“Warum dieses hartnäckige, unausrottbare Weltvertrauen über alle Lebensfeindlichkeit, alles Böse, alles Leiden hinweg?“ Diese Frage ist das zentrale Anliegen des Philosophen Peter Strasser. Als Kind hieß es in seinem familiären Umfeld oft: “Der Bub hat ungesunde Gedanken, der Bub beschäftigt sich mit komischen Fragen …“. Heute meint Peter Strasser, dass das Gefühl der Fremdheit in der Welt, das ihn auch philosophisch inspiriert, mit frühen Kindheitserlebnissen zu tun hat. Seit seiner Emeritierung als Professor am Institut für Rechtsphilosophie, -soziologie und -informatik an der Uni Graz im Jahr 2015 schreibt Peter Strasser ein Buch nach dem anderen, immer geht es um zentrale metaphysische Konzepte und Begriffe: Seele, Ganzheit, Ewigkeit, Sinn, Existenz, Apokalypse etc.. „Die Philosophie hat eine gesellschaftliche Verantwortung“ erklärt Peter Strasser im Gespräch mit Andreas Obrecht: Denn als Philosoph ist es Pflicht, das Böse, egal in welcher Erscheinung, gezielt zu bekämpfen!
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Folge vom 27.02.2026Peter Strasser, Philosoph
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Folge vom 20.02.2026Helga Nowotny, WissenschaftsforscherinWissenschaft ist getragen von der Freude am Spiel mit der Ungewissheit, die dazu verleitet, sich auf noch unbekanntes Terrain zu wagen. Und: Wissenschaft ist ein zutiefst gesellschaftlich geprägtes Unterfangen. Davon hat sich Helga Nowotny, Jahrgang 1937, schon früh ein Bild gemacht. Nach einem abgeschlossenen Jusstudium in Wien hat sie zur Soziologie gewechselt und sich der Erforschung der Wissenschaft gewidmet: Sie war u.a. Professorin an der Universität Wien und ab 1995 an der ETH Zürich, wo sie den Lehrstuhl für Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsforschung leitete. Anfang der Nuller-Jahre war sie maßgeblich an der Entstehung des Europäischen Forschungsrates beteiligt, dessen Präsidentin sie von 2010-13 war. Heute ist sie unter anderem Ehrensenatorin der Universität Wien. „Zukunft braucht Weisheit“ titelt Helga Nowotnys jüngstes Buch. Birgit Dalheimer hat mir ihr über Zukunft, Götter, Weisheit, Wissenschaft, Künstliche Intelligenz und glückliche Zufälle gesprochen.
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Folge vom 20.02.2026Helga Nowotny - LangversionWissenschaft ist getragen von der Freude am Spiel mit der Ungewissheit, die dazu verleitet, sich auf noch unbekanntes Terrain zu wagen. Und: Wissenschaft ist ein zutiefst gesellschaftlich geprägtes Unterfangen. Davon hat sich Helga Nowotny, Jahrgang 1937, schon früh ein Bild gemacht. Nach einem abgeschlossenen Jusstudium in Wien hat sie zur Soziologie gewechselt und sich der Erforschung der Wissenschaft gewidmet: Sie war u.a. Professorin an der Universität Wien und ab 1995 an der ETH Zürich, wo sie den Lehrstuhl für Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsforschung leitete. Anfang der Nuller-Jahre war sie maßgeblich an der Entstehung des Europäischen Forschungsrates beteiligt, dessen Präsidentin sie von 2010-13 war. Heute ist sie unter anderem Ehrensenatorin der Universität Wien. „Zukunft braucht Weisheit“ titelt Helga Nowotnys jüngstes Buch. Birgit Dalheimer hat mir ihr über Zukunft, Götter, Weisheit, Wissenschaft, Künstliche Intelligenz und glückliche Zufälle gesprochen.