Am Sonntag wählt Frankreich eine neues Staatsoberhaupt. Emmanuel Macron liegt vorne, aber nur knapp vor Marine Le Pen. Was die Wahl für Europa bedeutet.
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Folge vom 08.04.2022Wahl in Frankreich: "Marine Le Pen will die EU zurückbauen"
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Folge vom 07.04.2022Krieg in der Ukraine: Liefert Deutschland bald auch schwere Waffen?Mehr Waffen aus Deutschland für die Ukraine, das hat Kanzler Olaf Scholz am Mittwoch im Bundestag angekündigt. Welche das sein könnten und was bedeutet das für den Kriegsverlauf bedeutet.
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Folge vom 06.04.2022Schutz vor Corona: Warum Eigenverantwortung nicht reichtDie Masken sind an vielen Orten abgeschafft, die Impfpflicht steht auf der Kippe und fast wäre auch die Isolationspflicht gefallen. Was ist der Plan für die nächsten Monate der Pandemie?
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Folge vom 05.04.2022Wie die Brutalität des Krieges zeigen?Wie vom Krieg berichten? Welche Bilder zeigen? Ein Gespräch mit der Medienethikerin Claudia Paganini. Eine kleine Familie liegt tot auf einer Straße in der Ukraine. Getötet beim Versuch vor russischen Granaten zu fliehen. Anfang März hat die New York Times auf ihrer Titelseite dieses Bild veröffentlicht - und damit weltweit eine Debatte ausgelöst: Welche Bilder sollen - oder dürfen Medien zeigen? Wie vom Krieg berichten? Gerade hat der Deutsche Presserat dazu aufgerufen, “sorgsam” mit der Auswahl solcher Fotos umzugehen. Vor der Veröffentlichung sei, “zwischen dem Informationsinteresse der Leserschaft und den Interessen von Opfern und deren Angehörigen abzuwägen”. "Wir müssen uns bewusst machen, dass es in der Ethik in dem Sinn keinen Gesetzgeber gibt, der etwas verbietet oder erlaubt, der einzige Gesetzgeber sind wir selbst", sagt Claudia Paganini, Professorin für Medienethik an der Hochschule für Philosophie in München. In erster Linie gehe es um die "Persönlichkeitsrechte der Opfer". Es gebe auch viele andere objektive Blickwinkel, "die auch die Destruktivität und die Brutalität des Krieges zeigen". Journalismus dürfe nicht "in Aktivismus abgleiten". Wenn man die ikonographischen Bilder des 20. und 21. Jahrhunderts betrachte, dann falle ihr auf, dass es oftmals "gar nicht unbedingt brutale oder spektakuläre Bilder" waren. Bei 9/11 sei beispielsweise das Bild von Feuerwehrleuten im Gedächtnis, die eine Fahne am Ground Zero hissen. Es habe weniger mit den Bildern selbst zu tun, als mit den Emotionen innerhalb der Gesellschaft. Weitere Nachrichten: Von der Leyen und Borrell reisen nach Kiew, Kritik an Fall der Isolationspflicht, Griechenland tilgt Schulden. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum dritten und letzte Teil des sechsten Sachstandsberichts des Weltklimarats finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett