In einem Ortsteil von Königswinter nahe Bonn steht ein verlassenes Auto am Straßenrand - ohne Nummernschilder, ordnungsgemäß verschlossen, mit leichten Unfallspuren. Das Fahrzeug wird abgeschleppt und schließlich geöffnet. Im Kofferraum: die Leiche einer Frau. Wie aus einem vermeintlichen Verkehrsdelikt ein ebenso ungewöhnlicher wie verworrener Kriminalfall wurde, darum geht es bei "Akte Rheinland".
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Akte Rheinland Folgen
Ein Podcast des General-Anzeiger Bonn über wahre Verbrechen. Alle zwei Wochen donnerstags spricht Anna Maria Beekes über einen Kriminalfall aus dem Rheinland, speziell aus der Region Bonn.
Folgen von Akte Rheinland
104 Folgen
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Folge vom 15.07.2021Die Leiche im Kofferraum
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Folge vom 01.07.2021Der Mörder von RemagenIm März 1999 ermordete Dieter Zurwehme in Remagen vier Menschen auf brutalste Weise. Es dauerte noch Monate, bis der auf der Flucht befindliche Mörder gefasst werden konnte. Reporter Victor Francke berichtet bei "Akte Rheinland" über die fieberhafte Suche der Polizei nach Zurwehme, über die Verbrechen, die dieser auf seiner Flucht begeht, über die schwierige Arbeit der Ermittler, über die zahlreichen Ermittlungspannen, von denen die gravierendste mit dem Tod eines völlig Unschuldigen endete, und darüber, was Kommissar Starke fühlte, als Zurwehme am 18. August 1999 endlich festgenommen wird.
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Folge vom 17.06.2021Der RucksackmörderDie Ungewissheit dauerte 22 Monate für die Eltern von Gabor N. Der junge Mann aus Swisttal bei Bonn war mit seiner Freundin Anja H. auf Rucksackreise durch Australien. Dem gelobten Land für Backpacker, wie die Rucksacktouristen dort genannt werden. Das ist jetzt 30 Jahre her. An Heiligabend 1991 rief Gabor zum letzten Mal zu Hause an. Seitdem kein Lebenszeichen mehr. - für fast zwei Jahre. Erst dann hatten Gabors Eltern die grausame Gewisskeit: Ihr Sohn war Opfer eines Serienkillers geworden, wie sechs andere junge Touristen auch. Bei "Akte Rheinland" geht es um den "Rucksackmörder" Ivan Milat, seine Taten und deren Folgen für die Opferfamilien.
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Folge vom 03.06.2021Die HorrornachtIn der Nacht auf den 2. April 2017 ereignete sich in der Bonner Siegaue ein Verbrechen, das nicht nur die Region erschütterte, sondern aufgrund seiner Brutalität in ganz Deutschland für Entsetzen sorgte: Eine junge Camperin und ihr Freund wurden von einem Unbekannten überfallen, der ein langes Messer bei sich trug. Er vergewaltigte die 23-jährige Frau im Beisein ihres 26-jährigen Freundes und raubte die beiden anschließend aus. Wir sprechen bei "Akte Rheinland" über die Vergewaltigung in der Siegaue, über die insgesamt drei Prozesse, die die Tat nach sich zog, und darüber, wie sie das Leben der Opfer nachhaltig zerstörte.