Susan Rogers hat im Tonstudio das legendäre Album "Purple Rain" mit
produziert. Nach ihrer Karriere als Toningenieurin ging sie in die
Forschung und untersuchte, was im Gehirn passiert, wenn wir Musik hören.
Im Podcast erklären wir anhand von Hörbeispielen, warum Menschen so
unterschiedliche Musikrichtungen lieben – und was die Wissenschaft über
den Zusammenhang von Musikgeschmack und Charakter weiß.
Im zweiten Beitrag (17:00) geht es um Recycling in der Popmusik. Was ist
der Unterschied zwischen covern, sampeln und interpolieren? Was ist
erlaubt, was nicht? Noah Hildebrandt zeigt, wie Elton John, Dua Lipa und
andere sich eine kulturelle Kreislaufwirtschaft zunutze machen.
Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach,
wie Ohrwürmer entstehen. Warum bleibt uns manche Musik im Kopf kleben –
ob wir wollen oder nicht?
Kapitel
00:00 Gibt es Liebe beim ersten Hören?
01:40 Lässt sich ein Hit planen?
05:08 Wie das Gehirn Musik verarbeitet
07:24 Die Musik-Realismus-Achse
09:37 Was prägt den Musikgeschmack?
12:39 Was die Playlist über den Charakter verrät
17:09 Recycling in der Popmusik
17:51 Covern, sampeln, interpolieren
21:25 Dürfen die das?
22:35 5,8 Millionen für Ideenklau
23:45 Kulturelle Kreislaufwirtschaft
24:49 Das Rätsel der Ohrwürmer
29:02 Ausblick auf ZEIT WISSEN
Shownotes
Susan Rogers hat über die Erforschung des Musikgeschmacks das Buch "This
Is What It Sounds Like" geschrieben. Mit zugehöriger Playlist.
Das ZEIT-WISSEN-Interview mit Susan Rogers ist in der Mai/Juni-Ausgabe
2025 erschienen.
Die im Podcast zitierten Songs sind:
- Prince: "Purple Rain", Warner Bros. Records, 1984
- Pharrell Williams: "Happy", Back Lot Music, 2013
- Bob Dylan: "Tombstone Blues", Columbia Records 2023
- Creedence Clearwater Revival: "Born on the Bayou", Fantasy Records,
1969
- Daft Punk: "The Grid", Walt Disney Records, 2010
- Angela Bofill: "Rough Times", Arista Records, 1978
- Elton John & Dua Lipa: "Cold Heart (PNAU Remix)", Mercury
Records/EMI, 2021
- Elton John: "Rocket Man", DJM Records (UK), Uni Records (US), 1972
- The Beatles: "With a Little Help from My Friends", Parlophone (UK),
Capitol (US), 1967
- Joe Cocker: "With a Little Help from My Friends", Regal Zonophone,
1968
- Eko Roosevelt Louis: "Tondoho Mba", Original: 1970er, Compilation
2015 (Analog Africa o. ä.)
- Disclosure: "Tondo", Island Records, 2020
- Chic: "Good Times", Atlantic Records, 1979
- Sugarhill Gang: "Rapper's Delight", Sugar Hill Records, 1979
- Robin Thicke, Pharrell Williams, T.I.: "Blurred Lines", Star
Trak/Interscope, 2013
- Marvin Gaye: "Got to Give It Up", Tamla (Motown), 1977
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155 Folgen
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Folge vom 11.05.2025Was die Playlist über die Persönlichkeit verrät
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Folge vom 27.04.2025Wie gefährlich ist Mikroplastik?In den vergangenen Monaten erschienen immer wieder Studien, die Mikroplastik im menschlichen Körper untersuchen. Gefunden wurde es im gesamten Körper: in Stuhlproben, im Darm, in Blutgefäßen, in den Geschlechtsorganen und sogar im Gehirn. Teilweise wird Mikroplastik mittlerweile mit Herzinfarkten, Krebs oder Erkrankungen des Gehirns in Verbindung gebracht. Doch das Forschungsfeld ist noch jung und viele Studien haben bisher große Schwächen. Was die Forschung dazu weiß, wie gefährlich Mikroplastik für Menschen ist, sortieren ZEIT-Redakteurinnen Claudia Vallentin und Linda Fischer in einer neuen Folge von "Woher weißt Du das?", dem ZEIT-Wissen-Podcast. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, warum so wenig Plastik im Meer schwimmt. Shownotes: - Prof. Dr. Verena Pichler, Professorin für Neurochemie an der Universität Wien - PD Dr. Karsten Grote, Kardiologe und Forscher der Experimentellen Kardiologie an der Universität Marburg - Prof. Dr. Christian Laforsch, SFB Mikroplastik, Universität Bayreuth - EU-Richtlichtlinie 2019/904 - "Die Mikroplastik-Panik", der Artikel auf zeit.de - "Bioaccumulation of microplastics in decedent human brains" ("Nature Medicine": Nihart et al., 2024) - "Microplastics and Nanoplastics in Atheromas and Cardiovascular Events" ("New England Journal of Medicine": Marfella et al., 2025) - "Dispersion, Accumulation, and the Ultimate Fate of Microplastics in Deep-Marine Environments: A Review and Future Directions" ("Frontiers in Earth Science": Kane /Clare, 2019) - "An integrative assessment of the plastic debris load in the Mediterranean Sea" ("Science of the Total Environment": Pedrotti et al., 2022) ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Folge vom 13.04.2025Was taugen die Gesundheitsmessungen meiner Smartwatch?Smartwatches, Fitnesstracker und andere Wearables liefern rund um die Uhr Gesundheitsdaten. Sie protokollieren alle möglichen Körperfunktionen. Doch nicht alle Messungen sind gleichermaßen zuverlässig. Ein irisches Forschungsteam hat Daten aus über 400 Studien ausgewertet, in denen die Smartwatch-Messungen überprüft wurden. Eine Funktion erweist sich dabei als erstaunlich hilfreich zur Früherkennung von Herzproblemen, andere Werte dagegen sind oft fehlerhaft und können die Menschen verunsichern. Der Studienleiter Cailbhe Doherty sowie die Ärztin und ZEIT-WISSEN-Autorin Insa Schiffmann erklären in dieser Podcastfolge, welche Messungen sinnvoll sind und welche nur scheinbare Präzision bieten. Außerdem geht Christoph Drösser in seiner unmöglichen Kolumne einem Rätsel nach: Warum können manche Menschen ihren Herzschlag deutlich spüren – und andere nicht? Kapitel 00:00 Podcast Smartwatches 02:31 Sabine trackt ihre Schlafphasen 04:45 So zuverlässig sind die Schlafdaten 08:59 Risiko Orthosomnie 12:36 Michael überwacht seinen Puls 15:53 Trendparameter Herzratenvariabilität 19:29 Jean-Marc nutzt seine Uhr für EKGs 22:53 Wem gehören meine Gesundheitsdaten? 23:57 Wer kann den eigenen Herzschlag spüren? 28:26 Ausblick auf ZEIT WISSEN Shownotes Der Überblick vom University College Dublin über die Genauigkeit von Smartwatch-Messungen ist in "Sports Medicine" erschienen (eine gute Übersicht gibt Abbildung 2). In diesem YouTube-Video fasst der irische Sportwissenschaftler Cailbhe Doherty die Ergebnisse der Studie zusammen. Im Fachblatt "Sensors" analysieren die Forschenden die Messungen der Herzratenvariabilität und des Ruhepulses von zwei Apple-Watch-Modellen im Vergleich zum Herzfrequenzsensor Polar H10. In diesem YouTube-Video erklärt Cailbhe Doherty, was die Wissenschaft über die Herzratenvariabilität weiß. Zu der Kolumne von Christoph Drösser sind folgende Studien interessant: - "Heartbeat Counting Accuracy Is Enhanced in Blind Individuals" - "Interozeption: Signale aus dem Körperinneren" - "Can Interoception Improve the Pragmatic Search for Biomarkers in Psychiatry?" Produktion: Noah Hildebrandt ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Folge vom 30.03.2025Wann waren Sie am glücklichsten?Für manchen ist es die Studienzeit voller Partys und Freiheit, für den anderen eine Weltreise und mancher findet im Rückblick die Zeit, in der die eigenen Kinder klein waren, die glücklichste. Aber gibt es auch wissenschaftliche Kenntnisse dazu, wann Menschen am glücklichsten sind? Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts. Zu Gast ist Elena Erdmann, die die ZEIT-ONLINE-Leser nach der besten Zeit ihres Lebens gefragt hat. Sie erklärt unserem Host Jakob Simmank, warum Glücksforschung so kompliziert und anfällig für Verzerrungen ist –und welche Lebensereignisse uns nachhaltig glücklich oder unglücklich machen. Und in der unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wieso Wohlstand zwar glücklicher macht, aber eben nur bis zu einem bestimmten Grad. Shownotes: Das interaktive Glücks-Tool von ZEIT ONLINE finden Sie hier. Ein ausführliches Interview mit Robert Waldinger, einem der führenden Glücksforscher, lesen Sie hier. Außerdem finden Sie hier einen Selbsttest der Kollegin Maria Mast, die Happiness-Apps ausprobiert hat. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.