Seit Ende Dezember wird in Deutschland gegen Corona geimpft. Doch es gibt noch einiges zu optimieren.
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Folge vom 04.01.2021Was beim Impfstart falsch gelaufen ist
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Folge vom 23.12.2020Weihnachten, ein Fest der NiedrigkeitHeiligabend und die Festtage sind dieses Jahr anders. Doch trotz allem bleibt das Eigentliche am Fest bestehen. Es ist ein Weihnachten unter Pandemie-Bedingungen: Ob mit oder ohne dem Besuch von Gottesdiensten, aber zumindest ohne inbrünstiges Singen in der Kirche. Es sei nicht die Zeit für Ausnahmen, selbst wenn es dazu laut Grundgesetz die Möglichkeit gebe, sagt Bernd Berger. Er ist Pastor der [evangelischen Auferstehungskirche in München](https://www.auferstehungskirche.de/). Deshalb habe zumindest seine Gemeinde auf Präsenz-Gottesdienste verzichtet. Corona habe auch in der Kirche vieles neu und anders gemacht. So sei er und die gesamte EKD viel interaktiver geworden. Für den Theologen hat dieses emotional so aufgeladene Fest eh einen ganz ursprünglichen Hang zur "Niedrigkeit". Ein Fest für die, die es eh schwer haben. Gute Nachrichten: Weniger Verkehrstote, Steuervorteil Homeoffice, gesunkener Soli-Beitrag, mehr Kindergeld. Hinweis in eigener Sache: Haben Sie vielen Dank für Ihre Sprachnachrichten. Wir machen bis zum 4. Januar Pause und freuen uns darauf, wenn Sie danach wieder dabei sind. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
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Folge vom 22.12.2020Coronavirus: Siegeszug der britischen MutanteIn Großbritannien grassiert eine Mutation des Corona-Virus. Wie gefährlich ist diese neuartige Variante? Unmittelbar nach der Nachricht, dass in England eine neue Variante des Coronavirus aufgetaucht ist, haben zahlreiche Staaten die Verkehrsverbindungen nach Großbritannien gekappt. Bislang wissen wir, dass diese Mutation wesentlich ansteckender ist, und bereits jeder zehnte neue Fall in Großbritannien das neue Virus aufweist. Trotzdem ist es deshalb kein Killervirus, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt. Allerdings setze es wegen seiner schnellen Verbreitung gerade zu einem gefährlichen Siegeszug an. Auch in Deutschland sei es mit großer Sicherheit bereis zu finden, nur werde die Gensequenzen bei uns nicht so genau untersucht.
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Folge vom 21.12.2020Halle-Attentat: Rechtsextreme Ideologie ist ein VerbrechenDer von Hass deformierte Attentäter von Halle muss lebenslang in Haft. Doch seine Feindbilder sind weit verbreitet - und sie verlangen Widerspruch. Letztendlich hat nur die Tür am Eingang der Synagoge in Halle das Massaker eines rechten Terroristen an einer jüdischen Gemeinde verhindert. Dennoch erschoss der Täter wahllos zwei Menschen. Jetzt wurde er wegen besonders schwerer Schuld zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Es gab zu dem Urteil keine Alternative, sagt SZ-Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger. Der Täter habe keinen Anflug von Reue gezeigt und nur bedauert, nicht noch mehr Menschen getötet zu haben. Er sei in seiner Welt von Hass und Verschwörungserzählungen, von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Frauenhass gefangen. Die Richterin habe dem Täter keine Bühne zur Selbstdarstellung gegeben, sondern den Augenmerk auf die Opfer gelenkt.