Wir befassen uns in diesem 3-Teiler mit dem Verhältnis von Technik und Macht - beginnend mit der Zeit der Aufklärung, in der Staaten erstmals als "mathematische Räume" und große Maschinen verstanden wurden. Die Geschichte des technokratischen Denkens führt bis in die Gegenwart, in der China auf Grundlage kybernetischer Modelle zu regieren versucht, das Department of Government Efficiency (DOGE) in den USA mittels Algorithmen Kürzungen vornimmt und in Albanien eine KI als virtuelle Ministerin angelobt wurde.Gestaltung: Richard Brem. Redaktion. Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 07.09. 2026.
Bildung
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Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg
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Folge vom 08.04.2026Technik und Macht (1)
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Folge vom 08.04.2026Technik und Macht (2)In den frühen 1930er Jahren sorgte in den USA und Kanada eine Zeitlang die "Technocracy"-Bewegung für großes Aufsehen. Sie propagierte eine neue gesellschaftliche Ordnung, die sich ausschließlich auf Wissenschaft, Technik und Energiemanagement stützen und die bestehenden Nationalstaaten durch "Technate" ersetzen sollte. Zu den führenden Köpfen der "Technocracy"-Bewegung gehörte zu jener Zeit Joshua N. Haldeman, der Großvater von Elon Musk. Auch wenn die "Technocracy"-Bewegung damals vom "New Deal" des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt übertrumpft und politisch bedeutungslos gemacht wurde, so findet sich auch in der Gegenwart noch viel an ähnlich technokratischem Denken.Gestaltung: Richard Brem. Redaktion: Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 08.04. 2026.
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Folge vom 08.04.2026Technik und Macht (3)Im September 2025 wurde in Albanien mit "Diella" zum weltweit ersten Mal eine KI als virtuelle Ministerin "angelobt". Ein symbolischer Akt, der aber deutlich machte, wie sehr Regierungen und Verwaltung in immer mehr Ländern auf Künstliche Intelligenz setzen. In den USA ging unter Präsident Trump und unter Mitwirkung von Elon Musk etwa zeitgleich das Department of Government Efficiency (DOGE) ans Werk, um mit Hilfe von Algorithmen radikale Kürzungen bei staatlichen Behörden vorzunehmen. Daneben gibt es quer durch die weltanschaulichen Lager auch noch andere Ansätze, die mit Hilfe von KI und digitalen Technologien Städte und den Staat neu erfinden möchten.Gestaltung: Richard Brem. Redaktion: Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 9.04. 2026.
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Folge vom 30.03.2026Die Sudetendeutschen. Offene Wunden (1)Odsun. Die Vertreibung.Vor 80 Jahren atmeten viele auf: Der Zweite Weltkrieg war vorbei. Wenige Kilometer hinter der Grenze zur Tschechoslowakei begann indes ein grauenhafter Exodus. 143 Verordnungen, die als "Benes-Dekrete" bekannt wurden, erklärten als Vergeltung für den NS-Terror die deutsche Bevölkerungsgruppe pauschal zu Staatsfeinden. Sie verlor alle Rechte, wurde vertrieben und enteignet. Inzwischen sind die Wunden überwiegend verheilt - aber nicht vollständig. Wurde die Geschichte ohne Tabus aufgearbeitet? Dezember 1945 bis Dezember 1946: Rund 3 Millionen Einwohner:innen deutscher Nationalität wurden gezwungen, ihre Heimat im damaligen Böhmen, Mähren und auch der Slowakei, zu verlassen. Manche gingen gleich, andere wurden mit Gewalt vertrieben.Gestaltung: Ute Maurnböck. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 30.03. 2026.