NachrichtenKultur & Gesellschaft
Auf den Tag genau Folgen
Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.
Folgen von Auf den Tag genau
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Folge vom 29.08.2021Von der Leipziger HerbstmesseDie Tradition Leipzigs als bedeutende Messestadt reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Trotz aller wirtschaftlichen Not nach dem Weltkrieg hatte der Messebetrieb im Sommer 1921 längst wieder Fahrt ausgenommen und lockte nicht nur, wie wir gleich hören werden, zahlreiche internationale Gäste an die Pleiße, sondern auch neugierige Vertreter der Hauptstadtpresse. Aus dem Berliner Tageblatt vom 29. August 1921 liest für uns Paula Leu.
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Folge vom 28.08.2021Ossietzky: Zwischen den SchlachtenAuch am zweiten Tag nach den Geschehnissen von Bad Griesbach kannte das politische Berlin kein anderes Thema als die Ermordung von Ex-Minister Matthias Erzberger. Alle Tageszeitungen in der Hauptstadt trieb die Frage um, was die Bluttat für die junge und fragile deutsche Republik bedeutete. Für Carl von Ossietzkys Kommentar in der Berliner Volks-Zeitung weichen wir aus gegebenem Anlass ausnahmsweise von dem für die Dauer unseres Sommerprogramms selbst auferlegten Gebot der Kürze ab. Es liest Frank Riede.
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Folge vom 27.08.2021Der Mord an Matthias ErzbergerDas republikanische Deutschland stand unter Schock: Der Zentrumspolitiker und ehemalige Reichsminister der Finanzen Matthias Erzberger – seit seinem prominenten Werben für eine Annahme des Versailler Vertrages Hauptfeindbild und Hassobjekt der völkischen Rechten – war am 26. August 1921 in der Nähe seines Urlaubsortes Bad Griesbach im Schwarzwald am helllichten Tag ermordet worden. Was über das Attentat bereits bekannt war, zeichnet am Folgetag der Vorwärts nach. Es liest Paula Leu.
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Folge vom 26.08.2021Im Reiche des PharaosÄgypten-Begeisterung, Schauspielstars zum Greifen nah, Live-Musik und opulente Tanznummern. Das alles gab es für einen guten Zweck im Zoologischen Garten am 27. August 1921. Am Tag zuvor kündigte die Berliner Volks-Zeitung dieses, wir würden heute sagen, „Event“ an. Für uns liest Frank Riede.