In dieser Ausgabe des Medienmagazins nimmt uns Teresa Sickert mit zu ihrem Redaktionsbesuch bei der Tageszeitung „taz“. Sie ist interessiert daran, was sich seit der Seitenwende, wie die taz ihren Abschied von der täglichen Printausgabe hin zur digitalen Ausgabe betitelte, verändert hat. Denn damit ist die taz die erste überregionale Zeitung Deutschlands, die den Schritt ins Digitale gewagt hat. Teresa Sickert widmet ihr die ganze Sendung.
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Wer bestimmt, was wir sehen, glauben, teilen? Das Medienmagazin schaut dahin, wo Öffentlichkeit gemacht wird: Plattformen, Redaktionen, KI und Algorithmen – und auf die Lage von Presse- und Meinungsfreiheit weltweit. Was läuft gerade schief – und was läuft richtig gut – in der Medienwelt? Im Medienmagazin sortiert Teresa Sickert die wichtigsten Mediennews der Woche, checkt mit dem Faktenfinder der Tagesschau die größten Fake-News und zeigt, welche Podcasts sich wirklich lohnen. Jeden Samstag um 18 Uhr auf radioeins – und als Podcast.
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Folge vom 21.03.2026Redaktionsbesuch bei der taz
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Folge vom 14.03.2026ARD Sounds App, Influencer in Dubai, Jugendliche und RadikalisierungIm aktuellen Medienmagazin geht es um ARD Sounds: Aus der bisherigen ARD Audiothek wird eine neue gemeinsame Audio-Plattform der ARD. Was steckt hinter dem Neustart, welche Strategie verfolgt die ARD damit – und warum sollten Nutzerinnen und Nutzer künftig diese App installieren? Darüber spricht Moderatorin Teresa Sickert mit Stefan Köhler, Leiter Programm-Management der ARD Audiothek. Im Faktencheck geht es um Influencer in Dubai: Nach Raketenangriffen in der Golfregion verbreiten einige Social-Media-Accounts ein Bild von völliger Normalität. Auffällig ist, dass viele Posts sehr ähnlich formuliert sind. Was steckt dahinter, und wie lassen sich solche Inhalte überprüfen? Einschätzungen dazu von Pascal Siggelkow vom ARD Faktenfinder. Ein weiteres Thema: Einsamkeit und Radikalisierung unter Jugendlichen. Welche Rolle spielen Plattformen wie TikTok oder Instagram dabei? Das erklärt die Bildungsforscherin Nina Kolleck. Ihr neues Buch: "Der Kampf in den Köpfen – Wie TikTok, Instagram & Co unsere Kinder manipulieren". In den Mediennews der Woche geht es unter anderem um Kritik an mangelnder Perspektivenvielfalt beim Deutschlandradio, um den Fall eines angeblichen „Bürgergeld-Influencers“, der Redaktionen täuschte – und um den überraschenden Personalwechsel bei der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung.
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Folge vom 07.03.2026Creator-Kultur, Frauen im Journalismus, UngarnInfluencer erreichen Millionen – deshalb setzen auch öffentlich-rechtliche Medien zunehmend auf Creator. Wie gut passen Creator-Kultur und öffentlich-rechtlicher Journalismus wirklich zusammen? Darüber sprechen wir mit Jan Katona, Contentchef und stellvertretender Programmchef von Radio Fritz. Außerdem schauen wir zum Internationalen Frauentag auf die Machtverhältnisse im Journalismus: Wie viele Frauen sitzen eigentlich in den Chefredaktionen – und warum geht der Fortschritt zuletzt sogar wieder zurück? Dazu Helena Ott von ProQuote Medien. Und wir blicken nach Ungarn: Ein neues Buch zeigt, wie Viktor Orbán große Teile der Medienlandschaft unter seine Kontrolle gebracht hat. Und wie zeigen Euch, welche Podcasts aus den Apple Charts ihr unbedingt hören solltet und welche eher Geschmacksache sind.
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Folge vom 28.02.2026Festnahme in der Türkei, KI-Panne beim ZDF, DW muss sparenWir schauen in die Türkei: Dort wurde der für die Deutsche Welle tätige Journalist Alican Uludağ in Ankara festgenommen. Vorwurf: Präsidentenbeleidigung wegen eines kritischen Posts auf X. Wir sprechen mit ARD-Korrespondent Benjamin Weber über die Hintergründe – und über die Arbeitsbedingungen ausländischer Journalist*innen im Land. Außerdem: KI-Panne beim ZDF. Im heute-journal lief ein nicht gekennzeichnetes KI-Video, weiteres Material war veraltet. Die Studioleiterin in New York wurde abberufen. Ist das ein konsequentes Signal – oder ein Bauernopfer? Einschätzungen von Journalismusforscherin Prof. Wiebke Loosen. Und: Die Deutsche Welle muss 21 Millionen Euro einsparen. Das griechischsprachige Angebot wird eingestellt, rund 160 Stellen stehen auf dem Spiel. Welche Folgen hat das für Deutschlands Stimme im Ausland? Dazu äußert sich der Geschäftsführer des Deutsch-griechischen Jugendwerks Gerasimos Bekas und die DW-Intendantin Barbara Massing.