Am 8. Mai jährt sich das Ende des 2. Weltkrieges zum 81. Mal. Mit dieser Sendung von Michael Marek über das Ende des Zweiten Weltkrieges, Teil der Reihe „Unterwegs in der Geschichte Deutschlands“ von 2012, möchten wir daran erinnern.
Als das Deutsche Reich seinen Angriffskrieg 1939 begann, häuften sich erst einmal die „Erfolge“: Polen, die Beneluxländer und auch Frankreich mussten sich schnell geschlagen geben.
Doch dann wendete sich das Blatt. Spätestens mit der Niederlage bei Stalingrad im Januar 1943 wurde ein deutscher Sieg immer unwahrscheinlicher.
Dennoch schwor Propagandaminister Josef Goebbels die Deutschen auf den „Totalen Krieg“ ein.
Gleichzeitig lief die Deportation und systematische Vernichtung von Juden, Roma, Sinti und politischen Gegnern auf Hochtouren.
Experte dieser Sendung ist Michael Wildt, inzwischen emeritierter Professor für Deutsche Geschichte.
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23 Folgen
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Folge vom 01.05.20268. Mai 1945 - Das Ende des Zweiten Weltkriegs
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Folge vom 24.04.2026Harper Lee, Truman Capote und der amerikanische SüdenVor 100 Jahren, am 28.April 1926 wurde die Schriftstellerin Harper Lee geboren. Bekannt und berühmt wurde sie mit ihrem Roman "Wer die Nachtigall stört". In ihrer Kindheit lebte sie in Monroeville in Alabama, Haus an Haus mit Truman Capote, mit dem sie seit Kindheitstagen befreundet war. Vor allem Capote, klein, exzentrisch, mit heller Stimme, war ein Außenseiter in Monroeville. Doch auch Harper Lee passte nicht richtig in die ländliche Gemeinde: Am liebsten las sie - oder schrieb mit Capote Geschichten auf einer Schreibmaschine, die ihr Vater gekauft hatte, ein bekannter Anwalt der Gegend. Als Jugendlicher zog Capote mit seiner Mutter und seinem Stiefvater nach New York. Lee folgte ihm nach Abbruch ihres Studiums, schrieb in der Stadt ihren Weltbestseller "Wer die Nachtigall stört", in dem auch Capote als Figur auftaucht. Und als Capote mit "Kaltblütig" das Genre des Tatsachenromans begründete, gelang ihm das nur, weil Lee ihn bei der Recherche in Kansas unterstützt hatte. Später zerbrach ihre Freundschaft. In ihren vielverkauften Romanen erzählen Capote und Lee von ihrer Freundschaft und vom Leben im amerikanischen Süden, von Rassismus und Ungerechtigkeit - Themen, die bis heute aktuell sind. Die Autoren Marc Bädorf und Konstantin Schönfelder haben sich in Alabama auf die Spurensuche der beiden Schriftsteller begeben.
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Folge vom 09.04.2026Woher die Kraft kamWie schöpft man Kraft, wenn die Welt zu zerbrechen und die eigene Wirkkraft zu schwinden scheint? Drei Menschen um die 90 blicken auf ihr langes Leben zurück. Gabriele war als "Ledigenkind" einer an Krebs erkrankten Mutter in den Kriegswirren Nazideutschlands mehr oder weniger auf sich allein gestellt und quälenden Schikanen ausgesetzt. Auch Hubert ist kurz vor dem Zweiten Weltkrieg geboren, erlebte die Kriegsjahre aber durch die liebevolle Unterstützung seiner Eltern vergleichsweise behütet. Er hatte den schwersten Schicksalsschlag seines Lebens viele Jahre später zu überstehen, als seine eigene Tochter im Alter von zwei Jahren überfahren wurde. Johanna wuchs in Rumänien als Angehörige der Minderheit der Siebenbürger Sachsen auf. Als sie sich der Zwangsevakuierung des kommunistischen Regimes widersetzte, um ihren Verlobten in Bukarest zu besuchen, wurde sie von der Securitate verhaftet und musste ihr erstes Kind im Gefängnis zur Welt bringen. Mit einer berührenden Offenheit, aber auch voller Humor und Wärme berichten alle drei, wie es ihnen gelungen ist, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten und trotz aller Hindernisse und Niederlagen immer wieder aufzustehen. Das Feature "Woher die Kraft kam" verknüpft die Lebensgeschichten von Gabriele, Hubert und Johanna in Form einer künstlerischen Collage aus Stimmen, Klängen und Musikkompositionen von Ina Werse-Wiskott. In einer Zeit, in der sich unsere Gesellschaft in einem gefühlten permanenten Krisenmodus befindet, spendet es Hoffnung, Menschlichkeit, Mut und Zuversicht. hr 2026
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Folge vom 27.03.2026Ein großes Geschenk - Liebe im AlterLiebe im Alter? Warum nicht! Anders als in früheren Zeiten stößt der Wunsch nach Zweisamkeit und Nähe an keine bestimmte Altersgrenze mehr. Nicht nur die Lebensentwürfe haben sich gewandelt, vergrößert hat sich auch die Lebensspanne, die Männer und Frauen nach Familie und Beruf noch vor sich haben und gestalten können. Der Wunsch nach einer späten Liebe ist vielfach da, dennoch fällt es im Alter schwerer als in jungen Jahren, jemanden zu finden und sich für eine neue Liebe zu öffnen. Liegen Zweisamkeit und Nähe lange zurück, scheuen sich manche, es noch einmal zu versuchen. Oder es fehlt der Mut, sich nach Enttäuschungen oder Verletzungen noch einmal auf einen anderen Menschen einzulassen. Und was werden die eigenen Kinder zu einer neuen Liebesbeziehung sagen? Dennoch bietet die späte Liebe nach Familien- und Berufsleben eine ganz eigene Erfüllung - eine Zeit bedachtsamen Für- und Miteinanderseins in dem Wissen um die Kostbarkeit eines solch späten Glücks zu zweit. In diesem Feature erzählen Paare von ihren Erfahrungen.