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ZAHLTAG ist der Nachrichtenpodcast mit Daniel Boschmann für alle, die wissen wollen, was in der Welt passiert, ohne sich von der Nachrichtenflut erschlagen zu lassen. Der gut gelaunte Leuchtturm im wilden Meer der Schlagzeilen. Zweimal pro Woche geht es um die Zahlen, Themen und Geschichten, die gerade zählen, aus Politik, Gesellschaft, Sport, Popkultur und Wissenschaft. Dienstags solo, freitags gemeinsam mit prominenten Gästen, die zusätzliche Perspektiven einbringen. Kontext, klare Meinung und genug Leichtigkeit, damit du informiert bleibst, ohne danach völlig bedient zu sein. Neue Folgen jeden Dienstag und Freitag. Infos und Rabatte zu unseren Werbepartnern: https://linktr.ee/zahltag
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Folge vom 22.05.2026#074 - Die Follower-Folge: Bergurlaub, Ebola-Spezial und Louvre-NewsEigentlich ist freitags Gästetag bei Zahltag, aber diesmal kam es anders: Daniel meldet sich aus dem Bergurlaub und macht daraus eine Follower-Folge mit Themen, die sich Hörerinnen und Hörer gewünscht haben. Erst geht es zurück nach Paris: Sieben Monate nach dem Louvre-Coup sind acht Schmuckstücke noch immer verschwunden, während Frankreich für bis zu 1,15 Milliarden Euro lieber einen neuen Eingang, einen eigenen Mona-Lisa-Raum und die nächste große Prestige-Baustelle plant. Danach wird es passend zum Alpenblick wissenschaftlich: Warum Bergurlaub Kreativität und Gedächtnis stärker anschiebt als der Strand, der dafür beim Glücksgefühl gewinnt. Im großen Ebola-Spezial geht es um den Ausbruch im Kongo, über 130 Tote, sechs Menschen in Berliner Isolation, die Rolle der Goldminen in Ituri, Tollwut als noch tödlicheres Virus und die unbequeme Frage, wessen Sicherheit eigentlich evakuierbar ist.
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Folge vom 19.05.2026#073 - Uran, Krebs-Zukunft, Cannes und Kinderpleite450 Kilogramm Uran lagern im Iran, angereichert auf 60 Prozent und damit näher an der Bombe, als einem lieb sein kann. Daniel schaut auf den brüchigen Waffenstillstand, die Straße von Hormus und die Frage, warum es gerade keinen Plan gibt, der wirklich nach Lösung klingt. Außerdem geht es um 140.000 Briten, einen Bluttest für rund 50 Krebsarten und die unbequeme Frage, ob wir wirklich alles wissen wollen, was Medizin bald finden kann. In Cannes kämpfen 21 von 2.541 eingereichten Filmen um Aufmerksamkeit, während Spielberg und Star Wars lieber woanders stattfinden und John Travolta die Ehrenpalme bekommt. Und dann ist da noch Platz 25: Deutschland landet beim UNICEF-Vergleich zum Wohlbefinden von Kindern im unteren Mittelfeld – mit Kinderarmut, Bildungsproblemen und der Frage, wann uns das endlich peinlich wird.
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Folge vom 15.05.2026#072 - Mit Karen Heinrichs: Betreuungslücke, Pommesklau und Event-MillionenKaren Heinrichs ist zu Gast – Moderatorin, Frühaufsteherin im Frühstücksfernsehen, musikbegeistert, schlagfertig und mit einem Auto, das irgendwann vielleicht selbst archäologisch ausgewertet wird. Mit ihr spricht Daniel über ein 800 Jahre altes Wachstafelbuch aus einer Paderborner Latrine, Seide als Klopapier und die Frage, warum geklaute Pommes laut Studie fast 40 Prozent besser schmecken. Außerdem geht es um Käse als meistgeklautes Lebensmittel, 70 Jahre ESC, die Hotelauslastung in Wien und darum, ob Mega-Events wirklich so viel bringen, wie vorher versprochen wird. Ernst wird es bei 41 Prozent: Vier von zehn alleinerziehenden Familien gelten als armutsgefährdet – und Karen erzählt, warum Betreuung, Unterhalt und fehlende Wertschätzung für viele Mütter jeden Tag zum Problem werden.
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Folge vom 12.05.2026#071 - ESC, Pflege, Matilda-Effekt und ErdüberlastungstagNach 130 Tagen ist Deutschland ökologisch im Dispo: Der Erdüberlastungstag lag dieses Jahr zwar später als 2025, aber vor allem wegen neuer Berechnung. Am Tag der Pflegenden geht es um Florence Nightingale, geboren 1820, und um ein Pflegesystem, das ohne Frauen, Angehörige und internationale Pflegekräfte kaum funktionieren würde. 49 Mal wurde Lise Meitner für den Nobelpreis nominiert – gewonnen hat sie nie. Der Matilda-Effekt zeigt, warum Frauen in Wissenschaft, Technik und Geschichte so oft unsichtbar gemacht wurden. Und zum 70. ESC geht es um 2.500 Jahre roten Teppich, den türkisen Auftritt in Wien, Boykotte und die Frage, warum der Song Contest nie unpolitisch war.