Paul Yillia hat 25 Jahre Erfahrung in der Wissenschaft gesammelt, bevor er vor fünf Jahren ins sein afrikanisches Geburtsland Sierra Leone zurückging. In eines der ärmsten Länder der Welt. Er konnte mit einem Stipendienprogramm in Österreich studieren, promovierte an der TU Wien, leitete eine Arbeitsgruppe am International Institute for Applied System Analysis – der IIASA in Laxenburg bei Wien – und war in der Beratungsgruppe „Sustainable Energy for All“ für UN-Generalsekretär Ban Ki-moon tätig. Paul Yillia, dessen Vater Jahrzehnte lang in einer Diamantenmine arbeitete und so den Kindern eine Schulausbildung finanzieren konnte, ging als renommierter Forscher in sein Land zurück, um die Organisation TENN - The Energy Nexus Network – zu gründen. TENN elektrifiziert mit Hilfe von Solar ländliche Dörfer, ermöglicht sauberes Trinkwasser durch Pumpsysteme, leitet Strom in Gesundheitseinrichtungen. Adreas Obrecht hat mit ihm gesprochen.
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Folge vom 30.10.2026Paul Yillia, Wasser- und Energieexperte aus Sierra Leone - deutsche Fassung
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Folge vom 30.10.2026Paul Yillia, Wasser- und Energieexperte aus Sierra Leone - OriginalversionPaul Yillia hat 25 Jahre Erfahrung in der Wissenschaft gesammelt, bevor er vor fünf Jahren ins sein afrikanisches Geburtsland Sierra Leone zurückging. In eines der ärmsten Länder der Welt. Er konnte mit einem Stipendienprogramm in Österreich studieren, promovierte an der TU Wien, leitete eine Arbeitsgruppe am International Institute for Applied System Analysis – der IIASA in Laxenburg bei Wien – und war in der Beratungsgruppe „Sustainable Energy for All“ für UN-Generalsekretär Ban Ki-moon tätig. Paul Yillia, dessen Vater Jahrzehnte lang in einer Diamantenmine arbeitete und so den Kindern eine Schulausbildung finanzieren konnte, ging als renommierter Forscher in sein Land zurück, um die Organisation TENN - The Energy Nexus Network – zu gründen. TENN elektrifiziert mit Hilfe von Solar ländliche Dörfer, ermöglicht sauberes Trinkwasser durch Pumpsysteme, leitet Strom in Gesundheitseinrichtungen. Andreas Obrecht hat mit ihm gesprochen.
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Folge vom 23.10.2026Patrick Swanson, Journalist und KI-ExperteSelbstfahrende Taxis gehören ebenso zu seinem Alltag wie KI-Agenten, die seine E-Mails lesen und Antworten vorschlagen: Patrick Swanson ist Journalist und einer der führenden KI-Experten im deutschsprachigen Raum.Aufgewachsen ist er, selbst Halb-Amerikaner, Halb-Tiroler, in St. Anton am Arlberg. Nach dem Politikwissenschaftsstudium in Innsbruck wird er Praktikant bei der Zeit im Bild und baut dort über zehn Jahre lang die reichweitenstärkste Social-Media-Redaktion des Landes auf – bis Ende 2022 ChatGPT erscheint und einen der größten Umbrüche unserer Zeit einläutet. Im Jahr darauf geht Swanson für ein Journalismus-Fellowship an die Stanford University. Heute lebt er in San Francisco und berät mit seiner Firma Verso Medienhäuser in Europa und den USA im Umgang mit KI.Ambra Schuster hat mit ihm über das Leben im Silicon Valley gesprochen, über das Aufgemischtwerden der Wirtschaft durch eine Handvoll Tech-Firmen und darüber, wo die KI an ihre Grenzen stößt.
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Folge vom 16.10.2026Maria Kalesnikava, Flötistin und Bürgerrechtlerin aus BelarusAls Sicherheitskräfte versuchten, sie 2020 gegen ihren Willen aus Belarus abzuschieben, zerriss die Bürgerrechtlerin an der ukrainischen Grenze ihren Pass – eine Aktion, die weltweit zum Symbol des Widerstands wurde. Kurz darauf wurde sie verhaftet und in einem Scheinprozess zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Nach fünf Jahren Haft, zweieinhalb davon in Einzelhaft, kam die Flötistin Maria Kalesnikava überraschend frei – es war das Ergebnis diplomatischer Verhandlungen, an denen die US-Regierung beteiligt war. Heute lebt die 1982 in Minsk geborene Maria Kalesnikava im Exil, setzt sich jedoch weiterhin für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie in ihrer Heimat ein und erinnert an das Schicksal der zahlreichen weiteren politischen Gefangenen in Belarus. Vergangene Woche trat die Flötistin beim ORF Musikprotokoll in Graz im Rahmen des Steirischen Herbst auf, zusammen mit dem Radiosymphonieorchester. Marlene Nowotny hat Maria Kalesnikava dort im Proberaum der Kunstuniversität getroffen.