Faul, zu sensibel, zu anspruchsvoll? In einer Sonderausgabe stellt Host Beatrice Gmünder live verbreitete Vorurteile gegenüber der Generation Z zur Diskussion. Gemeinsam mit Publikum und Generationenforscher Rüdiger Maas geht es Missverständnisse zwischen Jung und Alt am Arbeitsplatz an den Kragen.
Kaum eine Generation wird derzeit so stark beurteilt, wie die Generation Z. «Input» greift diese Zuschreibungen auf und ordnet sie ein. Host Beatrice Gmünder spricht mit der Gen-Z-Journalistin und Arbeitskollegin Michèle Rüedi und dem Generationenforscher Rüdiger Maas über Klischees, Wahrnehmung und Realität. «90 Prozent der Bevölkerung haben ein negatives Bild der Generation Z», sagt Maas. Daraus ergibt sich die Frage, wie solche Bilder entstehen und wie ein besseres Miteinander am Arbeitsplatz gelingt.
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Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt.
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- Autorin: Beatrice Gmünder
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Kultur & Gesellschaft
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Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die Euch bewegen. Am Mittwoch um 15 Uhr als Podcast, sonntags ab 20 Uhr auf Radio SRF 3.
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Folge vom 28.01.2026Generationen-Clash im Büro: Können Alte nichts von Jungen lernen?
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Folge vom 21.01.2026Botox, Natürlichkeit, Beauty-Hype: Wie entspannt älter werden?Das Versprechen der ewigen Jugend und Schönheit lasse sie kalt, dachte «Input»-Autorin Julia Lüscher lange. Bis sich, mit knapp vierzig, ein Gedanke in ihren Kopf schlich: «So eine Botoxspritze, was kostet die eigentlich?» Selbstbestimmt älter werden mitten im Beauty-Boom – wie gelingt das? «Ich kann nicht glauben, dass ich das gerade mache», sagt Hanne mit 36, als sie sich zum ersten Mal botoxen lässt. «Sich dagegen zu wehren ist schwierig», findet auch Ärztin Marlies Baertsch, die seit zwei Jahren in ihrer Praxis Botoxbehandlungen anbietet. Die Forschung zum Mittleren Alter zeigt: Ab vierzig erleben viele Menschen eine Phase der Unsicherheit und Neuorientierung. «Der perfekte Nährboden für die profitorientierte Beauty-Industrie, die ewige Jugend verspricht», sagt die Politologin und Aktivistin Emilia Roig. Ein «Input» von Julia Lüscher über den Drahtseilakt im eigenen Gesicht. ___________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ 00:00 - 01:50 Intro 02:00 - 08:00 Besprechung in der Arztpraxis 08:00- 09:40 Botox-Boom, Unseriosität und Tabu 09:40 - 11:40 Eitelkeit, Scham und Zweifel: Hanne im Botox-Dilemma 11:42 - 16:19 Strenge gesetzliche Regulierung und milliardenschweres Geschäft 16:50 - 19:10 Hanne wagt den Schritt 19:20 - 21:25 Dana und die fehlende Reaktion im Gesicht nach Botox 21:50 - 26:30 Unsicherheit und Beauty-Industrie: Politologin Emilia Roig zum Älterwerden 26:30 - 30:10 Forschung zum Älterwerden und neue Freiheiten ab vierzig 30:11 - 34:58 Selbstbestimmt älter werden - wie ist das möglich? 35:00 - 36:38 Fazit ____________________ In dieser Episode zu hören - Hanne, Dana, Ranja, Solenne - Marlies Bärtsch, Gynäkologin - Emilia Roig, Politolgin und Autorin - Christina Röcke, UZH, Healthy Longevity Center ____________________ - Autorin: Julia Lüscher - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
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Folge vom 14.01.2026Eltern mit Sehbehinderung: Herausforderungen und Chancen«Viele haben gezweifelt, ob ich eine gute Mutter bin», sagt Tamara, blind und Mutter einer Tochter. «Input»-Host Yves Kilchör besucht sie und einen sehbehinderten Vater. Sie sprechen über Herausforderungen als Eltern mit Sehbehinderung und darüber, wie dies ihre Kinder selbstständiger macht. Lars Stötzel ist Papa von drei Jungs zwischen 5- und 15-jährig. «Früher bin ich noch mit ihnen Velo gefahren. Heute ist mir das mit meiner Sehbehinderung zu gefährlich», sagt er. Die Sehbehinderung ihres Vaters mache seine Kinder selbstständiger ist er überzeugt. «Sie helfen mir den richtigen Bus zu finden und sind deshalb heute echte Zahlengenies». Psychotherapeutin Eva-Maria Glofke-Schulz ist selbst blind und berät sehbehinderte Menschen. Sie sagt: «Als Person mit Sehbehinderung muss ich mich fragen, bin ich genügend belastbar, dass ich diese zusätzliche Herausforderung tragen kann?» ____________________ habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ (00:00): Intro: Lars sucht sein Kind (01:35): Kaum Eltern mit Sehbehinderung im Umfeld von Host Yves Kilchör (02:13): Besuch bei Lars Stötzel, Vater mit Sehbehinderung (04:03): Welche Rolle spielte bei Lars die Sehbehinderung bei der Kinderfrage? (09:15): Sohn Maxim versteckt sich (12:30): Tamara De Icco spürt immer wieder Zweifel von ihrem Umfeld (21:55): Vorurteile gegenüber Eltern mit Behinderungen – die Psychotherapeutin ordnet ein (27:55): Mittagessen bei Lars: Bewusste Aufgabenaufteilung zwischen Lars und seiner Frau, Yvonne (31:00): Autoquartett mit Lupe: Lars und Maxim spielen zusammen (33:05): Vorteile für Kinder von Eltern mit Behinderungen (35:00): Fazit der Sendung ____________________ In dieser Episode zu hören - Tamara De Icco aus Münchenbuchsee, blind, Berufsmasseurin und Mutter von der 9-jährigen Marie-Lou - Lars Stötzel aus Emmenbrücke, sehbehindert, Vater von den 3 Jungs Maxim Yanick und Michel - Eva-Maria Glofke-Schulz, Psychotherapeutin, selbst blind, berät Menschen mit Behinderungen, Autorin des Buchs «Löwin im Dschungel» zu Menschen mit Sehbehinderungen sowie Stigmatisierungen und Diskriminierungen. ____________________ - Autor: Yves Kilchör - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
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Folge vom 07.01.2026Rettungskräfte: Wer hilft denen, die uns helfen?Die Brandkatastrophe von Crans-Montana bringt auch die Arbeit von Rettungsorganisationen ins öffentliche Bewusstsein. Damit verbunden die Erkenntnis, dass Rettungs-Einsätze auch für Profis grosse Belastungen bedeuten können. Wie gehen sie damit um? Wer hilft denen, die uns in der Not helfen? «Natürlich sind nicht alle Einsätze gleich belastend», sagt der St. Galler Rettungssanitäter Remo Degani. Tödliche Unfälle von Kindern gehören zu den besonders bedrückenden Momenten, auch für die Retter:innen. «Da sind vereinzelt Fälle, die man ein Leben lang nicht mehr aus dem Kopf bringt». Remo Degani ist aber nicht nur als Sanitäter im Einsatz, er gehört bei den St. Galler Rettungsdiensten auch zu den sogenannten Peers. Das sind Corps-Mitglieder, die ihre Berufskolleg:innen bei der Verarbeitung von besonders belastenden Situationen unterstützen. Für den Notfallpsychologen Urs Braun spielen solche Peer-Gruppen eine wichtige Rolle. «Niemand ist vor Belastungen komplett geschützt», sagt er. «Darum ist es wichtig, dass die Leute auch untereinander offen darüber sprechen.» ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ 00:00 - 01:50 Intro 01:50 - 03:58 Die Tränen des Feuerwehrkommandanten in Crans-Montana 03:58 - 12:42 Rettungssanitäter Remo Degani über die Belastungsfaktoren in seinem Berufsalltag 12:42 - 16:58 Notfallpsychologe Urs Braun zur Frage, warum im Rettungsalltag schon kleine Ereignisse die Seele belasten können 16:59 - 20:35 Remo Degani über seine Arbeit als Peer - Kolleg:innen unterstützen im Gespräch über Belastungen. 20:36 - 21:10 Fazit und Ende ____________________ In dieser Episode zu hören - Remo Degani, Rettungssanitäter, Notrufzentrale St. Gallen - Urs Braun, Notfallpsychologe und Präsident «Verein Notfallpsychologie Schweiz» ____________________ - Autor: Michael Bolliger - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.