?Menschen sind keine Thermometer. Trotzdem brauchen wir die Temperaturangaben von Thermometern, um Hitze oder Kälte zu definieren. Ein alternativer Ansatz ist die Physiologisch Äquivalente Temperatur (PET). Diese gibt an, wie sich das aktuelle Wetter für einen Menschen tatsächlich anfühlt. PET wird in Grad Celsius angegeben. Sie bedeutet: Wie warm müsste ein Innenraum sein, dass wir dasselbe Wärmegefühl hätten, wie wir es im Moment draussen erleben? PET hat unzählige Einflussfaktoren. Sonneneinstrahlung, wenig Wind oder hohe Luftfeuchtigkeit erhöhen PET im Vergleich zur "normalen" Lufttemperatur. Für PET spielt es aber auch eine Rolle, welche Kleidung wir tragen oder wie aktiv wir gerade sind. PET wird beispielweise tiefer, wenn wir in die Badekleidung wechseln und uns auf einen Liegestuhl legen. In der Praxis wird PET in der Stadtplanung rege benutzt.