Nachrichten
Wetterfrage Folgen
Wie entsteht der Gugiiföhn, weshalb werden auf dem Jungfraujoch immer die stärksten Winde gemessen, weshalb sinken die Temperaturen in La Brevine teilweise auf unter minus 30 Grad oder wie entstehen die kleinen Windteufel? Das Wetter und seine vielfältigen Phänomene beeinflusst unser Leben, macht es vielfältig, hinterlässt aber auch viele Fragezeichen. Jeweils am Samstagmorgen um 9.15 Uhr beantworten die Meteorologen von SRF Meteo Ihre Fragen zum Wetter. Teilen Sie uns deshalb Ihre Wetter-Beobachtung mit, die Sie im Verlauf der Woche in Ihrer Wohnregion oder auf einer Reise gemacht haben und sie ins Staunen versetzt haben.
Folgen von Wetterfrage
-
Folge vom 22.11.2025EistageHeute gibt es vielerorts einen Eistag. Was ist eigentlich eine Eistag und wie lange bleibt es denn kalt. Dieser und anderen kalten Fragen geht die Wetterfrage nach. Von einem Eistag spricht man in der Meteorologie, wenn die Temperaturen den ganzen Tag über unter Null Grad liegen. Es gibt noch weitere sogenannte Lufttemperaturabhängige Kenntage, z.B. der Frosttag, der Sommertag oder die Tropennacht. Lange halten die tiefen Temperaturen nicht an, schon bald wird es wieder milder.
-
Folge vom 15.11.2025Wie kann es im November Temperaturen von fast 25 Grad geben?In der Schweiz gab es am Donnerstag und Freitag gebietsweise Temperaturen über 20 Grad. Mit 23.5 Grad wurde es in Delémont am wärmsten. Dies entspricht dort einem neuen Temperaturrekord für den Monat November. Solch hohe Temperaturen im Spätherbst oder Winter hängen von zwei Faktoren ab. Erstens muss in der Höhe relativ warme Luft zur Schweiz geführt werden. Zweitens ist Wind nötig, damit diese warme Luft bis an den Boden heruntergemischt und erwärmt wird. Die Sonneneinstrahlung hat zu dieser Jahreszeit nur noch einen geringen Einfluss. Am Donnerstag konnte dies sehr gut beobachtet werden. So wurden in der Delémont dank Südwestwind auch nachts Temperaturen um 20 Grad gemessen.
-
Folge vom 08.11.2025Ist Nebel eigentlich für irgendetwas nützlich?Viele mögen den Nebel nicht besonders, weil er im Winterhalbjahr im Flachland die Sonne verdeckt. Doch er ist wichtig für den Wasserhaushalt von vielen Pflanzen, in einigen Regionen stellt er sogar eine Trinkwasserquelle dar. Der Nebel sorgt im Winterhalbjahr im Flachland oft für trübe Stimmung. Doch es gibt ganze Ökosysteme, die auf Nebel angewiesen sind. In Regionen mit wenig Niederschlag wird er mit Hilfe von Netzen eingefangen und daraus Trinkwasser gewonnen. Und auch in der Schweiz steigern wohl nicht wenige Bergbahnen ihren Umsatz besonders an nebligen Wochenenden.
-
Folge vom 01.11.2025Lassen sich Hurrikane verhindern oder abschwächen?Hurrikane zu verhindern ist ein alter Wunsch – ob durch Impfen, Laser, Windturbinen oder gar Atombomben. Doch all diese Ideen bleiben technisch und politisch unrealistisch. Seit Jahrzehnten träumen Forschende davon, Hurrikane zu bremsen oder gar zu verhindern. Die Ideen reichen von wissenschaftlich bis skurril: Hurrikane impfen, mit Lasern beschiessen, Windturbinen einsetzen oder sogar Atombomben zünden. In den 1960er- und 70er-Jahren versuchten die USA im Projekt Stormfury, Hurrikane mit Silberjodid zu „impfen“. Dadurch sollten mehr Eiskristalle entstehen, die die Struktur des Sturms verändern und seine Winde abschwächen. Doch ob das tatsächlich funktionierte, konnte nie bewiesen werden. Auch moderne Ansätze – etwa Laserstrahlen aus dem All, die die Atmosphäre stabilisieren sollen, oder Tausende Windräder entlang der Küste – bleiben reine Theorie. Und die Idee, eine Atombombe zu zünden, hätte kaum Wirkung und wäre hochgefährlich dazu: Luft und Meerwasser würden radioaktiv verseucht. Fazit: Hurrikane lassen sich weder stoppen noch steuern – die Natur ist schlicht zu gross, zu komplex und zu mächtig.