Von Volksverrätern zu Vorbildern - die öffentliche Sicht auf die Attentäter des 20. Juli 1944 um Graf Stauffenberg hat sich in 80 Jahren fundamental gewandelt. Die Historikerin Ruth Hoffmann zeigt auf, wie der 20. Juli 1944 bis heute immer wieder neu interpretiert und politisch instrumentalisiert wird. Sie erinnert außerdem daran, dass das Attentat zwar von Offizieren durchgeführt wurde, aber auch zahlreiche Zivilisten daran beteiligt waren.
Politik
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Folge vom 17.07.2024Bonusfolge: Die Instrumentalisierung des Widerstands vom 20. Juli 1944
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Folge vom 28.06.2024Bonusfolge: Politik und Identität in OstdeutschlandSteffen Mau und Albrecht von Lucke diskutieren über die aktuelle politische Situation und Identitätsfragen in Ostdeutschland. Hier ist das gesamte Gespräch in voller Länge zu hören, in gekürzter Form ist es Teil des Blätter-Podcast vom Juli.
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Folge vom 28.06.2024Politik und Identität in Ostdeutschland, Präsidentschaftswahlen in Iran, Georgien am ScheidewegAlbrecht von Lucke und Steffen Mau diskutieren über die zunehmende Ost-Identifikation in Politik und Gesellschaft. Zaal Andronikashvili erläutert, wie die Regierung in Georgien versucht, das Land trotz Aussicht auf einen EU-Beitritt auf einen moskautreuen Kurs zu bringen. Katajun Amirpur beschreibt, warum die Wahlen zum neuen iranischen Präsidenten eine Farce sind.
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Folge vom 31.05.2024Rechtsruck in Europa, Kampf gegen politische Verrohung in Spanien, Aufbruch im SenegalBei den Europawahlen vom 6. bis zum 9. Juni droht ein massiver Rechtsruck. Was das für die EU – und vor allem für ihre ehrgeizige Klimapolitik - bedeutet, analysiert Steffen Vogel. Julia Macher schildert, wie Spaniens Regierung und Zivilgesellschaft gegen die Verrohung der politischen Kultur ankämpfen wollen. Und Claudia Ehing zeigt auf, wie im Senegal entgegen dem regionalen Trend ein demokratischer Machtwechsel gelingen konnte.