Schon zum dritten Mal in kurzer Zeit hat die Ukraine Warenlager von Wildberries angegriffen – das Unternehmen gilt als das russische Amazon. David Nauer, SRF-Russland- und Ukraine-Korrespondent, ordnet ein.
Und:
· Die Marktmacht des Tech-Unternehmens Google ist der EU ein Dorn im Auge. Sie spricht darum eine Busse gegen Google aus in der Höhe von 890 Millionen Euro. Wirtschaftsredaktor Jan Baumann sagt, was die EU Google genau vorwirft.
· In den USA haben die Jungen das Sparschwein entdeckt: Keine Generation hat so früh mit dem Sparen begonnen wie die 14- und 29-Jährigen. Was hinter dieser Bewegung steckt und wie die Generation Z konkret Geld spart, sagt US-Wirtschaftskorrespondent Jens Korte.
· Der Fall Maisano soll Folgen haben für alle Spitäler in der Schweiz. Das fordert die Eidgenössische Qualitätskommission. Nach dem Skandal an der Herzklinik des Zürcher Unispitals sollen Lehren gezogen werden. Der Präsident der Kommission, Michael Jordi, sagt, was sich an Schweizer Spitälern nun ändern muss.
· Der Aargauer Missbrauchsfall wird seit Tagen in Schweizer Medien behandelt. Welche Folgen kann diese mediale Aufmerksamkeit auf den späteren Prozess haben? Marianne Heer war bis 2021 Richterin am Kantonsgericht in Luzern und sagt, ob sich diese Berichterstattung strafmildernd auswirken kann.
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Wer die News schon kennt, will mehr: Einordnung, Analyse, Hintergrund. Genau das bietet der 4x4 Podcast von Montag bis Freitag mit ausgewählten Gesprächen und Reportagen aus der Schweiz und aus aller Welt. 4x4 von SRF 4 News - Verstehen, was wirklich wichtig ist.
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Folge vom 24.07.2026Ukraine beschiesst riesigen russischen Onlinehändler
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Folge vom 23.07.2026Google-Suche lässt Kassen von Alphabet klingelnDer Konzern verdient weiterhin vor allem mit der Google-Suche viel Geld – obwohl lange befürchtet wurde, künstliche Intelligenz könnte genau dieses Geschäft unter Druck setzen. Wirtschaftsredaktorin Nora Meuli ordnet die Zahlen ein. Ausserdem in dieser Sendung: · Vorsicht in den Schweizer Bergen: Die anhaltende Hitze diesen Sommer verändere die Verhältnisse im Hochgebirge. Dadurch werden gewisse Routen gefährlicher. Deshalb mahnt der Schweizer Alpenclub SAC zur Vorsicht. Wie sich die Situation in den Schweizer Bergen verändert hat, sagt Severin Karrer, Bergführer und verantwortlich für die Ausbildung beim SAC. · Diskussionen nach Tötungsdelikte an Frauen im Tessin: Ein brutaler Mord an einer Frau hat in den vergangenen Tagen und Wochen das Tessin aufgerüttelt: Ein Mann hat seine Ex-Frau umgebracht und sich danach selber in die Luft gesprengt. Es ist bereits der dritte gemeldete Femizid im Kanton Tessin dieses Jahr. Korrespondent Iwan Santoro sagt, was dieser Fall im Tessin auslöst. · Aufgepasst vor automatisierter Gesichtserkennung: In London hat die Polizei 2500 Personen seit dem Jahr 2024 festgenommen, mit Hilfe automatischer Gesichtserkennung. Auch in der Schweiz fordern einzelne politische Kreise mehr Mittel für die Polizei, um den öffentlichen Raum zu überwachen. Rahel Estermann sitzt für die Grünen im Luzerner Kantonsrat und arbeitet für den Verein digitale Gesellschaft, der sich gegen Überwachung einsetzt. Sie erklärt, wieso solche automatisierte Überwachungen heikel sein können.
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Folge vom 22.07.2026Armeechef abgesetzt: Selenski reagiert auf ProtesteNach tagelangen Protesten hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski Armeechef Oleksander Syrskyi entlassen. Letzte Woche hatte Selenski den populären Verteidigungsminister Mychailo Fedorow entlassen. ARD-Korrespondent Stephan Laack in Kiew zur Bedeutung für den Kriegsverlauf. Ausserdem in dieser Sendung: · Premiere in Europa: Frankreich will ein Verbot von sozialen Medien für Kinder unter 15 Jahren. Beide Parlamentskammern haben deutlich angenommen. Frankreichkorrespondentin Mirjam Mathis sagt, warum der Entscheid so deutlich ausgefallen ist. · Die Huthi-Miliz lässt den Konflikt mit Saudi-Arabien wieder aufflammen. Sie blockiert das Rote Meer für saudi-arabische Schiffe. Dies könnte sich auf den Welthandel und damit auf grosse Teile der Bevölkerung auswirken, schätzt Nahost-Expertin Gudrun Harrer ein. · Der US-Technologie-Konzern Microsoft geht eine Zusammenarbeit mit dem europäischen KI-Unternehmen Mistral AI ein. Microsoft erhofft sich mehr Unabhängigkeit von Open AI. Auch für den Technologie-Standort Europa könnte diese Zusammenarbeit ebenfalls neue Impulse bringen, ist KI-Experte Max Meister überzeugt. · Die Tate-Brüder wurden in den USA festgenommen und sollen an Grossbritannien ausgeliefert werden. Dort sind die Influencer angeklagt – unter anderem wegen Vergewaltigung, Menschenhandel und Körperverletzung. Mit ihrem frauenfeindlichen Männerbild wurden Andrew und Tristan Tate attraktiv für die republikanische Partei. Nun wird das für die Partei zur Herausforderung, sagt Stephan Bierling, Professor für internationale Politik an der Universität Regensburg.
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Folge vom 21.07.2026Schafft Nicaraguas Präsident Ortega die Demokratie ganz ab?In Nicaragua soll es keine Wahlen mehr geben, hat Präsident Daniel Ortega in einer Rede verkündet. Er will der Opposition den Weg zur Macht versperren. Nicaragua-Expertin Alina Ripplinger vom GIGA-Institut Hamburg erklärt, wie Ortega das genau rechtfertigt. Die weiteren Themen: In China sind in den letzten Tagen Millionen von Freundschaften und Liebesbeziehungen abrupt beendet worden. Das ist allerdings nicht freiwillig passiert, und es sind auch keine Beziehungen zwischen Menschen – sondern zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz. Die chinesische Regierung hat es auf sogenannte KI-Companions abgesehen. Das sind Apps, auf denen man Beziehungen zu digitalen Robotern aufbauen kann. Der freie Ostasien-Korrespondent Fabian Kretschmer erklärt, was dahintersteckt. In der indischen Hauptstadt Neu Delhi ist es am Montag zu einem grossen Protest gekommen: Anhängerinnen und Anhänger der sogenannten Kakerlaken-Bewegung haben versucht, zum Parlament zu marschieren. Dabei hat sich die Polizei mit Schlagstöcken und Tränengas in den Weg gesteltl. Die freie Indien-Korrespondentin Natalie Mayroth erklärt, was die Protestierenden antreibt. Die Fussball-WM hat in vielerlei Hinsicht für Aufsehen gesorgt – zum Beispiel auch, weil die christliche Religion zur Schau gestellt wurde wie selten zuvor. Zuletzt an der grossen Halbzeit-Show im WM-Finale mit Justin Biber, der da nicht einen seiner grossen Hits gesungen hat, sondern seinen Song "Everything Hallelujah". Religions-Redaktorin Nicole Freudiger zu den Hintergründen.