Sie haben das Potential, sich in jeden Zelltyp unseres Körpers zu verwandeln. Mit embryonalen Stammzellen könnten sich eines Tages geschädigte Organe nachzüchten und Krankheiten wie Alzheimer heilen lassen. Man kann mit ihnen aber auch Mischwesens aus tierischen und menschlichen Zellen schaffen. Und was, wenn die Bemühungen Erfolg haben, Stammzellen von erwachsenen Menschen umzuprogrammieren, um künstliche Ei- und Samenzellen zu gewinnen?

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hr-iNFO Funkkolleg Biologie und Ethik Folgen
Angesichts von Genmanipulation und Artenverlust stellen sich die Fragen: Wie wollen wir leben, was dürfen und sollen wir tun?
Folgen von hr-iNFO Funkkolleg Biologie und Ethik
28 Folgen
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Folge vom 09.02.2018Stammzellen, die Fast-Alleskönner (Folge 13)
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Folge vom 02.02.2018Gentests to go: was wollen wir wissen, was sollen wir tun? (Folge 12)Der Blick in unsere Gene wird immer einfacher, preisgünstiger und schneller. Firmen bieten an, anhand einer Genanalyse Krankheitsrisiken vorherzusagen: Wie sieht es aus mit dem Risiko für Brustkrebs, für Diabetes, Alzheimer und Schlaganfall? Ethikerinnen und Ethiker betrachten diese Angebote mit großer Skepsis. Denn die Interpretation der Daten ist sehr viel komplizierter, als es oft dargestellt wird. Und selten sind die Ergebnisse eindeutig. Und was dürfen und sollen zum Beispiel Eltern über das Genom ihrer Kinder wissen? Wie wird das Recht der Kinder auf Nicht-Wissen geschützt?
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Folge vom 26.01.2018Reproduktionsmedizin, Embryonenforschung, Leihmütter-Varianten (Folge 11)Mehr als 6 Millionen Kinder weltweit wurden bereits im Labor gezeugt. Keimzellen werden dabei unterm Mikroskop sortiert, träge Spermien landen per Spritze direkt in der Eizelle. Rechtzeitig eingefrorene Eizellen sollen den Kinderwunsch absichern. Helfen die in Deutschland erlaubten Techniken nicht weiter, greifen manche Paare zur Eizellspende im Ausland oder lassen den gewünschten Nachwuchs von Leihmüttern austragen. Damit wirft die Reproduktionsmedizin nach wie vor viele ethische Fragen auf.