Teresa Sickert macht einen Redaktionsbesuch beim Tagesspiegel, der meistgelesenen Zeitung aus der Hauptstadt. Und neben der klassischen Zeitung macht der Tagesspiegel Podcasts, Videos, mehrere erfolgreiche Newsletter und außerdem um die 100 Veranstaltungen im Jahr, darunter eine eigene Bühnenshow. Und der Tagesspiegel wächst, während viele Tageszeitungen Leserinnen und Leser verlieren. Wie funktioniert das?
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Wer bestimmt, was wir sehen, glauben, teilen? Das Medienmagazin schaut dahin, wo Öffentlichkeit gemacht wird: Plattformen, Redaktionen, KI und Algorithmen – und auf die Lage von Presse- und Meinungsfreiheit weltweit. Was läuft gerade schief – und was läuft richtig gut – in der Medienwelt? Im Medienmagazin sortiert Teresa Sickert die wichtigsten Mediennews der Woche, checkt mit dem Faktenfinder der Tagesschau die größten Fake-News und zeigt, welche Podcasts sich wirklich lohnen. Jeden Samstag um 18 Uhr auf radioeins – und als Podcast.
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52 Folgen
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Folge vom 17.10.2026Redaktionsbesuch beim Tagesspiegel
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Folge vom 10.10.2026Plattformen, Algorithmen, Klimajournalismus und PressefreiheitIn dieser Ausgabe des Medienmagazins mit Teresa Sickert stehen mehrere Entwicklungen im digitalen Medienbereich im Mittelpunkt: Das neue Klimamedium "Otter News", strengere Regeln für digitale Plattformen durch den Digitale-Medien-Staatsvertrag, die Abhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von US-Technologie und ein Fall transnationaler Repression gegen ein Exilmedium.
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Folge vom 26.09.2026Trump gegen die Medien, das Projekt TBD & der geplante EU Kids ActIm Mittelpunkt des Medienmagazins steht der Umgang von Politik und Medien mit Öffentlichkeit und digitalen Plattformen. Ausgangspunkt ist die Entscheidung von US‑Präsident Donald Trump, dem Fernsehsender CNN und weiteren Medien den Zugang zum Weißen Haus zu entziehen. Trump begründet dies auf seiner Plattform Truth Social mit dem Vorwurf, die betroffenen Redaktionen verbreiteten "Fake News". Neu ist weniger der Angriff auf kritische Berichterstattung als die Reaktion anderer Medien: Große US‑Sender wie ABC, CBS, NBC und auch der Trump nahestehende Kanal Fox News wollen vorerst nicht mehr in vollem Umfang über öffentliche Auftritte des Präsidenten berichten. CNN, MS NOW und Politico haben zudem Klage gegen die Regierung eingereicht. Hat sich Trump mit Aktion selbst ein Eigentor geschossen? Das bespricht Teresa Sickert mit Samuel Jackisch, ARD-Korrespondent in Washington. Deutschland könnte ab 2027 ein neues Medium bekommen: Das Projekt TBD will ein journalistisches Angebot aufbauen, das sich ausschließlich über seine Community finanziert und ohne Werbung auskommt. Das Gründerteam, unterstützt vom dänischen Medienhaus Zetland, kritisiert an etablierten Medien unter anderem eine Überfülle an Livetickern, Eilmeldungen und will gemeinsam mit Nutzerinnen und Nutzern ein anderes Angebot entwickeln. Wie das genau ablaufen soll, darüber spricht TBD-Gründerin Ann-Kathrin Hipp. Außerdem geht es um den EU Kids Act. Die Verordnung sieht strikte Alterskontrollen für Social‑Media‑Accounts vor, eine Nutzung ohne elterliche Hilfe soll erst ab 15 möglich sein. Die Journalistin Chris Köver von netzpolitik.org sieht darin aber keinen Erfolg für den Kinderschutz, sondern den Aufbau eines Überwachungsinstruments. Die geplanten Regeln betreffen auch Angebote des jungen Content‑Netzwerks funk von ARD und ZDF. Funk spielt Inhalte für junge Menschen hauptsächlich auf den großen digitalen Plattformen aus. Am 1. Oktober 2026 feiert funk sein zehnjähriges Bestehen. Wie geht es jetzt weiter?
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Folge vom 19.09.2026Demokratie braucht Stimmen – die Verantwortung der MedienAm 20. September wird in Berlin gewählt und die Wahlberichterstattung des rbb läuft auf Hochtouren. Aber: Wie wird eigentlich entschieden, in welchem Format sich die Parteien präsentieren dürfen? Und wie verhindert der rbb, dass er nicht zum Wahlkampfverstärker einzelner Parteien wird? Das bespricht Teresa Sickert mit rbb-Chefredakteur Georg Heil. Außerdem geht es um die Berichterstattung über den Osten im Vorfeld der Wahlen. Hier zeigen sich noch immer Stereotype über den "Ossi". Medienreporterin Elisabeth Krafft ordnet ein. Und: Es geht um die Rolle von JournalistInnen und Journalisten beim Thema Meinungsbildung. Denn idealerweise macht Journalismus viele Perspektiven sichtbar. Ein breites Bündnis aus privaten und öffentlich-rechtlichen Medienhäusern sowie Verleger- und Medienverbänden setzt sich unter dem Namen "Demokratie braucht Stimmen” dafür ein, das Bewusstsein für den Wert von unabhängigem Journalismus zu schärfen und entsprechend auch Druck auf die Politik auszuüben. Wie das genau aussehen soll, erzählt hr-Indendant und ARD-Vorsitzender Florian Hager im Interview.