Die Weltklimakonferenz in Glasgow, die Cop26, ist vorbei. Fridays for Future Aktivistin Greta Thunberg fasst die Ergebnisse zusammen mit den Worten: „blah blah blah“. Das sieht die Klimaökonomin Claudia Kemfert anders. Außerdem appelliert sie an Politik und Medien, die Klimakrise endlich genauso ernst zu nehmen wie die Coronakrise, denn: „Klimaschutz ist auch Gesundheitsschutz.“ Momentan würden in der Klima- und Coronapolitik aber ähnliche Fehler gemacht. Die Wissenschaftlerin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sagt, die Politik handle "nicht vorausschauend", sondern reagiere nur. Das Ergebnis seien kurzfristige und chaotische Entscheidungen. Außerdem geht es um eine aktuelle Analyse der EU-Umweltagentur. Danach sterben jedes Jahr hunderttausende Menschen vorzeitig wegen zu hoher Luftverschmutzung. Was muss passieren, um diese vorzeitigen Todesfälle zu verhindern?
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Wissenschaft & Technik
Kemferts Klima-Podcast Folgen
Hitze, Dürren und schwere Unwetter. Die Klimakrise hat viele Gesichter und macht vielen von Euch Angst. Deshalb ist eine sachliche und verlässliche Einordnung wichtig. Die bekommt Ihr alle zwei Wochen in “Kemferts Klima-Podcast”. Was bedeuten die neuesten Klima-Studien? Sind die Klimaschutz-Maßnahmen der Regierung wirklich sinnvoll? Und woher bekommen wir in Zukunft günstige und emissionsfreie Energie? Klimaökonomin Prof. Claudia Kemfert gibt Antworten und zeigt Euch, wie Ihr nachhaltiger und klimafreundlicher leben könnt.
Folgen von Kemferts Klima-Podcast
90 Folgen
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Folge vom 17.11.2021Corona und Klimawandel: Politik macht ähnliche Fehler
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Folge vom 10.11.2021Die Ampel und der KlimaschutzFür die Grünen steht bei den Koalitions-Verhandlungen viel auf dem Spiel, sagt Claudia Kemfert. Außerdem: Warum die ärmeren Länder mehr Geld für den Klimaschutz brauchen und wie er sozial gerecht gestaltet werden kann. Podcast-Tipp: "Die Wirtschaftsprüfer" Wieviel darf Klimaschutz kosten?
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Folge vom 03.11.2021Wie der Klimawandel den Tourismus verändern wirdClaudia Kemfert bewertet erste Vereinbarungen der UN-Klimakonferenz in Glasgow. Sie spricht von positiven Signalen. Außerdem geht es um eine Studie zu den Auswirkungen des Klimawandels auf deutsche Tourismusregionen. Fazit: Sie werden massiv unter weniger Schnee und mehr Hitze leiden. Anmerkung der Redaktion: Frau Prof. Claudia Kemfert spricht in dieser Folge (Minute 14) davon, dass im Rahmen des sogenannten „Green Deal“ der Europäischen Union die Emissionen EU-weit um 65 % sinken sollen bis 2030. Das ist missverständlich formuliert. Das Ziel lautet: EU-weit 55% weniger Emissionen bis 2030. Die von Frau Prof. Kemfert angesprochenen 65 Prozent sind der Teil, der sich für Deutschland daraus ableitet. Wir haben das auch in dieser Podcast-Folge korrigiert:
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Folge vom 27.10.2021Hilft Atomkraft gegen die Klimakrise?Im Kampf gegen den Klimawandel setzt Frankreich auf Atomenergie. Eine gute Lösung? Außerdem: Wieviel CO2-Budget Deutschland noch hat. Und: Sanktionen für Länder, die Klimaziele verfehlen, könnten mehr schaden als nützen. Anmerkung der Redaktion: Frau Prof. Claudia Kemfert spricht in dieser Folge (Minute 28) davon, dass Methan eine längere Lebensdauer in der Atmosphäre hat als CO2. Hier liegt ein Versprecher vor. Die durchschnittliche Lebenszeit von Methan in der Atmosphäre ist wesentlich kürzer als die von Co2. Wir haben das auch in dieser Podcast-Folge korrigiert. Podcast-Tipp: "MDR Investigativ" Atomkraft - Ja, bitte?