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Im «Forum» diskutieren Fachleute mit Hörerinnen und Hörern brennende aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport. Das «Forum» ist live. Der Hörer- und Usereinbezug ist das Markenzeichen der Sendung «Forum». Die Hörerinnen und Hörer sind entweder live im Studio oder aber sie beteiligen sich per Telefon oder an der Online-Diskussion auf srf1.ch.

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  • Folge vom 07.05.2026
    Mehr Leben, weniger Arbeit: Teilzeit ab 50 spaltet
    Der Arbeitgeberverband kritisiert «Lifestyle-Teilzeit» bei Menschen ab 50. Sie könnten mehr arbeiten, tun es aber nicht. Ist das verständlich, wenn man genug verdient und mehr Freizeit will? Oder unfair, weil der Schweiz Arbeitskräfte fehlen? Die Jungen seien faul, hiess es lange. Jetzt zeigt der Schweizerische Arbeitgeberverband auf eine andere Gruppe: Menschen über 50, die weniger arbeiten, obwohl sie mehr arbeiten könnten. Der Arbeitgeberverband spricht von «Lifestyle-Teilzeit». Gemeint sind Menschen, die ihr Pensum nicht wegen Kindern, Weiterbildung oder Krankheit reduzieren, sondern weil sie mehr Zeit für sich wollen. Der Verband betont aber: Teilzeit an sich sei wichtig, etwa für Vereinbarkeit, Bildung und Gesundheit. Kritisch sieht er freiwillige Teilzeit dort, wo Menschen mehr arbeiten könnten, es aber nicht tun. Laut Arbeitgeberverband steckt darin ein grosses ungenutztes Arbeitskräftepotenzial, gerade in einer Zeit, in der der Schweiz Fachkräfte fehlen. Daniel Kopp vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund hält dagegen: Viele Menschen reduzierten nicht einfach aus Bequemlichkeit, sondern weil Druck, Stress und ständige Erreichbarkeit in der Arbeitswelt zugenommen hätten. Wer die Erwerbstätigkeit fördern wolle, müsse deshalb zuerst bei den Arbeitsbedingungen ansetzen. Teilzeit ab 50: «Lifestyle» oder gutes Recht? Ist es problematisch, wenn Menschen weniger arbeiten, obwohl sie mehr könnten? Oder ist Freizeit ein guter Grund, wenn man dafür auf Lohn verzichtet? In der Diskussionssendung «Forum» debattieren: · Patrick Chuard-Keller, Chefökonom Schweizerischer Arbeitgeberverband · Daniel Kopp, Zentralsekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds Moderation und Redaktion: Sandra Schiess Online: Eric Dauer
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  • Folge vom 30.04.2026
    Steigende Unfallzahlen: Braucht es eine Helmpflicht für E Bikes?
    E-Bikes sind bequem und schnell – aber sie bergen auch Risiken. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Unfälle mit schweren Verletzungen verdreifacht. Nun mehren sich die Forderungen nach einer Helmpflicht. Die Zahl der schweren Velounfälle in der Schweiz war über Jahre hinweg rückläufig. Doch seit 2011, als E-Bikes erstmals separat in der Unfallstatistik erfasst wurden, zeigt der Trend wieder nach oben. Todesfälle im Veloverkehr haben seither um rund 30 Prozent zugenommen, Unfälle mit Schwerverletzten sogar um mehr als 50 Prozent. Während klassische Velounfälle weiter abnehmen, ist die Zahl der Unfälle mit E-Bikes stark gestiegen. Allein in den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der E-Bike Unfälle mit Schwerverletzten und Todesopfern verdreifacht. Besonders gefährdet sind ältere Menschen: Die Mehrheit der Getöteten und Schwerverletzten ist über 50 Jahre alt. Forderung nach Helmpflicht Eine Helmpflicht gilt in der Schweiz bislang nur für schnelle E-Bikes bis 45 km/h sowie für Mofas. Eine generelle Helmpflicht für Velofahrende wird politisch zwar immer wieder diskutiert, konnte sich bisher aber nicht durchsetzen. Bei der Revision des Strassenverkehrsgesetzes im Jahr 2023 lehnte das Parlament eine Helmpflicht sowohl für E-Bikes bis 25 km/h als auch für herkömmliche Velos ab. Auch eine Helmpflicht für Kinder und Jugendliche fand keine Mehrheit. Nun folgt ein neuer Anlauf: Der Waadtländer FDP Nationalrat Daniel Ruch fordert in einer Motion eine obligatorische Schutzausrüstung für Velofahrende. Neben einem Helm sollen auch gut sichtbare Kleidungsstücke vorgeschrieben werden. Ruch argumentiert, die Folgekosten schwerer Unfälle seien nicht nur für die Betroffenen hoch, sondern auch für Arbeitgeber und das Gesundheitssystem. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) befürwortet eine Helmpflicht für E-Bikes sowie für Kinder und Jugendliche. Helme könnten das Risiko schwerer Kopfverletzungen nachweislich senken. Gleichzeitig betont die BFU, dass auch die Infrastruktur verbessert werden müsse, um Unfälle zu verhindern. Abschreckende Wirkung befürchtet Kritisch äussert sich hingegen Pro Velo Schweiz. Der Verband lehnt eine Helmpflicht ab und argumentiert, ein Helm verhindere keinen Unfall. Entscheidend für die Sicherheit von Velofahrenden seien mehr und besser ausgebaute Velowege. Zudem befürchtet Pro Velo eine abschreckende Wirkung: Eine Helmpflicht könnte dazu führen, dass weniger Menschen Velo fahren und stattdessen häufiger aufs Auto umsteigen. Dies hätte negative Folgen für Umwelt und Gesundheit. Studien zeigten, dass Velofahren einen klaren volkswirtschaftlichen Nutzen habe – regelmässige Bewegung senke langfristig auch die Gesundheitskosten. Debatte im «Forum» Braucht es eine Helmpflicht für E-Bikes – oder schadet sie mehr als sie nützt? Darüber diskutieren am Donnerstag, 30. April, von 10 bis 11 Uhr in der Sendung «Forum» auf Radio und Fernsehen SRF 1: · Pro Helmpflicht: Christoph Leibundgut, Mediensprecher BFU · Contra Helmpflicht: Jürg Buri, Geschäftsleiter Pro Velo Schweiz
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  • Folge vom 23.04.2026
    Wie sehr werden Frauen benachteiligt?
    Beim Lohn, bei Beförderungen, bei der Sicherheit: Überall müssen Frauen gegenüber Männern Nachteile in Kauf nehmen. Ist die Gesellschaft unfair zu Frauen? Frauen sind häufiger Opfer von häuslicher Gewalt als Männer. Statistisch gesehen wird rund alle zwei Wochen eine Frau Opfer eines Femizids. Dabei gab es noch nie gab so viele Tötungen im häuslichen Bereich wie im letzten Jahr. Lohnunterschiede Sei es bei Beförderungen oder beim Lohn: Frauen werden bei der Arbeit benachteiligt. Gemäss dem Bund verdienen Frauen im Monat im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer. Das entspricht rund 1300 Franken im Monat. Rund die Hälfte dieses Lohnunterschieds lässt sich durch Faktoren wie unterschiedliche Ausbildung oder Berufserfahrung erklären. Die restliche Differenz bleibt jedoch ungeklärt und stellt möglicherweise eine Lohndiskriminierung dar. Ausserdem sind Frauen in Führungspositionen untervertreten, sowohl in der Privatwirtschaft als auch in der öffentlichen Verwaltung. In Geschäftsleitungen liegt der Frauenanteil lediglich bei 22 Prozent, wie der Schilling Report 2026 zeigt. Ungleichgewicht in der Hausarbeit Auf der anderen Seite leisten Frauen deutlich mehr Hausarbeit und Betreuungsarbeit als Männer. Laut dem Bundesamt für Statistik investieren Frauen mehr als 32 Stunden pro Woche in Haus- und Familienarbeit, Männer 22 Stunden. Es stellt sich die Frage, wie die Situation der Frauen verbessert werden kann. Welche Massnahmen sind nötig im Kampf gegen häusliche Gewalt und Femizide? Umstritten ist, wie sehr die Firmen in der Pflicht stehen, damit Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern erreicht wird und Frauen in den Chefetagen besser vertreten sind. Debatte im «Forum» Darüber diskutieren am Donnerstag, 23. April, von 10 bis 11 Uhr in der Sendung «Forum» auf Radio und Fernsehen SRF 1: • Tamara Funiciello, Co-Präsidentin SP Frauen. Sie sieht dringenden Handlungsbedarf. • Barbara Steinemann, SVP-Nationalrätin. Sie sieht keine strukturelle Benachteiligung von Frauen.
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  • Folge vom 16.04.2026
    Passagierrekord: Braucht es eine Flugticket-Abgabe?
    Die Schweizer Flughäfen verzeichneten im vergangenen Jahr neue Passagierrekorde. Doch das Fliegen belastet das Klima stark. Eine neue Initiative will deshalb Vielflieger mit einer Ticketabgabe zur Kasse bitten und Bahnreisen fördern. Braucht es eine Flugticket-Abgabe? In vielen Schweizer Kantonen haben die Frühlingsferien begonnen. In dieser Jahreszeit zieht es viele in den wärmeren Süden – oft per Flugzeug. Die Statistik zeigt: Die Lust am Fliegen ist wieder gestiegen. Schätzungsweise gegen 10’000 Kilometer legen Schweizerinnen und Schweizer jährlich in der Luft zurück – und etwa 2500 Kilometer auf der Schiene. 2025 verzeichneten die Schweizer Flughäfen Zürich, Genf und Basel vier Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Täglich sind über 1200 Flugzeuge in der Schweiz gestartet oder gelandet. Das ist mehr als vor der Corona-Pandemie – und ein neuer Rekord. Die boomende Fliegerei hat jedoch eine Kehrseite: Der Luftverkehr zählt zu den klimaschädlichsten Mobilitätsformen. Der Bundesrat schätzte 2021, dass das Fliegen rund 27 Prozent der gesamten Klimawirkung verursacht – mehr als jeder andere Sektor in der Schweiz. Die Umweltorganisation «Umverkehr» beginnt Ende April mit der Unterschriftensammlung für eine neue Initiative. Sie will Vielflieger zur Kasse bitten und das Bahnfahren attraktiver machen. Vorgesehen ist eine Abgabe von mindestens 30 Franken auf Flugtickets. Zwei Drittel der geschätzten jährlichen Einnahmen von 1,5 Milliarden Franken sollen als Mobilitätsgutscheine an die Bevölkerung zurückfliessen. Diese Gutscheine wären im öffentlichen Verkehr im In- und Ausland auf Zug- und Busverbindungen gültig. Der Rest soll in den internationalen Bahnverkehr fliessen, etwa in zusätzliche Direktverbindungen oder in den Ausbau von Nachtzügen. Gegnerinnen und Gegner einer Flugticket-Abgabe befürchten, dass Schweizer Fluggesellschaften gegenüber der ausländischen Konkurrenz benachteiligt wären. Zudem könnte die Abgabe das Gegenteil bewirken, so die Kritik: Passagiere würden für günstigere Preise Zwischenstopps und Umwege in Kauf nehmen und ab Mailand, Wien oder München fliegen, wo die Abgabe tiefer sei. Passagierrekorde an Schweizer Flughäfen: Braucht es eine Flugticket-Abgabe? Oder ist das kontraproduktiv und gefährdet Arbeitsplätze in der Schweiz? In der Diskussionssendung «Forum» debattieren: · Pro: Priska Wismer-Felder, Nationalrätin Mitte und im Komitee der Mobilitätsbon-Initiative · Contra: Thomas Hurter, Nationalrat SVP, Präsident Aerosuisse und Linienpilot
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