Einav Zangaukers Sohn Matan wurde am 7. Oktober von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt. Während dieser zweijährigen Ungewissheit durchlief Zangauker eine radikale Metamorphose. Ursprünglich eine Wählerin von Benjamin Netanyahus Likud-Partei, wandelte sie sich zu einer der lautesten und einflussreichsten Kritikerinnen der israelischen Regierung. Mit spektakulären Protestaktionen und direktem Druck auf die Führung kämpfte sie unermüdlich für die Rückkehr ihres Sohnes.
Nachdem Matan im Oktober 2025 befreit wurde, hat Einav nun eine neue Mission. Sie plant, selbst in die Politik zu gehen, um die Regierung zu stürzen. In dieser Episode beleuchtet Korrespondentin Katharina Bracher, wie gross ihre Chancen sind.
Gast: Katharina Bracher, Nahost-Korrespondentin
Host: Antonia Moser
Eine Reportage über die Geiselmütter kannst du in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/international/seit-637-tagen-wartet-hagit-chen-auf-ihren-sohn-das-angekuendigte-abkommen-zwischen-israel-und-der-hamas-ist-ihre-letzte-hoffnung-ld.1892239)nachlesen.
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Folge vom 29.01.2026«Ich bin Netanyahus Albtraum»: Diese Frau will die israelische Politik aufmischen
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Folge vom 28.01.2026Angst, Wut und Solidarität: Was ICE mit Minneapolis machtMinneapolis: Nach zwei tödlichen Schussabgaben innerhalb weniger Wochen – die Erschiessung der Amerikaner Renée Goode und Alex Pretti – wächst die Angst in der Bevölkerung vor der Grenzpolizei ICE. Aber auch Wut und Widerstand flammen auf: Tausende demonstrieren gegen das Vorgehen der Behörden: Anwohner organisieren sich in Netzwerken, beobachten Einsätze und warnen Migranten vor Razzien. USA-Korrespondent Christian Weisflog war vor Ort und schildert, wie sich selbst konservative Bürger mit Migranten solidarisieren und wie die Trump-Regierung mit einem aggressiven Narrativ reagiert. Gast: Christian Weisflog, Korrespondent USA Host: Alice Grosjean [Christians Reportage](https://www.nzz.ch/international/minneapolis-zwischen-furcht-und-widerstand-ich-bin-eingebuergert-aber-habe-echt-angst-ld.1921845) in Minneapolis, kurz bevor Alex Prettis Tod noch mehr Chaos auslöste. Und falls du noch kein Abo hast - [hier ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)findest du das Probe-Abo zum Testen.
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Folge vom 27.01.2026Wie versöhnt sich ein Brandopfer mit seinen Verletzungen?Wie lebt man weiter nach einer Feuerkatastrophe, die das eigene Leben für immer verändert? In dieser Episode spricht der Niederländer Lou Snoek über seine Erfahrungen nach einem verheerenden Diskothekenbrand, bei dem er vor 25 Jahren schwerste Verbrennungen erlitt. Anfangs ohne Schmerzen, dann mit der brutalen Realität konfrontiert, folgten künstliches Koma, tägliche Verbandswechsel und eine Rehabilitation, die er selbst als «die Hölle» beschreibt. Seine Erfahrungen teilt er nicht nur rückblickend, sondern auch als Hoffnung für aktuelle Brandopfer, etwa nach der Katastrophe von Crans-Montana. Gast: Marcel Gyr, Reporter Host: Antonia Moser Marcel Gyr hat über sein Treffen mit Lou Snoek einen Text geschreiben, den man [bei der NZZ lesen](https://www.nzz.ch/gesellschaft/leben-nach-der-katastrophe-14wie-versoehnt-sich-ein-brandopfer-mit-seinen-verletzungen-ld.1919911) kan. Und falls du noch kein Abo hast - [hier ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)findest du das Probe-Abo zum Testen.
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Folge vom 26.01.2026Ukraine im Frost: Wie Kiew ohne Heizung überlebt und sich organisiertRussland greift die Energieversorgung der Ukraine weiter gezielt an und Kiew erlebt eine der härtesten Kältephasen seit Jahren. Bürgermeister Vitali Klitschko warnt gar vor einer drohenden humanitären Katastrophe. Osteuropa-Korrespondent Volker Papst beschreibt den Alltag bei Dauerfrost: Strom nur noch nach Abschaltplan, acht Grad in der Wohnungen, Tee statt Heizung, Wasser schleppen ohne Aufzug. Hilfe bieten „Punkte der Unbesiegbarkeit“: beheizte Zelte und Orte zum Aufwärmen und Laden von Handys. Gast: Volker Pabst, Osteuropa-Korrespondent Host: Nadine Landert Volkers Artikel findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/russland-setzt-frost-als-waffe-gegen-die-ukraine-ein-energieversorgung-in-der-krise-ld.1919959).