Friedrich Merz sagt eine Reise nach New York an die UNO-Vollversammlung ab. Der Kanzler soll in Berlin gebraucht werden. Unter anderem dort finden dieses Wochenende Landtagswahlen statt. Obwohl Merz nicht zur Wahl steht, ist der Druck auf den CDU-Parteichef gross, sagt Auslandredaktor Peter Voegeli.
Weitere Themen:
· Im Rechtsstreit um verschärfte Regeln bei der Briefwahl in den USA hat die Regierung von Präsident Donald Trump vor dem Obersten Gerichtshof eine Niederlage kassiert. Der Supreme Court lehnte es ab, die Entscheidung einer unteren Instanz auszusetzen, die die Trump-Regierung bislang davon abhält, ihre neuen Regeln umzusetzen. Politikwissenschaftler und USA-Experte Thomas Jäger sagt, das Urteil sei eine herbe Niederlage für Trump.
· In der Strasse von Hormus zeigen Satellitenbilder fünf grössere Ölteppiche. Die Verschmutzung soll unter anderem die iranische Küste in der Nähe von Schutzgebieten um die Insel Gheshm erreicht haben. Cornelia Kienle arbeitet am Ökotox-Zentrum des Wasserforschungsinstitut Eawag. Sie erörtert, wie schlimm die aktuelle Situation ist.
· Thailand verkürzt die Zeit für visafreie Aufenthalte unter anderem für Schweizer Touristinnen und Touristen von 60 auf nur noch 30 Tage. Es ist eine Kursumkehr. Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi äussert sich zur Frage, ob Schweizer Touristen noch erwünscht sind in Thailand.
· Die neue Eishockey-Saison hat begonnen. Seit Jahren ist beispielsweise das Stadion von Fribourg-Gottéron ausverkauft – doch das heisst noch lange nicht, dass das Stadion bis auf den letzten Sitz besetzt ist. Denn ein Problem, mit dem die meisten Clubs in der Liga kämpfen, sind sogenannte «No Shows», also wenn zwar Fans ein Abo hätten, das Spiel sich aber nicht im Stadion anschauen. Nun hat sich der Schweizer Eishockeyverband diesem Problem angenommen. Reto Wiedmer berichtet.
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Wer die News schon kennt, will mehr: Einordnung, Analyse, Hintergrund. Genau das bietet der 4x4 Podcast von Montag bis Freitag mit ausgewählten Gesprächen und Reportagen aus der Schweiz und aus aller Welt. 4x4 von SRF 4 News - Verstehen, was wirklich wichtig ist.
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Folge vom 16.09.2026Kanzler Merz sagt UNO-Treffen ab – wegen kommender Landtagswahlen
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Folge vom 15.09.2026Was hinter der Arktis-Strategie der EU stecktDie Arktis gewinnt geopolitisch an Bedeutung. Darum will die EU stärker Einfluss auf diese Weltregion nehmen. An der Arktis-Konferenz in Finnland hat sie ihre Strategie präsentiert. Über die Hintergründe spricht Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann. Weitere Themen: In Schottland, Wales und Nordirland kämpfen verschiedene Parteien seit Jahrzehnten für mehr Selbstbestimmung. Jetzt rücken diese Parteien, die die Unabhängigkeit von England wollen, bei einem Treffen enger zusammen. Grossbritannien-Korrespondentin Fiona Endres über die Forderungen und Chancen. Es ist die grosse Frage: Wird nach der Niederlage der CDU in Sachsen-Anhalt die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am nächsten Sonntag zur Schicksalswahl für Bundeskanzler Merz? Eine Einschätzung von Auslandredaktor Stefan Reinhart. Auch in den USA gibt es grosse Fragen: Könnte KI tatsächlich stärker reguliert werden? Was hätte das für Folgen, weil KI derzeit als Wirtschafts-Motor gilt? Börsenkorrespondent Jens Korte gibt Antworten. Es ging viral: Ein 9-Jähriger Bub aus Italien hat den Mont Blanc bestiegen, einen der höchsten Berge Europas. Sein Vater hat das auf Social Media gepostet und viel Kritik geerntet. SRF-Journalist Frank Senn beschäftigt sich als Dokfilmer seit Jahrzehnten mit der Bergwelt. Er ordnet den Fall ein.
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Folge vom 14.09.2026Türkei: Razzien gegen LGBTQ-OrganisationenDie türkischen Behörden sind gegen LGBTQ-Organisationen vorgegangen und haben Dutzende Personen festgenommen. Die Vorwürfe lauten Vereinsgründung zum Begehen einer Straftat, Prostitution und Obszönität. Journalist Thomas Seibert über das Ausmass der Polizeiaktion. Weitere Themen: · Seit längerem kursieren Vorwürfe, China spioniere die Forschung aus und schleuse dafür gezielt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an westliche Universitäten ein. Eine Recherche von deutschen Medien präsentiert nun erstmals Zahlen: Im Jahr 2025 sollen die deutschen Behörden rund 400 von insgesamt 11'000 Visumsanträgen für Forschungs- und Studienaufenthalte abgelehnt haben – auffallend viele. Wie berechtigt die Angst vor chinesischer Spionage aktuell ist, schätzt der Professor und China-Forscher Ralph Weber von der Universität Basel ein. · Die Hälfte aller Landwirtinnen und Landwirte weltweit sind von Pestizidvergiftungen betroffen. Das besagt eine Studie der NGO Pestizide Action Network. Samuel Fuhrimann forscht am Schweizer Tropen-Institut in Basel zur Pestizid-belastung in der Landwirtschaft und erklärt, was diese Vergiftungen konkret bedeuten. · Fussballerinnen sollen in der spanischen Liga sich nicht länger zwischen Karriere und Kinder entscheiden müssen. Deshalb will er seinen Nationalspielerinnen die Kosten für das das Einfrieren von Eizellen aus nicht-medizinischen Gründen übernehmen. Auch eine Schweizer Nati-Spielerin hat sich schon zu diesem Schritt entschieden. SRF-Redaktor Noah Zimmermann berichtet.
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Folge vom 11.09.2026Wie Stephan Klapproth 9/11 ins Schweizer Fernsehen brachte«Da ist ein Airliner ins World Trade Center geflogen». In der 10vor10-Redaktion sitzt Stephan Klapproth mit dem Rücken zum Fernseher, als er zum ersten Mal von den Anschlägen in den USA hört. Kurze Zeit später geht der Moderator selbst auf Sendung. Hier erzählt er, wie er um passende Worte rang. · Wo früher das World Trade Center stand, befinden sich heute keine neuen Gebäude – sondern eine Gedenkstätte. Dafür hat unter anderem Monica Iken-Murphy gesorgt. Am 11. September 2001 verlor sie ihren Mann Michael. Danach wandelte sich ihre Trauer in Aktivismus: Monica Iken-Murphy wollte verhindern, dass über den Toten wieder gebaut wurde. Die Reportage von ARD-Korrespondent Martin Ganslmeier. · Neben der Strasse von Hormus ist im Nahen Osten eine weitere Schifffahrtsroute gestört. Im Jemen haben die Huthi-Rebellen die Hafenstadt Mokka eingenommen und kontrollieren so eine für den Ölhandel wichtige Meerenge. Was die Miliz damit bezweckt, erklärt Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn. · Der spanische Geheimdienst hat die Behörden vor der Massenankunft von Migrantinnen und Migranten in der Exklave Ceuta gewarnt. Das geht aus geheimen Unterlagen hervor, die die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez freigegeben hat. Sanchez hatte stets bestritten, etwas gewusst zu haben. Wir haben die freie Journalistin Julia Macher gefragt, was die Veröffentlichung für ihn bedeutet.