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Unsere Radioreporter im weltweiten ARD-Netz und in Deutschland erklären, was warum passiert. Weil sie sich auskennen. Weil sie die richtigen Fragen stellen, mit dem Reportermikrofon in der Hand. Weil sie die Krisenherde dieser Welt schon lange gut kennen, bevor die anderen erst einfliegen. Unsere Reporter/innen lassen uns die Revolutionen der Welt besser verstehen, weil sie wissen, was im Volk schon lange gärt. Sie wissen, wohin sie gehen, wen sie fragen, wem sie zuhören müssen. Sie beobachten, analysieren und nehmen uns mit, wenn Nachrichten gerade erst entstehen. In der großen BR24 Reportage, jeden Sonntag, in BR24, immer um 14.35 Uhr und um 19.35 Uhr.
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Folge vom 18.09.2025Mit der Sonne in die Zukunft - 50 Jahre unabhängige KapverdenAm 5. Juli 2025 feierte der Inselstaat Cabo Verde seine 50-jährige Unabhängigkeit. Er steht für mehr als Cesária Évoras Morna-Musik, Karneval und Tourismus. Die mehr als 500.000 Einwohner der neun bewohnten Inseln blicken auf eine in Afrika ansonsten schwer zu findende Erfolgsgeschichte zurück: Frieden, politische Stabilität, Demokratie und Wirtschaftswachstum gehören trotz größter ökologischer Probleme und der Abwanderung Hunderttausender Bürgerinnen und Bürger dazu. Was machen die Kapverden anders? Dazu hat ARD-Korrespondent Stefan Ehlert auf der größten Insel Santiago, wo auch die Hauptstadt Praia liegt, mit zahlreichen Menschen gesprochen. Noch immer sucht das Land nach seiner Identität und seinem Platz auf der Welt. Historische Stätten wie Portugals erstes Konzentrationslager in Tarrafal oder der erste Umschlagplatz des transatlantischen Sklavenhandels Ribeira Grande sollen als Mahnmale erhalten bleiben und bei der Identitätsfindung helfen.
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Folge vom 12.09.2025Vision 2030 – die Widersprüche des neuen Saudi-ArabienSaudi-Arabien ist ein Land der Gegensätze. Es will Gastgeber der Fußball-WM 2034 sein, gilt aber als Land mit miserabler Menschenrechtsbilanz. Jahrzehnte war das Königreich für internationale Gäste verschlossen - jetzt buhlt es um Touristen. Internationale Politiker gehen im Riad und Dschidda ein und aus. Allen voran: US-Präsident Donald Trump, der das saudische Königreich besucht und mit Kronprinz Mohammed bin Salman milliardenschwere Projekte vereinbart hat. Unsere ARD-Korrespondentinnen Nina Amin und Anna Osius und ARD-Korrespondent Moritz Behrendt haben junge Sportlerinnen und Künstler getroffen. Sie wollten wissen: Wie erleben sie den von Kronprinz Mohammed bin Salman verordneten Aufbruch? Was sagen saudi-arabische Menschenrechtsaktivisten? Hat sich für die Menschen im Land tatsächlich viel verändert?
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Folge vom 05.09.2025Frankreich - die Macht der rechten MeinungsmacherIn Frankreich findet gerade ein rechter Kulturkampf statt. Mehrere rechte und extrem rechte Parteien konkurrieren untereinander. Da ist zum einen die größte Oppositionspartei, der Rassemblement National von Marine Le Pen. Aber auch die konservativen Republikaner mit ihrem neuen starken Mann, Innenminister Bruno Retailleau, hoffen auf ein Revival. Alle beide wiederum müssen sich gegen kleinere Splitterparteien behaupten, die wirtschaftlich gesehen ultra-liberale Positionen vertreten. Unterstützt werden diese konkurrierenden Parteien von schwerreichen Industriellen und Unternehmern, die Medien aufkaufen und ultra-konservative Influencer unterstützen. Sie setzen ihr Vermögen zunehmend dafür ein, einen Rechtsruck in der Gesellschaft herbeizuführen und den rechten Parteien bei den nächsten Präsidentschaftswahlen 2027 zum Sieg zu verhelfen.
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Folge vom 26.08.2025Die Mutmacher - vom Weitermachen trotz KriegSie geben nicht auf. Obwohl Russlands Krieg gegen die Ukraine ihnen immer wieder alles nimmt. Drei Ukrainerinnen und Ukrainer berichten von Resilienz und wie es ihnen gelingt, immer weiter zu machen. Bäckerin Anna Gorbatschowa musste schon 2014 aus ihrer Heimat in der Ostukraine fliehen. Dann erneut 2023. Ihre Bäckerei hat sie seit Russlands Überfall auf die Ukraine 2014 nun in Dnipro zum dritten Mal wieder aufgebaut. Tetiana Watsenko-Bondarenko vereint tausende Frauen, die ein Schicksal teilen. Ihre Ehemänner wurden im Krieg getötet. "Trotz allem leben" ist nicht nur der Name ihrer NGO, sondern auch Tetianas Lebensmotto. Taras versorgt seinen Bezirk mit Strom. Immer wieder aufs Neue repariert der Ingenieur die von Russland gezielt zerstörte zivile Infrastruktur.Eine Reportage von Rebecca Barth