Ein junger Iraner, nennen wir ihn Moji, möchte eigentlich nur ein normales Leben führen: Er hat einen Job, liebt die Kunst und lädt über Couchsurfing Reisende aus aller Welt zu sich nach Hause ein. Doch in einem Land, das von den Revolutionswächtern kontrolliert wird, ist diese Offenheit lebensgefährlich. Was mit einer Strafe von 80 Peitschenhieben für den Besitz von Alkohol beginnt, entwickelt sich zu einem jahrelangen Albtraum aus digitaler Überwachung, psychischer Folter und Verfolgung.
Samuel Meier berichtet in dieser Folge von NZZ Akzent, wie das iranische Regime modernste Technologie nutzt, um seine Bürger bis in das Privateste hinein zu kontrollieren. Wir erfahren, wie Moji in eine Falle auf Couchsurfing tappte, wie sein Handy getrackt wurde und warum er schließlich in einem fensterlosen Kellerverlies um sein Leben fürchtete.
Gast: Samuel Meier, NZZ-Redaktor
Host: Sarah Ziegler
Mojis Illustrationen findest du in [Samuels Artikel bei der NZZ](https://www.nzz.ch/wissenschaft/moji-aus-iran-mag-kunst-partys-und-couchsurfing-dann-beginnt-die-ueberwachung-sie-fuehrt-in-den-folterkeller-der-revolutionswaechter-ld.1928119).
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Folgen von NZZ Akzent
1638 Folgen
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Folge vom 13.04.2026Verfolgt von den Revolutionswächtern: wie Moji dem iranischen Regime entkam
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Folge vom 11.04.2026Afrika-Korrespondent Samuel Misteli: Hinter der Grenze des Sudan, aus dem man kaum berichten kannDie Menschen im Sudan durchleben seit Langem die größte humanitäre Katastrophe der Welt. Doch Berichte aus dem Inneren des Landes sind selten. NZZ-Afrika-Korrespondent Samuel Misteli ist es gelungen, über den Südsudan in die Nuba-Berge vorzudringen. Dort trifft er auf eine Bevölkerung, die sich vor ständigen Drohnenangriffen schützt, und spricht mit Menschen, deren Leben durch körperliche und sexuelle Gewalt zerstört wurden. Er lernt aber auch die andere Seite kennen und begegnet jungen Kämpfern der berüchtigten RSF-Miliz, denen schwerste Kriegsverbrechen und Völkermord vorgeworfen werden. In dieser Samstagsfolge von _sprechen wir über einen Krieg, der trotz Millionen hungernder Kinder weitgehend im Schatten der Weltöffentlichkeit stattfindet. Gast: Samuel Misteli, NZZ-Korrespondent für Afrika Host: Simon Schaffer Mehr über Samuel und eine Übersicht seiner Texte findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/samuel-misteli-ld.1499022). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
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Folge vom 10.04.2026Wenn der Mann auf See ist: das harte Leben philippinischer SeemannsfrauenMonatelang ist Estela Lolon mit ihren drei Kindern auf sich allein gestellt, während ihr Mann als Tellerwäscher auf einem Kreuzfahrtschiff arbeitet. Im Podcast erzählt Andreas Babst wie Estela als philippinische Seemannsfrau Alltag, Kinderbetreuung, Nachtschichten und Fernbeziehung gleichzeitig bewältigt. Im Mittelpunkt stehen Einsamkeit, finanzielle Hoffnungen, Misstrauen, digitale Nähe per Kamera und die emotionale Belastung, wenn Partner über Monate getrennt leben. Gast: Andreas Babst, Südostasien-Korrespondent Host: Nadine Landert Produktion: Antonia Moser Den Artikel findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/philippinen-die-maenner-fahren-zur-see-die-frauen-organisieren-sich-online-ld.1927801). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. https://abo.nzz.ch/25077808-2/
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Folge vom 09.04.2026Iran-Krieg: Was bedeutet die Waffenruhe für den Nahen Osten?Nachdem US-Präsident Trump via Truth Social mit der Vernichtung der iranischen Zivilisation gedroht hatte, überraschte er kurz vor Ablauf der Frist mit einer zweiwöchigen Waffenruhe. Während sich sowohl Washington als auch Teheran bereits als glorreiche Sieger feiern, bleibt die Lage in der Region extrem fragil. NZZ-Korrespondent Daniel Böhm berichtet aus Beirut über eine Region im Schockzustand, in der trotz offizieller Feuerpause weiterhin Raketen einschlagen – insbesondere im Libanon, der von der aktuellen Vereinbarung kaum profitiert. In dieser Folge von NZZ Akzent analysieren wir, wie fest das iranische Regime nach den Bombenkampagnen noch im Sattel sitzt und welche Rolle die strategisch wichtige Strasse von Hormuz bei Trumps plötzlichem Kurswechsel spielte. Wir blicken auf die wirtschaftlichen Trümmer im Iran, die machtlose Position der Golfstaaten und die Frage, ob Donald Trump tatsächlich über eine langfristige Strategie verfügt oder die Weltwirtschaft nur vorübergehend vor dem Kollaps bewahrt hat. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent Host: Sarah Ziegler Redaktion: Simon Schaffer Produktion: Alice Grosjean Daniels Analyse in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/der-nahe-osten-nach-dem-waffenstillstand-isolierte-iraner-geschockte-araber-und-die-grenzen-amerikanischer-macht-ld.1932797). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)