Die Sprecherin von Donald Trump, Karoline Leavitt, kündigt ihren Rücktritt per Ende August an – aus familiären Gründen, wie die Regierung mitteilt. Politologe und USA-Kenner Thomas Jäger über ihre Wichtigkeit als Trumps Sprachrohr, ihre künftige Aufgabe für den US-Präsidenten – und die Nachfolge.
Weitere Themen:
· Der neue britische Premierminister Andy Burnham erlebt diese Woche seine erste Bewährungsprobe: Die Regierung entlässt rund 5000 Häftlinge frühzeitig aus den Gefängnissen. Darunter auch Schwerverbrecher, die wegen Totschlags verurteilt sind. Der Grund dafür ist seit Jahren bekannt: Die britischen Haftanstalten sind überfüllt. Warum Burnham nun trotzdem in der Kritik steht, weiss der freie Journalist in London, Peter Stäuber.
· Eigentlich sind sich diese zwei Parteien spinnefeind: die deutsche CDU und die Partei die Linke. Doch in der Linkspartei werben seit dieser Woche prominente Stimmen für eine Zusammenarbeit. Im Herbst stehen nämlich Landtagswahlen im Bundesland Sachsen-Anhalt an. Wenn die CDU dort an der Macht bleiben will, kommt sie kaum an der Linkspartei vorbei. Politikwissenschaftlerin Ursula Münch über die Annäherungsversuche der Links-Partei – und wie sie bei der CDU ankommen.
· Im Wallis ist einem Medienbericht zufolge der Bella-Tola-Gletscher verschwunden. Auf rund 3000 Metern Höhe sollen nur noch einige Schneefelder zu sehen sein. Der aktuelle Hitzesommer dürfte dem Gletscher auf der deutsch-französischsprachigen Grenze stark zugesetzt haben. Ist der Gletscher nun für immer weg? Antworten von ETH-Gletscherforscher Matthias Hug.
· Ist das ein KI-Song? Das ist oft schwer zu erkennen. Der Streamingdienst Spotify will künftig explizit bei den Profilen von Künstlerinnen und Künstlern darauf hinweisen, wenn dahinter KI steckt. Spotify schreibt, mit dieser Massnahme wolle man mehr Vertrauen schaffen. Wie hilfreich ein solches Label ist, erörtert SRF-Digitalredaktor Guido Berger.
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Folge vom 13.08.2026Trumps verliert enge Vertraute: Sprecherin Leavitt tritt ab
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Folge vom 12.08.2026Sonnenfinsternis in Europa: Warum uns sowas früher Angst machteAm Mittwochabend gibt es über Europa eine Sonnenfinsternis. Hierzulande bedeckt der Mond bis zu 93 Prozent der Sonne. Es ist die stärkste partielle Sonnenfinsternis in der Schweiz seit 1999. Religionsexpertin Judith Wipfler erzählt, warum Menschen so etwas früher als bedrohlich wahrnahmen. Weitere Themen: · Der Libanon schafft als erster arabischer Staat die Todesstrafe ab. Neu gibt es anstelle der Todesstrafe eine verschärfte lebenslange Haft mit Zwangsarbeit. Zwar hat der Libanon seit 2004 niemanden mehr hingerichtet. Doch der Schritt ist dennoch historisch, sagt die freie Journalistin Meret Michel im Libanon. · Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien laufen die Rettungsarbeiten. Das Beben hat - Stand Mittwochvormittag - mindestens 250 Menschen das Leben gekostet, Unzählige werden vermisst, Tausende sind verletzt. Fabian Hayoz ist stellvertretender Botschafter in Kolumbien und schätzt die aktuelle Lage vor Ort ein. · In Russland sind Kriegsgegner nach wie vor unerwünscht: Bei der Parlamentswahl im September wird nun doch keine Partei antreten, die ein Ende des Kriegs gegen die Ukraine fordert. Das Oberste Gericht hat die liberale Partei Jabloko von der Wahl ausgeschlossen. Von der russischen Wahlkommission wurde sie Ende Juli noch einstimmig zugelassen. Warum das Hin und Her? Ulrich Schmid, Professor für Osteuropastudien an der Universität St. Gallen erklärt’s.
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Folge vom 11.08.2026Will Revolut eine «normale» Bank werden?Immer mehr Menschen nutzen die Dienstleistungen von Smartphone-Banken. Eine davon ist Revolut. Dieses Fin-Tech-Unternehmen hat nun in Frankreich eine Banklizenz erhalten. Was verspricht man sich davon. Und wie sieht es in der Schweiz aus? Wirtschaftsredaktorin Susanne Schmugge gibt Antworten. Weitere Themen: Für US-Präsident Donald Trumps Rückflug nach dem Nato-Gipfel in der Türkei wurde wegen einer Drohung zu einer List gegriffen. Trump stieg in Ankara vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut «Washington Post» unbemerkt in einen Catering-Container. Was danach passierte, davon berichtet SRF-Redaktor Julius Schmid. Nach dem Drohnen-Vorfall am Flughafen in Leipzig will die deutsche Regierung noch stärker in die Drohnenabwehr investieren. Wie man gefährliche Drohnen erkennen und stoppen kann und wo die Schweiz bei der Drohnenabwehr steht, sagt Roland Siegwart, Professor für Autonome Systeme an der ETH Zürich. Er arbeitet mit dem Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) zusammen. Einem US-amerikanischen Forschungsteam der Universität Stanford ist es erstmals gelungen, mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz die Bauanleitung für neue, funktionsfähige Viren herzustellen. Wissenschaftsredaktorin Cathrin Caprez erklärt, wie die Forscher vorgegangen sind und wo die Hoffnungen und Gefahren liegen. Kürzlich wurde in einem Kloster in der Toskana ein Rezept gefunden aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Mixtur ähnelt Coca-Cola. Wurde das Brausegetränk vielleicht gar nicht in den USA erfunden, sondern in Italien? Kulturredaktorin Gisela Feuz ist der Sache nachgegangen.
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Folge vom 10.08.2026Eingeschränkte Schifffahrt auf dem Rhein – droht ein Gütermangel?Der Deutsche Bundesverband für Binnenschifffahrt warnt: Der Wassermangel im Rhein könnte schon in den nächsten Tagen die internationale Transportroute im mittleren Flussabschnitt zwischen Koblenz und Mainz unterbrechen. Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi über die Folgen, auch für die Schweiz. Weitere Themen: · Die Billig-Airline EasyJet erhält einen neuen Besitzer: US-Finanzinvestor Apollo hat sich in einem Bieterwettsreit durchgesetzt. Er kauft nun für umgerechnet gut sechs Milliarden Franken EasyJet-Aktien. Ob dies ein guter Preis ist, sagt Stefan Eiselin, Herausgeber von «Aero-Telegraph». · Er war der jüngste Schwarze Professor an der Universität Cambridge in England. Jetzt ist der Soziologe Jason Arday zurückgetreten. Ihm werden Plagiate und Ungenauigkeiten in seinen Arbeiten vorgeworfen. Einen Blick auf den öffentlichen Diskurs rund um den Fall wirft Caspar Hirschi, Professor für Geschichte an der Uni St. Gallen. · In weiten Teilen Spaniens ist diesen Mittwoch eine totale Sonnenfinsternis zu sehen. Das zieht auch viele Touristinnen und Touristen an. Die freie Journalistin Julia Macher berichtet vom Ausnahmezustand vor Ort.