Cortina d’Ampezzo 1956 – die Winterspiele in den Dolomiten bedeuten nicht nur Wettkämpfe und Medaillen, sondern sind der Beginn der Live-Ära der olympischen Spiele im Fernsehen.
Zum ersten Mal werden Olympische Wettkämpfe live im Fernsehen übertragen, technische Innovationen revolutionieren die Zeitmessung und effektvolle Lichtspiele setzen den Sport in Szene. Cortina wird ein Meilenstein für den modernen Sport-Grossanlass – mit Beteiligung der Schweiz. Wie diese Winterspiele kommende olympische Spiele geprägt haben, darum geht es in Episode 1 von «Cortina 1956» im Podcast Geschichte.
In der Episode zu hören:
· Juri Jacquemet, Kurator Museum für Kommunikation in Bern
· Felix Wirth, Leitung Ausstellung und Vermittlung Enter Technikwelt Solothurn
· Kirstin Hallmann, Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der
Deutschen Sporthochschule Köln
Quellen und Literatur:
· https://www.olympics.com/de/olympic-games/cortina-d-ampezzo-1956
· Recherche und Archive SRF
· Felix Wirth, Jan Liechti, Dominik Landwehr, Felix Kunz, Vision of a Visionary.
Die unglaubliche Geschichte des Spitlight P.300.S. The Incredible Story of
Spitlight P.300.S, 220 S., Stiftung ENTER, Solothurn 2022
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Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
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Folge vom 13.01.2026Cortina 1956 - ein Meilenstein der Olympischen Geschichte
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Folge vom 30.12.2025Schweizer Brauchtum zum Jahresende: Silvesterchlausen AppenzellIm Appenzell ziehen am Jahreswechsel die Silvesterchläuse von Hof zu Hof – zweimal, am 31. Dezember und am 13. Januar. Warum gibt es Schöne und Wüste Kläuse? Und was hat das mit Kalenderreformen und bösen Geistern zu tun? Ein Naturjodel (das Zäuerli), kunstvolle Kopfbedeckungen oder wilde Masken und Kostüme aus Tannenzweigen: Das Silvesterchlausen ist einer der bekanntesten Bräuche der Schweiz, aber zugleich auch einer der geheimnisvollsten. In kleinen Gruppen ziehen die Silvesterchläuse durchs Appenzellerland, um Glück fürs neue Jahr zu wünschen. Es gibt Schöne, Wüste und Schönwüste Kläuse. Es sind Figuren, die Gut und Böse verkörpern und an alte Vorstellungen vom Vertreiben böser Geister erinnern. Kulturwissenschaftler Mischa Gallati erklärt, warum diese Gegensätze typisch für Bräuche sind, wie sich Traditionen über Generationen wandeln und weshalb das Silvesterchlausen heute auch ein Event für Social Media geworden ist. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Mischa Gallati, Kulturwissenschaftler und Brauchtumsexperte, Universität Zürich · Archivtöne Radio SRF ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Silvan Zemp Mitarbeit: Melanie Löw, SRF Recherche und Archive ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
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Folge vom 23.12.2025Schweizer Brauchtum zu Weihnachten: Pelzmartiga und NünichlinglerPelzmartiga in Kandersteg und die Nünichlingler im Baselbiet: Zwei Bräuche, die in der Weihnachtszeit für Lärm und Aufsehen sorgen. Woher kommen sie? Und warum spielt Angst dabei eine Rolle? Während viele Weihnachten still und besinnlich feiern, wird es in Kandersteg und im Baselbiet laut: Die Pelzmartiga ziehen am Weihnachtstag und an Neujahr mit Kettengerassel durchs Dorf Kandersteg, die Nünichlingler schon an Heiligabend pünktlich um neun Uhr abends mit hohen Zylindern und Kuhglocken durch verschiedene Dörfer im Kanton Basel-Landschaft, zum Beispiel durch Ziefen. Beide Bräuche haben eine lange Geschichte – und eine gemeinsame Botschaft: Lärm soll Angst vertreiben. Kulturwissenschaftler Mischa Gallati von der Universität Zürich erklärt, warum solch ritualisierte Bräuche auch Grenzüberschreitungen erlauben, weshalb sie sich ständig wandeln müssen und was sie über unsere Gesellschaft verraten. Zwei lebendige Traditionen, die jedes Jahr aufs Neue für Staunen sorgen. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Mischa Gallati, Kulturwissenschaftler und Brauchtumsexperte, Universität Zürich · Archivtöne Radio SRF ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Silvan Zemp Mitarbeit: Melanie Löw, SRF Recherche und Archive ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
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Folge vom 16.12.2025Schweizer Brauchtum im Advent: Das Klausjagen in KüssnachtWarum wird es im Advent in Küssnacht so laut? Das Klausjagen lockt jedes Jahr Tausende an – mit riesigen Laternen, Tricheln und viel Krach. Wir tauchen ein in die Geschichte dieses Brauchs und fragen: Weshalb brauchen wir Bräuche überhaupt? Am 5. Dezember verwandelt sich Küssnacht in ein Meer aus Licht und Lärm: Über 1700 Klausjäger ziehen mit kunstvollen Laternen (sogenannten Iffelen) durch das Dorf, begleitet von Geisslechlöpfern, Tricheln, Hörnern und Jubelrufen. Und natürlich dem heiligen St. Nikolaus, dem Samichlaus. Das Klausjagen ist einer der bekanntesten Adventsbräuche der Schweiz – und zugleich ein Ritual voller Geschichte und Symbolik. Woher kommt dieser Brauch? Warum halten wir an solchen Traditionen in der Weihnachtszeit fest, obwohl Religion in der Schweiz an Bedeutung verliert? Kulturwissenschaftler Mischa Gallati erklärt, weshalb Bräuche für Gemeinschaft und Identität wichtig sind – und warum sie manchmal auch ausschliessen. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Mischa Gallati, Kulturwissenschaftler und Brauchtumsexperte, Universität Zürich · Archivtöne Radio SRF ____________________ Quellen: · https://www.klausjagen.ch/brauchtum/ ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.