Politik
Der Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung Folgen
„Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Amerika-Effekt“ die nahezu chronische politische Unruhe in Washington ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Jeden Donnerstag ab 5 Uhr auf WELT und überall, wo es Podcasts gibt. Feedback gern an usa@welt.de
Folgen von Der Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung
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Folge vom 10.08.2018The American Way of LifeAls Steffen vor mehr als zwei Jahren nach Washington zog, dachte er, er würde die Stelle des USA-Korrespondenten antreten. Irrtum: Tatsächlich ist er Donald-Trump-Korrespondent, hat der blondierte Commander in Chief doch irgendwie mit allem zu tun. Nordkorea und Iran, Stahl und Aluminium, Import und Export, Fake News und Bad News, Pornostars und Schweigegelder, Russen, Chinesen, Mexikaner – überall Trump, nichts als Trump. Um endlich mal auf andere Gedanken zu kommen, hat sich unser Reporter eines der mythischen Rituale des American Way of Life angesehen: ein Baseball-Spiel.
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Folge vom 27.07.2018Peng, Puff, Dingdong: Reporter in der KriseEine Live-Schalte fürs Fernsehen, das hieß früher: Heerscharen von Technikern und Tonnen von Equipment. Doch die Dinge haben sich geändert. Heute braucht man nur noch einen Rucksack voll Technik, dazu Kamera und Mikro. Zur Not geht es sogar ganz allein. Aber besser ist es schon zu zweit, denn da kann man wirklich was erleben: Brennende Barrikaden. Quengelnde Kleinkinder. Reportertränen vor laufender Kamera. Stativbasteln mit Fernseher, Bettdecke und T-Shirt. Und ein defekter Computeranschluss, der zwar brav „Dingdong“, aber leider auch „Dongding“ sagt.
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Folge vom 13.07.2018Schwarzbrot und ElcheAuch der hartgesottenste und erfahrenste Reporter muss sich von Zeit zu Zeit einer Herausforderung stellen, die ihm erbarmungslos die Grenzen seiner Belastbarkeit aufzeigt: Urlaub mit der Familie. In Steffens Fall heißt das: Urlaub mit Till und Jette, die sich inzwischen nur noch so fünf, sechs Mal pro Stunde streiten. Und mit der „Reiseleitung“, aka Julia. Steffen lässt uns heute teilhaben an seinen Erlebnissen zwischen Yellowstone und Grand Teton, New York und Montreal. Mit Bären und Bisons, Walen und Delfinen, Abwassertanks und Elchen. Und Schwarzbrot. Viel Schwarzbrot.
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Folge vom 29.06.2018Amerikas DrogenhauptstadtHeute geht es nicht um den ganz normalen Wahnsinn des Reporteralltags. Diesmal dreht sich Steffens Podcast um ein ernstes Thema, ein todernstes. 142 Menschen – so viele Amerikaner sterben durchschnittlich jeden Tag an einer Überdosis Drogen. Steffen Schwarzkopf und sein Team waren dort unterwegs, wo die Epidemie am schlimmsten ist. In Huntington, West Virginia, einer Stadt mit 50.000 Einwohnern, sind etwa 20 Prozent der Menschen drogenabhängig oder haben mit Drogen zu tun. Eine Stadt im Würgegriff der Epidemie, eine Community im verzweifelten Kampf gegen den allgegenwärtigen Tod.