"Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen", schrieb einst Ludwig Wittgenstein. Liv Solveig würde wohl ergänzen: "..oder singen." Denn genau das tut sie auf ihrem neuen Album "Everything I Didn't Say". Darauf geht es um das "Zwischenmenschliche: um Begegnung und Entzweiung, um das Auseinanderleben von Menschen, um das schmerzhafte Sich-nicht-verbinden-Können." All die (bislang) ungesagten Dinge formte sie zu zehn fesselnden Songs, "größer, kantiger und entschlossener als alles zuvor." In den ein oder anderen davon dürfen wir heute schon mal reinhören, und so manches mehr zu den Hintergründen erfahren wir von Liv Solveig selbst, denn sie ist diese Woche unsere Lokalmatadorin.
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Folge vom 02.04.2026Liv Solveig
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Folge vom 28.03.2026BetterovMorgen steht Betterov im ausverkauften Huxleys Neue Welt in Berlin auf der Bühne. Mit seinem Album "Große Kunst" berührt er erneut mit persönlichen Geschichten – von Familie, Prägung und der Flucht seines Vaters aus der DDR – bevor er in diesem Jahr mit "Goldener Retriever" auch literarisch debütiert.
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Folge vom 27.03.2026Sophia KennedyGleich mit zwei spannenden Neuigkeiten besucht uns Sophia Kennedy heute im studioeins: Nicht nur veröffentlichte sie gerade zwei besondere Songs, sondern wird sie demnächst auch als "Die Sendung"-Moderatorin das radioeins-Abendprogramm bereichern!
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Folge vom 26.03.2026Grim104Ob nun als Teil von Zugezogen Maskulin oder solo: Moritz Wilken alias Grim104 ist eine der wichtigsten Stimmen im zeitgenössischen deutschen Hip-Hop – ein Genre, in dem er tief verwurzelt ist und das er zugleich auf respektvolle Art transzendiert. So auch auf seinem neuen Album "No Country For Old Grim", das morgen erscheint. Dass er ein genauer Beobachter der Welt im Großen wie Kleinen ist, der den alltäglichen "Hustle" weder glorifiziert noch ignoriert, beweisen nicht nur Songs wie "Ich töte Anders Breivik" (Platz 72 der "100 besten Lieder über das Verbrechen" bei den radioeins-Sommersonntagen 2024) oder "Crystal Meth in Brandenburg" (Platz 78 der "100 besten Drogenlieder", 2021). Auch in seinem Podcast "Zum Dorfkrug" hat der 37-Jährige bereits mit Gästen wie Bill Kaulitz, Jennifer Rostock, Hadnet Tesfai oder Felix Lobrecht ausführlich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Wahrnehmung geredet. Thematisch dementsprechend wenig, in Idee und Darbietung hingegen sehr wohl ein ums andere Mal überraschend behandelt auch sein neues Album mit dem so wortwitzigen wie tieftraurigen Titel "No Country For Old Grim" das Spannungsfeld zwischen dem behüteten Aufwachsen in der norddeutschen Provinz und dem Leben in Berlin. Angesichts des Elends vor der Großstadtwohnungstür träumt er vom "Haus in Lübars" und sinniert über die Kluft zwischen denen, "die den Smoothie bestellen" einerseits, und denen, "die den Smoothie in einem kaputten Mitsubishi Colt liefern" auf der anderen.