Schon der Titel des neuen Romans von Rabea Edel ist eine Hommage an die beiden Künste, denen sie sich verschríeben hat: Denn die 42-jährige Bremerhavenerin ist nicht nur Schriftstellerin, die die Geister der Vergangenheit wachruft und sichtbar macht, sondern auch preisgekrönte Fotografin, die hier eine besondere Frau ins Bild setzt: eine Frau, eine Mutter, die beschließt, sich nicht den Erwartungen ihrer Zeit zu beugen. „Der ganze Roman hat auch mit einem Bild begonnen“, sagt Rabea Edel, „mit einem Foto von Familienmitgliedern, die ich selbst nicht mehr kennengelernt habe. Und aus den vielen Fragen, die ich an sie hatte, habe ich den Roman entwickelt.“
Kultur & GesellschaftTalk
NDR Kultur - Das Gespräch Folgen
Bei "Das Gespräch" kommen Menschen zu Wort, die Stellung beziehen und Positionen vertreten: kulturell oder gesellschaftlich, kenntnisreich, vielfältig und nicht selten provokant. Mal sind sie prominent und in aller Munde, mal ausgewiesene Experten auf ihrem Gebiet. Gemein ist ihnen allen, dass sie Inspirierendes zu sagen haben zu den Themen unserer Zeit - und oft auch sehr Persönliches. Wir stellen drängende Fragen und rollen nicht einfach den roten Teppich aus.
Folgen von NDR Kultur - Das Gespräch
105 Folgen
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Folge vom 20.07.2025Rabea Edel über ihr "Porträt meiner Mutter mit Geistern"
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Folge vom 13.07.2025Georg Diez über politische Kipppunkte: "Wir können unsere Politik gestalten"Die 1990er Jahre - ein Jahrzehnt voller Umbrüche, das bis heute nachwirkt. Der eiserne Vorhang war gerade gefallen, der kalte Krieg vermeintlich vorüber. Es war vom Sieg des Kapitalismus die Rede, vom Ende der Geschichte, vom Beginn eines glorreichen Zeitalters. Wie der Publizist Georg Diez in seinem neuen Buch "Kipppunkte" schreibt, führten die "Versprechen der Neunziger zu den Krisen der Gegenwart": Globalisierung und Osterweiterung, Klimaentwicklung und beginnende Digitalisierung. Verena Gonsch hat mit dem internationalen Journalisten und Fellow der Max-Planck-Gesellschaft über die großen historischen Ereignisse der 90er Jahre gesprochen und gefragt, was daraus geworden ist.
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Folge vom 12.07.2025Kipppunkte: die 90er als Schlüsseljahrzehnt – Gespräch mit Georg DiezDie 1990er Jahre – ein Jahrzehnt voller Umbrüche, das bis heute nachwirkt. Der eiserne Vorhang war gerade gefallen, der kalte Krieg vermeintlich vorüber. Es war vom Sieg des Kapitalismus die Rede, vom Ende der Geschichte, vom Beginn eines glorreichen Zeitalters. Wie der Publizist Georg Diez in seinem neuen Buch „Kipppunkte“ schreibt, führten die „Versprechen der Neunziger zu den Krisen der Gegenwart“: Globalisierung und Osterweiterung, Klimaentwicklung und beginnende Digitalisierung. Verena Gonsch hat mit dem internationalen Journalisten und Fellow der Max-Planck-Gesellschaft über die großen historischen Ereignisse der 90er Jahre gesprochen und gefragt, was daraus geworden ist.
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Folge vom 06.07.2025Historiker über das Verreisen: "Es gab schon immer zu viele Touristen"Vom „Zurück zur Natur!“ der Romantiker über die „Kraft durch Freude“-Fahrten der Nazis bis hin zum aktuell grassierenden Massentourismus bis in die entlegensten Winkel der Erde: Menschen lieben das Verreisen. Aber wie ist diese Leidenschaft entstanden? Wie hat sie sich im Laufe der Jahre verändert und entwickelt? Wie prägt sie unser Leben, unsere Identität? Der Tourismushistoriker Hasso Spode, apl. Professor an der Uni Hannover und Ehrenvorsitzender des Historischen Archivs Tourismus an der TU Berlin, zeichnet im Gespräch mit Jürgen Deppe die verschlungenen Wege des Verreisens nach, analysiert den denkbar schlechten Ruf von „Touristen“, zeigt die enorme wirtschaftliche Bedeutung des Urlaubens weltweit und denkt darüber nach, was geschieht, wenn auch die Bevölkerung der Schwellenländer ihr laut Artikel 24 der UN Menschenrechtscharta unveräußerliches Recht auf Urlaub in Anspruch nehmen. Schönen Urlaub!