Wie? Blut ist ein Abbild der Ozeane? Host Karsten Möbius ist skeptisch. Blut sieht anders aus, riecht anders, ist dicker. Wie kommt man auf so eine These? Evolutionsbiologe Prof. Andreas Beier und Martin Neukamm, Hrsg. „Darwin heute“, erklären, dass die Zusammensetzung der Mineralien exakt der des Meeres entspricht. Bei uns, bei Kamelen, Kaninchen oder Hunden. Sie erklären, wie aus Schwämmen geschlossene Flüssigkeitskreisläufe entstanden sind – bis hin zu unserem Blutsystem mit T-Zellen und allem Drum und Dran.Protagonisten:Prof. Dr. Andreas Beyer, Molekularbiologe an der Westfälischen HochschuleMartin Neukamm, Herausgeber „Darwin Heute“Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Studie: "Tracing the evolutionary history of blood cells to the unicellular ancestor of animals"Spektrum der Wissenschaft: "Evolution: Menschliche Blutgruppen sind uraltes Erbe"Redaktion und Host: Karsten Möbius / Produktion: Ewelina BadowskaFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
Bildung
Die Großen Fragen in 10 Minuten Folgen
Was, wenn die größten Fragen der Menschheit in nur 10 Minuten zu außergewöhnlichen Antworten führen? Persönlich, überraschend, tiefgründig. Ein Podcast, der zum Weiterdenken einlädt.
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Folge vom 08.07.2026Wie ist unser Blut enstanden?
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Folge vom 01.07.2026Wann wird das erste Mammut geboren?Dolly das Schaf hat 1996 die Welt geschockt. Klonen – das klang nach Zukunft und schon damals haben sich schnell alle dieselbe Frage gestellt: Wenn man Tiere klonen kann – wie weit sind wir dann noch davon entfernt ausgestorbene Tiere zurückzubringen? Mammuts, Säbelzahntiger, Dinosaurier? Die Forschung dazu läuft bei einigen Unternehmen auf Hochtouren – De-Extinction wird der Bereich genannt. Aber kann man ein ausgestorbenes Tier einfach so zurückbringen? Wo ist der Unterschied zum Klonen? Kann die molekulare Schere CRISPR dabei helfen aus einem asiatischen Elefanten ein echtes Mammut zu machen? Fakt ist, De-Extinction ist keine Frage mehr des Ob – sondern des Wann und des Was.Protagonisten:Prof. Dr. Gernot Segelbacher, Naturschutzgenetiker, Professor für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität FreiburgIhr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Onlineartikel von MDR Wissen: "Mäuse mit Mammutfell: Erster Schritt zur Rückkehr ausgestorbener Tiere?"Webseite "Solving the Colossal Problem of Extinction" Universität Freiburg: "Genetische Vielfalt nimmt weltweit ab, doch Schutzmaßnahmen geben Hoffnung"GEO-Artikel: "Klonen von Haustieren – wie es funktioniert und was dagegenspricht"GEO-Artikel: "De-Extinction: Lassen sich ausgestorbene Arten wiederbeleben?"Tipp aus der ARD-Mediathek:Planet Wissen: "Mammut, Dodo, Wandertaube – Können wir ausgestorbene Tierarten zurückholen?" ARTE: "Ein Mammut-Projekt - Wiedergeburt ausgestorbener Arten"Podcast Tipp aus der ARD Sounds App:"Amerika, wir müssen reden!" – Politik und Hintergrund mit Ingo ZamperoniRedaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
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Folge vom 24.06.2026Woher weiß eine Zelle, dass sie an der Nasenspitze sitzt?Der Podcast beginnt mit einer Geschichte. Einer einfachen Verabredung. Einem Missverständnis. Ein Ort, eine Zeit – und trotzdem geht alles schief. So was darf nicht passieren, wenn ein Organismus aus 30 Billionen Zellen entsteht. Da muss alles an seinem Platz sein und das tun, was zu tun ist. Keiner darf aus der Reihe tanzen. Die Frage ist: Wie macht die Natur das, dass ein Organismus sich so organisiert, dass wir vorn und hinten haben, symmetrische Proportionen, dass eine Zelle weiß: "Ich bin hier ganz außen, ich bin die letzte Zelle, ich bin an der Nasenspitze." Um diese Fragen zu klären, hat sich Host Karsten Möbius mit dem Entwicklungsbiologen Prof. Carl Philipp Heisenberg (dem Enkel von Werner Heisenberg, dem Quantenphysiker) verabredet. Mit Heisenberg zeichnet er die Entstehung eines menschlichen Körpers nach. Damit beginnt die Reise, um die Sprache der Zellen zu entschlüsseln.Protagonisten:Prof. Dr. Carl‐Philipp Heisenberg, Entwicklungsbiologe am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), Sein LebenslaufIhr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Aktuelles aus der Goethe-Universität Frankfurt: "Neue Bausteine der Zellkommunikation: Wie eine unsichtbare "Kappe" elektrische Synapsen steuert"Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie: "Zellen sprechen sich bei ihrer Entwicklung ab" DocCheck: "Zellkommunikation: Gesellige Rezeptoren"Universität Bonn: "Wie gestörte Zellkommunikation zu Krankheiten führt" Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Daniel Schlechter / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
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Folge vom 17.06.2026War der Wald früher wirklich besser?Der Wald stirbt. Das hören wir seit Jahrzehnten – erst das Waldsterben der 80er, heute Dürre, Borkenkäfer, absterbende Fichten. Und irgendwie schwingt dabei immer dieselbe Botschaft mit: Der Mensch ist schuld. Der Mensch zerstört. Ohne den Menschen wäre alles besser. Aber ist das wirklich so einfach? Naturschutz bedeutet für viele: Früher war alles besser, früher war der Mensch nicht involviert, und jetzt ist er ein reiner Störfaktor für die Ökosysteme. Ist das wirklich so, oder ist es vielleicht eine nostalgische Erzählung? In dieser Folge geht es um unsere Rolle im Ökosystem Wald, um die Frage, warum wir die Bäume im Wald so emotional verteidigen und ob wir den Wald damit tatsächlich schützen oder nur ein Bild von unserem Fantasiewald konservieren.Protagonisten:Prof. Henrik Hartmann – Forstwissenschaftler, Professor für Waldschutz an der Georg-August Universität Göttingen, Leiter des Instituts für Waldschutz, Julius Kühn-Institut (JKI)Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Artikel von MDR Wissen "Wir machen Wald!"Themenheft des Journals für Kulturpflanzen mit Beiträgen internationaler Forschender zum Thema "Waldschutz im Klimawandel"Tipps aus der ARD Mediathek:"Unsere Wälder" – Staffel 1 "Past Forward: Wann stirbt der deutsche Wald?" Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:"Kaffee, extra schwarz." – Der Podcast mit Mansour und Mayer-RüthRedaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!