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Lebe gut Folgen
Sie suchen Sinn, Orientierung und neue Sichtweisen? Wir bieten Ihnen die passenden Anregungen – ganz nach dem Motto unseres Verlagshauses »Lebe gut und lebe das Gute«.Unsere Moderatoren Angela Neis und Andreas Rieck laden außergewöhnliche Menschen zum Gespräch ein. Sie sprechen mit ihren Gästen über ganz persönliche Geschichten und Erlebnisse aus den Themenbereichen Religion und Spiritualität, Gesellschaft, Psychologie und Lebenshilfe. Mal ernst, mal humorvoll, aber immer mit klarer Haltung, regt „Lebe gut“ in jedem Fall zum Nachdenken an und ist Hörgenuss und Inspiration zugleich. Jeden letzten Sonntag im Monat gibt es eine neue Folge unseres »Lebe gut«-Podcasts.
Folgen von Lebe gut
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Folge vom 26.09.2024NeuronengewitterNeuronengewitter - ADHS, die "moderne" Modediagnose?ADHS – Vier Buchstaben, tausend Meinungen! Kaum ein Thema bringt die Gemüter so zum Brodeln wie die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Ist sie wirklich nur eine „Modediagnose“ oder vielleicht doch mehr als das?In unserem Podcast und in ihrem neu erschienenen Buch „Neuronengewitter“ erzählt Ursula Frühe, Mutter zweier ADHS-betroffener Söhne, humorvoll und ehrlich aus dem Leben mit Unaufmerksamkeit und „Wutmonsterchen“. Während der eine Sohn den Unterricht an sich vorbeirauschen ließ, verwandelte der andere die Supermarktkasse zur Bühne seines Wutanfalls.Mit einem Augenzwinkern zeigt sie auf, wie wichtig frühe therapeutische Hilfe, der Austausch mit anderen Eltern und manchmal auch die richtige Medikation sind – und dass selbst große Köpfe wie Will Smith oder Mozart vermutlich ihre ganz eigenen ADHS-„Blitze“ hatten.Mehr davon? Das Buch „Neuronengewitter“ gibt es im Patmos Verlag, und wenn Sie schon mal da sind: Bestellen können Sie es direkt mit der ISBN 978-3-8436-1507-5.https://schwabenverlag.dehttps://verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut-magazinhttps://shop.verlagsgruppe-patmos.de/neuronengewitter-011507.html
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Folge vom 28.06.2024Urlaub für die SeeleHier sind alle willkommen, egal ob katholisch, evangelisch, konfessionslos, ausgetreten oder gar nichts, erzählt uns Schwester Michaela, die seit 2009 auf Juist lebt und dort als Touristenseelsorgerin mit den Schwerpunkten Meditation und Exerzitien tätig ist.Wer einfach Stille sucht und Meditation machen will oder eben einfach zu sich selbst kommen möchte und ein bisschen Zeit fürs Nachsinnen braucht, ist hier genau richtig. Mit einer Länge von 17 Kilometern und einer Breite von rd. 500 Metern ist Juist mehr als überschaubar. Die Insel ist autofrei und wer dann noch bereit ist, das Handy auf die Seite zu legen und mal eine längere Zeit offline zu sein, der erfährt hier wahre Stille. Das ist am Anfang oft gewöhnungsbedürftig und zwingt manche Menschen dazu, Stille auszuhalten und sich mit neuen Themen zu beschäftigen. Auf Juist funktioniert das mit Begleitung und sehr fokussiert. „Die Nachfrage ist groß“, sagt Schwester Michaela. „Wir können nicht alle Anfragen berücksichtigen.“ Für alle Daheimgebliebenen gibt es noch einen abschließenden Tipp von Schwester Michaela, die den mittelalterlichen Heiligen, Nikolaus von Kues, zitiert:Man solle sich die Seele so vorstellen wie eine mittelalterliche Stadt, die hat eine Stadtmauer und da sind Stadttore drin und diese Tore, das sind die Sinne, und die sollte man öffnen. Das kann die schöne Aussicht aus dem Fenster sein oder ein selbstgestalteter Kraftort. Diese Momente einfach intensiver wahrnehmen und bewusst mehrfach einatmen und ausatmen. Das ist eine einfache Variante aber jede Sekunde ist ein bisschen anders.Und wenn Sie jetzt Lust auf das ostfriesische Zauberland bekommen haben, dann denken Sie daran, frühzeitig mit Schwester Michaela Kontakt aufzunehmen!Das Podcast-Team macht im Juli und August Urlaub. Unser nächster Podcast erscheint dann wieder am letzten Freitag im September.Eine schöne, erholsame Urlaubszeit wünscht Ihnen Ihr Lebegut Podcast-Team!https://schwabenverlag.dehttps://verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut-magazinhttps://www.exerzitien-juist.de
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Folge vom 24.05.2024Warum kommen wir auf die Welt -Warum kommen wir auf die Welt - wenn wir doch wieder sterben müssen?»Du, Papa, warum kommen wir auf die Welt, wenn wir doch wieder sterben müssen?« Sein damals 13-jähriger Sohn stellte Albert Biesinger die »Preisfrage« seines Lebens, die ihn seither begleitet. Im Gespräch mit Angela Neis gibt der bekannte Religionspädagoge (s)eine Antwort. Er erzählt und reflektiert Ereignisse und Erfahrungen aus seinem Leben – immer mit der Frage: Ist es das, wofür ich auf die Welt gekommen bin? Unter allen Büchern Albert Biesingers ist dieses zweifellos das persönlichste: eine Autobiografie der besonderen Art, eine Liebeserklärung an das Leben, konkret und inspirierend. Denn die »Preisfrage« richtet sich ja an jeden Menschen: Warum bin ich auf der Welt? Welchen Sinn will ich meinem Leben geben? »Ist es vermessen, auf diese Frage von Erfahrungen, Erlebnissen, Begegnungen, Aufgaben und Solidaritätsaktionen her eine Antwort finden zu wollen? Aber wie denn sonst? Zu früh mit den großen Fragen des Lebens aufzuhören, ist unlogisch. Immerhin habe ich Möglichkeiten, mich nahe an die Grenzen des Denkens und Verstehens heranzutasten. Mal sehen, wie weit ich komme. Mal sehen auch, wie sich meine Gedanken entwickeln, wenn ich nicht aufhöre, immer weiter zu fragen – vielleicht auch, um nicht nur mein eigenes Leben besser zu verstehen.« Albert Biesingerhttps://schwabenverlag.dehttps://verlagsgruppe-patmos.de/lebe-gut-magazinhttps://shop.verlagsgruppe-patmos.de/warum-kommen-wir-auf-die-welt-wenn-wir-doch-wieder-sterben-muessen-011468.html
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Folge vom 28.04.2024Älter werden ist kein Grund zum JaulenWenn man jung ist, kann man es kaum erwarten, älter zu werden – ist man dann älter, möchte man am liebsten die Zeit anhalten, um im Hier und Jetzt zu verbleiben oder sogar die Uhr zurück drehen ... In dieser Folge sprechen wir mit Michaela Seul, Autorin zahlreicher Sachbücher, Ratgeber und Kriminalromane, über das Altern in Würde und Selbstakzeptanz.Geht das denn überhaupt? Michaela Seul hat den Alterungsprozess ihrer Hundedame Miss Lomax genauer beobachtet und dabei viele überraschende Entdeckungen gemacht und Parallelen zum menschlichen Altern entdeckt. Was wir auf jeden Fall von Tieren lernen können und warum Herzensmomente und Seelenjuwelen uns im Alter stolz machen können, das erfahren Sie im Gespräch mit Michaela Seul.Denn wenn den Hund etwas stört oder ihm etwas lästig ist, dann schüttelt er sich und weiter geht’s. So sollten wir es auch handhaben, denn alles, was ab 50 Jahren kommt, ist ein Bonus. Wer es bis dahin geschafft hat, darf weitsichtig und grauhaarig sein, mit seinem Fleisch winken und die Tränen in Säckchen lagern - das sind keine Makel, sondern Ehrenabzeichen! Kein Grund also zu jammern, sondern sich zu freuen - oder wie Hape Kerkelings Horst Schlämmer sagen würde: "Isch hab Rücken, isch hab Hals und isch hab Herz - weisse Bescheid ..."Foto: © Thomas Brodmann