Die Pandemie hat Schwächen in Deutschland offengelegt. Der Staat, aber auch viele Unternehmen sind bislang zu langsam gewesen, wenn es darum geht, das eigene Geschäftsmodell ins Informationszeitalter zu überführen. Und nein, Homeoffice alleine ist noch keine Digitalisierungs-Strategie. Marika Lulay erklärt, woran das ihrer Ansicht nach liegt. Sie leitet das deutsche IT-Unternehmen GFT Technologies, das mehrere Tausend Mitarbeiter hat und rund um die Welt Geschäft macht. Sie spricht über ihre Erfahrungen in der Pandemie, warum gerade eine Krise Wandel ermöglicht - und wieso gerade für traditionsreiche Unternehmen mit einem lange bestehenden Geschäftsmodell der digitale Wandel so ein Problem ist, bis hinunter zum einzelnen Angestellten.
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Im Podcast "F.A.Z. Digitalwirtschaft" (früher FAZ D:ECONOMY) sprechen die Redakteure der FAZ über neue Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft, in der Industrie 4.0 - und in der Technik. Wir diskutieren miteinander und auch mit Gästen – dabei ordnen wir die aktuellen Themen rund um Digitalisierung und Technologie ein. Dabei geht es nicht nur um Bits und Bytes, sondern auch um einen größeren gesellschaftlichen Kontext. Zur App für iOS und Android: https://app.adjust.com/8sasetq_gxy4985 Mehr erfahren: https://fazdigitec.de
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Folge vom 01.04.2021Warum die Verwandlung in ein Software-Unternehmen so unglaublich schwer ist
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Folge vom 26.03.2021Warum wir jetzt schon 6G erforschen – in Bayern startet ein neues ProjektEigentlich etablieren Unternehmen gerade erst den neuen Mobilfunkstandard 5G, der die Vernetzung auf ein neues Niveau heben wird und eine Reihe Applikationen in Industrie und für jedermann ermöglicht, die bislang undenkbar waren. Zugleich ist die Entwicklung damit alles andere als abgeschlossen, im Gegenteil: In dieser Woche startete die Bayerische 6G-Initiative, der sowohl Forscher der TU München angehören als auch Unternehmen. Wolfgang Kellerer ist der Chefwissenschaftler des Projektes. Er erklärt, um welche Übertragungsraten es geht, wieso 99,999999999 Prozent Sicherheit nötig sind, die Netze selbst intelligent werden, was jeder einzelne davon einmal haben wird – und wieso wir heute schon für die Zeit in zehn Jahren planen müssen.
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Folge vom 19.03.2021Volkswagen will die beste Batterie bauen - geht das, Herr Fichtner?VW-Vorstandschef Herbert Diess trumpft auf - mit einem Batteriezellen-Netzwerk quer durch Europa und besseren Geschäftsergebnissen: Die Anleger jubeln und machen Volkswagen zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen Deutschlands, noch vor SAP. Doch wie weit sind die Batterien eigentlich wirklich? Wo steht Tesla, welchen Vorsprung haben die Chinesen? Und wie ändern sich die Materialien, aus denen die Batterien bestehen? Und warum geht es um viel mehr als das Auto? Maximilian Fichtner gibt Antworten. Er gehört zu den profiliertesten Batterie-Fachleuten der Bundesrepublik. Er forscht am Helmholtz-Institut Ulm und ist Sprecher des Exzellenzclusters POLIS, das steht für Post Lithium Storage.
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Folge vom 12.03.2021Wie schlimm sind die neuen Hackerangriffe auf das Microsoft-System?Cyberkriminelle haben Lücken in einer häufig verwendeten Microsoft-Software entdeckt. Wie hoch der Schaden ist, kann noch nicht abgeschätzt werden. Aber rund um den Globus sind Unternehmen betroffen - auch in Deutschland. Was steckt dahinter? Wer steckt dahinter? Wer oder was ist "Hafnium"? Und wie können wir uns alle besser schützen? Darüber diskutieren wir in dieser Episode.