Bis tief in die Nacht haben die Delegationen aus den USA und dem Iran auf dem Bürgenstock verhandelt. Obwohl es positive Signale gibt, gibt es kein gemeinsames Foto. Politikwissenschaftler Ali Fatollah-Nejad erklärt, warum nicht.
Weitere Themen in dieser Sendung:
Gibt es im sozialistischen Kuba bald Filialen von Starbucks oder McDonald’s? Bisher unvorstellbar, aber die Regierung plant grosse wirtschaftliche Reformen, um so die schwere Wirtschaftskrise in Kuba zu bewältigen. Aber, lassen sich marktwirtschaftliche Mechanismen einfach so «hineinpflanzen» in ein zutiefst sozialistisches Land? Antworten dazu von Lateinamerika-Korrespondentin Sandra Weiss.
Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon mehr als vier Jahre und damit länger als der Erste Weltkrieg. Historikerinnen und Historiker ziehen immer häufiger Parallelen zwischen den beiden Kriegen. Historiker Jörn Leonhard darüber, ob man Kriege vergleichen darf.
Die 89. Tour de Suisse ist schon wieder vorbei. Das Radrennen durch die Schweiz dauerte neu nur noch fünf Tage. Zudem sind die Etappen kürzer und die Frauen- und Männerrennen finden am selben Tag am gleichen Ort statt. Tourdirektor Olivier Senn zieht ein erstes Fazit zum neuen Konzept.
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Folge vom 22.06.2026Iran und USA: Warum gibt es kein gemeinsames Bürgenstock-Foto
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Folge vom 19.06.2026Wird Andy Burnham nächster britischer Premierminister?Andy Burnham gilt als möglicher Herausforderer von Grossbritanniens angeschlagenem Premierminister Keir Starmer. Nun hat der Bürgermeister von Manchester bei einer Nachwahl den Einzug ins Parlament geschafft. Grossbritannien-Korrespondent Michael Gerber ordnet die Chancen Burnhams ein. · Die Ukraine hat am Donnerstag einen der massivsten Drohnengriffe auf Moskau seit Kriegsbeginn durchgeführt. Eine Ölraffinerie wurde schwer beschädigt und die Moskauer Flughäfen waren zwischenzeitlich geschlossen. Russland-Korrespondent Calum MacKenzie erklärt, wie sich solche Angriffe auf die Stimmung in Russland auswirken. · Ein Kaffeebecher von Starbucks sorgt in Südkorea für Empörung: Die Kaffee-Kette lancierte in dem Land einen Becher mit dem Namen «SS Tank» und dies am 18. Mai. An dem Tag wird der blutigen Niederschlagung eines Studentensaufstands während der Zeit der Militärdiktatur gedacht. Jetzt schickt Starbucks seine Mitarbeitenden zur Geschichtsnachhilfe. Der freie Südkorea-Korrespondent Fabian Kretschmer mit den Einzelheiten. · Die Schweiz ist nicht mehr das wettbewerbsstärkste Land der Welt. Sie fällt im Ranking der Business- Schule IMD auf Platz drei zurück. Auch andere europäische Länder sind abgerutscht. Wirtschafts-Redaktor Jan Baumann hat sich das Ranking genauer angeschaut.
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Folge vom 18.06.2026Wie unser Körper auf Hitze reagiertDie Schweiz schwitzt in den nächsten Tagen: Vielerorts gibt es Temperaturen über 30 Grad und der Bund gibt eine Hitzewarnung heraus. Was extreme Hitze mit unserem Körper macht, erklärt Wissenschafts-Redaktorin Katrin Zöfel. · In der kleinen Freiburger Gemeinde Siviriez haben Bagger die Grenzsteine zum Nachbarkanton Waadt verrückt. Warum verschieben die Kantone Waadt und Freiburg ihre Grenzen? Antworten von Westschweiz-Korrespondent Philippe Reichen. · Die Schweiz und Italien kommen sich ein bisschen näher – zumindest in Sachen ÖV. Denn in Zukunft soll es mehr Verbindungen vom Tessin in Richtung Mailand geben. Tessin-Korrespondent Iwan Santorro mit den Einzelheiten. · Neues Leben für eine alte Bahnverbindung im Nahen Osten: Sie soll von Saudi-Arabien über Jordanien und Syrien in die Türkei führen und dort an das europäische Bahnnetz anschliessen. Die Türkei und Saudi-Arabien wollen damit eine Alternative zur Strasse von Hormus schaffen. Bernd Dörries, Nahost-Korrepsondent beim «Tages-Anzeiger» erklärt, was die Bahnverbindung taugt.
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Folge vom 17.06.2026Was die Schweiz auf dem Bürgenstock leisten mussAm Freitag soll auf dem Bürgenstock eine Absichtserklärung zwischen den USA und Iran unterzeichnet werden. Politikwissenschafter Laurent Goetschel erklärt, welche Rolle die Schweiz bei den Vorbereitungen für das Treffen spielt. Weitere Themen: · Wie wird die angekündigte Einigung im Iran wahrgenommen? Das Abkommen werde vor allem als Sieg verkauft, sagt unser Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn. · Japan will das Verständnis für queere Menschen fördern. Ein neues Gesetz verpflichte die Regierung zum LGBTQ+-Bildungsprogramm, sagt Journalist Martin Fritz. · Warum brechen die Autoverkäufe in China ein? Dass sich der Markt verlangsame, habe mehrere Gründe erklärt Beatrix Keim vom Center for Automotive Research.