Wachstum zwischen Schöpfung und ZerstörungDer Preis für Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel ging 2025 an drei Forscher für ihre grundlegenden Arbeiten zum nachhaltigen und innovationsgetriebenen Wirtschaftswachstum. Sie knüpften an die Theorie eines österreichischen Ökonomen an: Joseph Schumpeter, der den Begriff der "schöpferischen Zerstörung" geprägt hatte. Die Ausgezeichneten konnten in Folge zeigen, wie technologische Innovationen einerseits Produkte und Dienstleistungen verbessern, andererseits aber auch zerstörerisch wirken können - indem Neues Vorhandenes ersetzt. (Wh. v. 2025). - Eine Eigenproduktion des ORF gesendet in Ö1 am 13. 08. 2026.Gestaltung: Armin Stadler
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Folge vom 13.08.2026Die Nobelpreise 2025: Wirtschaft
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Folge vom 12.08.2026Die Nobelpreise 2025: ChemieDie Entwicklung metallorganischer GerüsteEin Gramm eines neuartigen Materials, dessen innere Hohlräume die Oberfläche des viel zitierten Fußballfeldes haben. Manchmal sogar mehr. Das sind die Strukturen, die die diesjährigen Chemienobelpreisträger erfunden haben. Damit könnten Wasser aus der Wüstenluft gewonnen, Kohlendioxid aus der Atmosphäre gebunden, giftige Gase eingefangen oder chemische Reaktionen katalysiert werden. (Wh. v. 2025) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 12. 08. 2026.Gestaltung: Birgit Dalheimer
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Folge vom 11.08.2026Die Nobelpreise 2025: PhysikEin "Quantum" Trost: Vom Quantensprung zum QuantencomputerDer Physik-Nobelpreis 2025 ging an drei Forscher für die Entdeckung von Quanteneffekten wie etwa das "makroskopische Tunneln". Klingt abstrakt, hat aber sehr fassbare Auswirkungen: Zum einen ist der erwähnte Tunneleffekt dafür verantwortlich, dass es in der Natur überhaupt Radioaktivität gibt, den sogenannten Alpha-Zerfall. Zum anderen sind die entdeckten Phänomene mittlerweile in die Alltagstechnik eingewachsen. Zur Anwendung kommen sie in PCs und Smartphones. (Wh. v. 2025). - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 11. 08. 2026.Gestaltung: Robert Czepel
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Folge vom 10.08.2026Die Nobelpreise 2025: MedizinDie Spielregeln der ImmuntoleranzEin funktionierendes Immunsystem schützt den Körper vor pathogenen Keimen und eliminiert entartete Zellen, bevor daraus Krebs entstehen kann. Ist die Abwehr gestört, kann sich diese aber auch gegen körpereigene Strukturen richten, wie es bei Autoimmunerkrankungen der Fall ist. Die Immunabwehr in Balance zu halten, dafür sind so genannte regulatorische T-Zellen von großer Bedeutung. Sie passen auf, dass Immunreaktionen nicht überschießen, die Abwehr insgesamt aber schlagkräftig bleibt. Dieser Mechanismus bildet den Kern der Forschungen, für die 2025 der Nobelpreis für Medizin oder Physiologie verliehen wurde.Auftakt der Sommerserie über die vier aktuellen wissenschaftlichen Nobelpreise. (Wh. v. 2025) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 10. 08. 2026.Gestaltung: Sabrina Adlbrecht