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Im «Forum» diskutieren Fachleute mit Hörerinnen und Hörern brennende aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport. Das «Forum» ist live. Der Hörer- und Usereinbezug ist das Markenzeichen der Sendung «Forum». Die Hörerinnen und Hörer sind entweder live im Studio oder aber sie beteiligen sich per Telefon oder an der Online-Diskussion auf srf1.ch.

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Folgen von Forum

50 Folgen
  • Folge vom 15.01.2026
    Alkohol-Empfehlungen auf dem Prüfstand
    Empfehlungen zum Alkoholkonsum sollen Orientierung geben. Aktuell steht ihre Anpassung zur Diskussion. Auslöser für die Anpassungen ist die neue Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie hält fest, dass es keinen gesundheitlich unbedenklichen Alkoholkonsum gibt und dass bereits kleine Mengen mit Risiken verbunden sind. Der Bundesrat prüft deshalb eine Anpassung seiner Empfehlungen. Im Parlament regt sich dagegen Widerstand. Der Ständerat möchte verhindern, dass sich der Bund an der WHO orientiert und verweist auf laufende Studien sowie auf widersprüchliche Forschungsergebnisse. Kritiker befürchten eine Bevormundung der Bevölkerung und negative Folgen für Wirtschaft und Genusskultur. Befürworter einer Anpassung halten dagegen: Es gehe nicht um Verbote, sondern um transparente Information auf Basis des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstands. Nur wer über Risiken informiert sei, könne eigenverantwortliche Entscheidungen treffen. Besonders wichtig sei dies für Jugendliche und andere vulnerable Gruppen. Die Diskussion fällt in eine Zeit, in der viele Menschen ihren Alkoholkonsum bewusst hinterfragen. Der sogenannte «Dry January», bei dem im Januar freiwillig auf Alkohol verzichtet wird. Er macht das Thema auch im Alltag sichtbar, unabhängig von politischen Debatten. Damit stellt sich eine grundsätzliche Frage: Braucht es angepasste Alkohol-Empfehlungen des Bundes oder genügt Eigenverantwortung? Im FORUM diskutieren Gäste mit Hörerinnen und Hörern: · Philip Bruggmann, Co-Chefarzt Innere Medizin, Suchtzentrum Arud, Zürich · Philipp Schwander, Mitinitiator Gaudium Suisse, «Genuss mit Haltung» und Master of Wine
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  • Folge vom 08.01.2026
    Crans-Montana: Wie können wir das Unglück verarbeiten?
    Die Brandkatastrophe in Crans-Montana hat sehr viele Opfer gefordert und das Land erschüttert. In der Bevölkerung sind die Betroffenheit und die Anteilnahme gross. Eine Woche nach dem schrecklichen Ereignis sprechen wir im «Forum» über die kollektive Verarbeitung des Unglücks. Der Brand in der Bar «Le Constellation» in der Silvesternacht war ein riesiger Schock – für Crans-Montana, aber auch für die Schweiz. 40 Tote und über 100 Verletzte! Wie konnte das nur passieren in unserem Land, das so viel Wert auf Regeln, Kontrollen und Sicherheit legt? Der Jahresanfang sollte ein verheissungsvoller Moment sein, der Auftakt zu etwas Neuem, Vielversprechendem. Doch die Wunderkerzen auf den Champagnerflaschen haben zur Katastrophe geführt und den Jahresauftakt verdunkelt. Im «Forum» vom Donnerstag, 8. Januar 2026, sprechen Fachleute darüber, wie den Betroffenen geholfen werden kann und wie wir als Gesellschaft dieses Unglück verarbeiten können – damit wir unsere Hoffnung und Zuversicht nicht verlieren. Gäste im «Forum» - Stina Schwarzenbach, reformierte Pfarrerin in der Stadt Winterthur - Urs Braun, Notfallpsychologe, Präsident des Vereins Notfallpsychologie
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  • Folge vom 11.12.2025
    Soll man lautes Feuerwerk für Private verbieten?
    An Feiertagen wie Silvester und Neujahr leiden Tiere und lärmempfindliche Menschen unter lautem Feuerwerk. Braucht es Beschränkungen für Feuerwerk? Oder ist ein Verbot unnötig und übertrieben? An Silvester und Neujahr wird in der Schweiz traditionell heftig geknallt – zum Leidwesen von Tierfreunden, Lärmempfindlichen und Umweltschützern. Lärm, Abfall, Feinstaub und panische Tiere seien die Folge, sagen Feuerwerks-Gegner. Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, debattiert der Nationalrat in der Wintersession über die «Feuerwerks-Initiative». Diese fordert ein schweizweites Verbot von privatem, lautem Feuerwerk. Erlaubt sein soll nur noch leises Feuerwerk wie Vulkane oder Wunderkerzen. Sowie ein paar wenige grosse, öffentliche Feuerwerke. Die Idee stösst auf viel Sympathie in der Bevölkerung. Im Parlament wächst die Sorge, dass diese Initiative an der Urne durchkommen könnte. Der Nationalrat diskutiert deshalb auch über einen indirekten Gegenvorschlag. Braucht es Einschränkungen für Feuerwerk? Soll die private Knallerei verboten werden? Oder wäre ein Verbot unnötig und übertrieben? Im FORUM diskutieren Gäste mit Hörerinnen und Hörern: · Daniel Bussmann, Inhaber der Bugano AG, grösster Feuerwerkshersteller der Schweiz, er ist gegen die Initiative · Felix Wirz, Verein für eine Einschränkung von Feuerwerk, er ist für die Initiative
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  • Folge vom 04.12.2025
    Steuern direkt vom Lohn abziehen: Wirksamer Schutz vor Schulden?
    Basel-Stadt will zehn Prozent vom Einkommen automatisch dem Steueramt überweisen. Damit könnten Steuerschulden vermieden werden. Eine Lösung für die ganze Schweiz? Gemäss einer Erhebung des Bundes, waren 2020 fast zehn Prozent der Bevölkerung bei den Steuern in Verzug. Über 80% der Personen, welche sich 2024 bei der Schuldenberatung Schweiz gemeldet haben, hatten Steuerschulden. Allein die Basler Steuerverwaltung muss jährlich über 5000 Betreibungen einleiten. Damit soll nun Schluss sein. Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt hat kürzlich einem Gegenvorschlag zu einer SP-Initiative zugestimmt. Vorgesehen ist ein pauschaler Lohnabzug von 10% (bzw. 5% in Riehen und Bettingen), der direkt dem Steueramt überwiesen wird. Der Lohnabzug ist für Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden verpflichtend. Kleinere Unternehmen können freiwillig mitmachen. Mitarbeitende die den Direktabzug nicht wollen, müssen sich aktiv dagegen aussprechen (Opt-out-Lösung). Eine Steuererklärung muss weiterhin ausgefüllt werden. Der Arbeitgeberverband Region Basel, der Gewerbeverband Basel-Stadt und die Handelskammer beider Basel haben das Referendum ergriffen. Die Vorlage kommt damit voraussichtlich vors Volk. Bei einer Annahme könnte Basel-Stadt zum Vorbild für andere Kantone werden. Argumente der Gegner Der direkte Lohnabzug wird als Entmündigung der Bürger kritisiert, die für ihre Finanzen selbst verantwortlich sein sollten. Befürchtet wird zudem eine Schuldenverlagerung, da das Geld besonders bei knappen Budgets an anderer Stelle fehlen könnte. Da weiterhin eine Steuererklärung nötig ist, entfällt eine Entlastung für Steuerpflichtige. Für Unternehmen bedeutet der Direktabzug hingegen einen grossen bürokratischen Aufwand, obwohl nur rund ein Drittel der Arbeitnehmenden - die auch im Kanton wohnen - überhaupt betroffen wären. Argumente der Befürworter Die jährliche Steuerrechnung als hohe Einmalzahlung stellt für viele eine finanzielle Herausforderung dar und kann zu Verschuldung führen. Ein automatischer Direktabzug vom Lohn soll dieses Risiko senken. Eine Reduktion der Betreibungen ist auch im Interesse des Kantons, da sie hohen Aufwand und Steuerausfälle verursachen. Wie sinnvoll ist ein Lohnabzug für Steuern? Wer profitiert davon? Löst er das Schuldenproblem oder schafft er neue Probleme? Im FORUM diskutieren Gäste mit Hörerinnen und Hörern: · Ja zum Direktabzug: Pascal Pfister, Geschäftsleiter Schuldenberatung Schweiz / Grossrat SP/Basel-Stadt · Nein zum Direktabzug: Dominik Marbet, Direktor Arbeitgeberverband Region Basel Redaktion/Moderation: Stefan Flury Onlineredaktion: Angela Wagner
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