Der Sport war in der DDR-Diktatur von strategischer Bedeutung. Für Spitzenleistungen wurden viele Sportlerinnen und Sportler systematisch gedopt. Junge Talente bekamen schon als Kinder sogenannte unterstützende Mittel verabreicht - mit teilweise verheerenden Folgen für ihre Gesundheit. Wenn Betroffene nun Aufklärung und Anerkennung verlangen, sehen sie sich oft mit Ungläubigkeit, Anfeindungen und bürokratischen Hürden konfrontiert. Im Gespräch mit Palina Milling schildert Journalistin Alexa Hennings, wie hartnäckig sich der Mythos um den DDR-Sport hält und wie mühsam die DDR-Dopingopfer um Hilfe kämpfen. Von Alexa Hennings.
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"Hören, was dahintersteckt", lautet das Motto des Gemeinschaftsprojekts ARD Radiofeature. Renommierte Journalistinnen und Journalisten recherchieren Themen, die unser soziales und politisches Leben berühren.
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Folge vom 07.09.2022Kampf gegen Staatsdoping - Journalistin Alexa Hennings im Gespräch
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Folge vom 07.09.2022Kampf gegen Staatsdoping - Doku über eine DDR-TurnerinEin deutsches Gericht bestätigt zum ersten Mal: Doping an einem Kind ist ein Akt der Willkür und der Staat verantwortlich. Doch trotz des Urteils hat die Betroffene bis heute keinen Cent Entschädigung erhalten. Von Alexa Hennings.
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Folge vom 03.08.2022Propagandaschlacht um Mariupol - Journalistin Christine Hamel im GesprächMariupol ist inzwischen eine der bekanntesten ukrainischen Städte. Ihre Belagerung und den Fall von Asowstal verfolgte die ganze Welt. In Russland lief bei den Kämpfen um Mariupol die Propaganda zur Hochform auf. Die ukrainische Seite dagegen stilisierte die Stadt zum Symbol des Widerstands. Im Gespräch mit Palina Milling beschreibt die Journalistin Christine Hamel die Methoden der russischen Propaganda und erklärt, zu welchem Zweck auch die ukrainischen Kämpfer sich selbst inszeniert haben. Von Palina Milling.
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Folge vom 06.07.2022Mordfall Yeboah - Gespräch mit dem Journalisten Jochen MarmitSamuel Yeboah stirbt 1991 bei einem Brandanschlag im Saarland. 30 Jahre später wird ein Neonazi verhaftet, der Polizeichef entschuldigt sich. Wurde auch bei weiteren Brandanschlägen unzureichend ermittelt, rechte Gewalt bewusst kleingeredet? Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählt der Journalist Jochen Marmit, warum die Behörden in der rechten Szene lange Zeit nicht so genau hingeschaut haben, warum es die Stadt Saarlouis bis heute ablehnt, von einer fremdenfeindlichen Tat zu sprechen - und wie doch noch Aufklärung stattfinden könnte. Von Johannes Döbbelt.