In January 2026, Maoz Inon and Aziz Abu Sarah carried the Olympic torch through Verona. For the first time in history, an Israeli Jew and an Israeli Palestinian did so together. It was yet another symbol created by these two men in their commitment to peace. Both have lost family members and friends in the decades-long conflict; both work in the tourism industry in Israel; and both are tireless peace activists. Together, they have written a book, The Future is Peace, which became a New York Times bestseller immediately upon its release in April of this year. For over two years now, Maoz Inon and Aziz Abu Sarah have also been spreading their message internationally on many occasions. Among other events, they spoke last July at the “Re-imagine Peace” festival in Florence, Italy. That’s where Birgit Dalheimer met them.
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Folge vom 04.09.2026Maoz Inon and Aziz Abu Sarah - Originalversion
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Folge vom 04.09.2026Maoz Inon und Aziz Abu Sarah, FriedensaktivistenIm Jänner 2026 haben Maoz Inon und Aziz Abu Sarah die olympische Fackel durch Verona getragen. Zum ersten Mal in der Geschichte haben das ein israelischer Jude und ein israelischer Palästinenser gemeinsam getan. Es war ein weiteres Symbol, das die beiden Männer in ihrem Einsatz für Frieden geschaffen haben. Beide haben in dem jahrzehntealten Konflikt Familienmitglieder und Freunde verloren, beide arbeiten in der Tourismusbranche in Israel, und beide sind unermüdliche Friedensaktivisten. Gemeinsam haben sie ein Buch geschrieben, "The Future is Peace" - "Die Zukunft ist Frieden", das gleich nach Erscheinen im April dieses Jahres zum New York Times Bestseller wurde. Seit gut zwei Jahren verbreiten Maoz Inon und Aziz Abu Sarah ihre Botschaft auch bei vielen Gelegenheiten international. Unter anderem vergangenen Juli beim Festival "Re-imagine Peace" in Florenz in Italien. Dort hat Birgit Dalheimer sie zumgetroffen
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Folge vom 28.08.2026Krisztina Rozgonyi, Juristin und MedienwissenschaftlerinWer bis zum Sommer 2026 in Ungarn das Radio eingeschaltet hat, hat vielerorts dieselben Nachrichten gehört. Die Gleichschaltung der ungarischen Medienlandschaft war eine der Folgen von 16 Jahren Viktor Orbán Regierung. Und diese hat die Medienwissenschaftlerin Krisztina Rozgonyi hautnah miterlebt. Anfang der 2000er Jahre hat sie die ungarische Medienregulierungsbehörde geleitet. Als 2010 zahlreiche Medienunternehmen umstrukturiert worden sind oder von regierungsnahen Eigentümern übernommen wurden und die Pressefreiheit sukzessive eingeschränkt wurde, hat Krisztina Rozgonyi, wie viele andere, Ungarn verlassen. Sie ist mit ihrer Familie nach Österreich ausgewandert. Die studierte Juristin ist hier nun als Wissenschaftlerin an verschiedene Institutionen tätig.Mit Mari Lang spricht sie über die Hoffnungen, die sie seit dem Machtwechsel in Ungarn für das dortige Mediensystem hegt, und welche Stolpersteine und Gefahren es beim schnellen Rückbau eines autoritären Systems geben könnte.
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Folge vom 27.08.2026Engin Çatik, Schulleiter BerlinVor zwei Jahren kam die Friedrich-Bergius-Schule in Berlin als „schlimmste Schule Deutschlands“ und als „Schule der Schande“ in die Schlagzeilen. Anfang 2025 bekam die Schule einen neuen Direktor: Engin Çatik. Der 40-Jährige führte die Schule bis zum Ende des vergangenen Schuljahres mit Konsequenz, Vertrauen und „zugewandter Autorität“, wie er es nennt. Das Milieu und die Probleme seiner Schülerinnen und Schüler kennt der türkischstämmige Schulleiter aus seiner eigenen Biografie – als Sohn einer alleinerziehenden Mutter und eines Vaters, der viele Jahre im Gefängnis saß. Immer wieder sagte Engin Çatik in Interviews von sich: „Ich kann Krise“. Dann wurde im Frühjahr überraschend bekannt, dass er die Bergius-Schule mit Beginn der Sommerferien schon wieder verlassen wird, um in die Berliner Schulverwaltung zu wechseln. „Die Krise ist vorüber“, sagte er dazu gegenüber Armin Wolf, der Engin Catik Ende März in der Nähe seiner Berliner Schule zum Gespräch getroffen hat. (WH von 3.4.2026)