In manchen Regionen Spaniens – dort, wo schon die Römer ihr Getreide angebaut haben – ist der Ackerboden heute einfach weg. Nicht erschöpft, nicht unfruchtbar, einfach weg. Für die meisten von uns unvorstellbar, für ganze Landstriche und ihre Bevölkerung eine Katastrophe. Wir alle sind von der Landwirtschaft abhängig, da ist der Gedanke, dass Äcker verschwinden können, beunruhigend. Und dann gibt es diese These, dass wir nur noch 60 Ernten haben und der Boden dann aufgebraucht ist. Aber was heißt eigentlich aufgebraucht? Wie funktioniert der Boden? In dieser Episode geht es um das Thema Bodenerosion, darum, wie Boden aufgebaut ist, was ihn zusammenhält und was alles passieren muss, damit er verschwindet. Es geht um den Superkleber Humus, der die gesamte obere Bodenschicht zusammenhält, und es geht um die Folgen, wenn der Humusaufbau in der Landwirtschaft nicht mitgedacht wird, wenn Nährstoffe nur noch über Dünger zugefügt werden und gleichzeitig schützende Hecken und Wäldchen durch die Flurbereinigung verschwinden.Protagonisten:Prof. Ingrid Kögel-Knabner, Bodenwissenschaftlerin (emeritiert) – Lehrstuhl für Bodenkunde an der TU MünchenUnser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:"63 Hektar" – der Landwirtschaftspodcast von NDR NiedersachsenIhr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:MDR WISSEN: "Bessere Böden: Neues digitales Werkzeug hilft Landwirten auf dem Feld" ARD Mediathek: "Die Bodenretter – Ackern mit Zukunft"Campus Talks: "Nanokosmos Boden – Wozu brauchen wir den Dreck?"Leschs Kosmos: "Die Erde, die unsere Welt rettet – Landwirtschaft neu denken"Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
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Die Großen Fragen in 10 Minuten Folgen
Was, wenn die größten Fragen der Menschheit in nur 10 Minuten zu außergewöhnlichen Antworten führen? Persönlich, überraschend, tiefgründig. Ein Podcast, der zum Weiterdenken einlädt.
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Folge vom 09.09.2026Werden unsere Äcker sterben?
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Folge vom 02.09.2026Vermüllen wir uns den Weg ins All?Man merkt sofort, wo wir Menschen waren. Und zwar am Müll. Denn sogar auf dem Mond liegen mehrere Müllbeutel mit menschlichen Fäkalien. Warum soll das in der Erdumlaufbahn anders sein? Da fliegen zwar keine Müllbeutel rum, aber ausgediente Satelliten und Raketenstufen, und wenn die zusammenstoßen, entstehen Hunderttausende neue Metallteile – Weltraumschrott. Viele Millionen kleine Teilchen schwirren mittlerweile mit 40.000 km/h um die Erde. Die machen keine Löcher mehr irgendwo rein, die lassen alles explodieren, was ihnen in den Weg kommt. Der Schneeballeffekt sorgt dafür, dass es immer mehr werden. Wahrscheinlich werden dadurch wertvolle Umlaufbahnen irgendwann nicht mehr nutzbar sein. Jetzt schon müssen wir bei Raketenstarts darauf achten, dass nichts im Weg rumfliegt. 2030 will die ESA erste Tests machen, um Satelliten einzufangen, abzusenken und verglühen zu lassen. Und in Zukunft will man sogar Satelliten im Orbit betanken und reparieren.Protagonisten:Dr. Holger Krag, Head of ESA's Space DebrisZum Weltraumschrott-Forschungsprojekt der Uni Stuttgart: SWR Aktuell: "Weltraumschrott: Was beim Absturz von Satelliten passiert"Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Die Deutsche Raumfahrtagentur zum Thema WeltraummüllESA: "Weltraumschrott: Internationale Experten einig über dringenden Handlungsbedarf"ZDF: "Gefährlicher Weltraumschrott"Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
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Folge vom 26.08.2026Warum verlieren Astronauten nie die Nerven?Astronauten sind offensichtlich die coolsten von uns allen, oder? "Houston, wir haben ein Problem – aber keine Sorge, wir bleiben dabei lässig und behalten bestimmt die Nerven!" Wie kann das sein? Wird man so geboren oder kann man das lernen? In dieser Folge geht es um den Umgang mit Gefühlen in Extremsituationen. Was machen Astronauten anders als wir Normalos? Denn Fakt ist: Auch Astronauten sind Menschen mit ganz menschlichen Gefühlen. Angst, Wut, Panik, Heimweh, Trauer – all das müssen sie aushalten, während sie auf engstem Raum durch die schwarze Leere treiben. Am Ende geht es wohl auch darum, Gefühle auszuhalten, sie zuzulassen, anstatt sie abschalten zu wollen. Aber das will trainiert sein.Protagonisten:Alexander Gerst, Geophysiker, Vulkanologe und AstronautMatthias Maurer, Materialwissenschaftler und AstronautUnsere Podcast-Tipps aus der ARD Sounds App:Philipps Playlist, Folge "Reise zum Mond" Hier noch ein Weltall-Tipp für eure Kinder:Im Podcast "Betthupferl", den Gute-Nacht-Geschichten des Bayerischen Rundfunks, gibt es die Serie "Kein Gras auf dem Mars". In diesen Geschichten werden die beiden Roboter Spirit und Oppo von den Menschen auf den Mars geschickt, um den fremden Planeten zu erforschen. Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Onlineartikel von MDR Wissen: "Weltall-Wissen: Neues aus Astronomie und Raumfahrt"Der Test für Astronauten und AstronautinnenRedaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
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Folge vom 19.08.2026Wie werde ich reich?In Deutschland redet man normalerweise nicht oder nur hinter vorgehaltener Hand über Geld, Vermögen oder Reichtum. Der Protagonist Axel Vespermann, ehemaliger Investment- und Immobilienfonds-Manager, sagt: Wir sollten und müssen es aber! Denn der Staat wird sich künftig nicht mehr so, wie wir es kennen, um uns kümmern können. Also sollten wir uns selbst mehr kümmern. Statt unser Geld also auf der Bank liegen zu lassen, sollten wir es lieber investieren. Das ist die einzige Chance, auch aus kleineren Beträgen über längere Zeit Vermögen aufzubauen. Trotzdem bevorzugen 72 Prozent der Deutschen das klassische Sparen, nur 28 Prozent investieren in Aktien, Fonds und Anleihen. Axel Vespermann sagt, es gibt Risiken, die sich in Grenzen halten. Ohne diese Risiken wird man aber nie mehr aus seinem Geld machen als einen Inflationsausgleich. Die Erkenntnis aus dieser Podcast-Folge ist nicht neu, legt aber den Finger noch mal in die sehr aktuelle Wunde: Es geht gar nicht so sehr darum, wie viel man verdient, sondern um die Entscheidung, ob man sein Geld spart und auf dem Bankkonto liegen lässt oder es investiert.Protagonisten:Axel Vespermann, ehem. leitender Investment- und Immobilienfonds-ManagerUnser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:"REICH – Das Geschäft mit dem Zweifel"Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Institut der deutschen Wirtschaft (IW): Ab diesem Einkommen gilt man als reich Forscher über Reichtum: "Heute ist es einfacher, reich zu werden"Geld: So verbessern Sie Ihre Chance auf VermögenRedaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!