Die Spanienkämpferinnen.Die Anästhesistin und spätere bekannte Psychoanalytikerin Marie Langer assistierte ihrem späteren Ehemann, dem Chirurgen Max Langer, bei Operationen gleich hinter der Front. "Damit relativiert sich auch die Aussage so mancher Spanienkämpfer, dass Frauen nicht in die kämpfenden Einheiten der Internationalen Brigaden integriert gewesen seien, sondern nur im Sanitätsdienst oder in anderen "zivilen" Bereichen gewirkt hätten", schreibt Irene Filip vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW). Marie Langer war eine von vier Ärztinnen aus Österreich im Kampf für die Spanische Republik. Insgesamt konnten 25 Österreicherinnen im Sanitätsdienst der Internationalen Brigaden dokumentiert werden.Gestaltung und Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 3. 03. 2026.
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Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg
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Folge vom 09.03.2026Frauen mit Courage: Marie Langer (2)
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Folge vom 09.03.2026Frauen mit Courage: Goldy Parin-Matthèy (3)Die Spanienkämpferinnen:Die in Graz geborene Liselotte ("Goldy") Matthèy - Guenet baute in Albacete das Spitallabor auf. "Mitte 1937 war es ganz klar, dass in Spanien die Entscheidung fallen würde, und die, die gegen den Faschismus waren, mussten dorthin. Ich war zwar nie in einer Partei, aber ich bin mit der kommunistischen Jugend nach Spanien gefahren", sagte die spätere Mitbegründerin der Ethnopsychoanalyse in einem Interview. Gerade ist das Buch "Goldy Parin-Matthéy: Spanienkämpferin, Anarchistin, Psychoanalytikerin" über ihr Leben und Werk im Mandelbaum Verlag erschienen. "Das war eine wichtige Erfahrung, die man nur damals machen konnte - alle zusammen in internationaler Solidarität. Die ganze Zeit in Spanien war bestimmt durch dieses gute Gefühl, konform mit seinen Idealen zu sein, auf der richtigen Seite zu stehen und etwas dafür zu tun."Gestaltung und Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 4.03. 2026.
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Folge vom 09.03.2026Frauen mit Courage: Ilsa Barea-Kulcsar (4)Die Spanienkämpferinnen.Nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs kommt die 34-jährige Wienerin Ilsa Barea-Kulcsar im November 1936 nach Madrid, wo sie in der Zensurstelle für die Auslandspresse arbeitet. In ihrem Roman "Telefónica" beschreibt sie ihre Motivation: "Es schien mir, daß ich in den Bürgerkrieg nicht nur deshalb zu gehen hatte, weil dort der große Kampf zwischen Faschismus und Demokratie - Demokratie, die den Ansatz zu einer sozialistischen Zukunft enthielt - ausgetragen wurde, sondern auch, weil ich dank meiner Erfahrung in internationaler Publizistik und nach dem republikanischen Sieg vielleicht auch in die Arbeiterbildung etwas Positives zu geben hatte."Gestaltung und Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 5. 03. 2026.
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Folge vom 04.03.2026Können Männer Feminismus? (1)Anlässlich des Internationalen Frauentages 2026 legt Mari Lang in dieser Serie den Fokus auf die Männerperspektive. Die Journalistin, die in ihrem Podcast "Frauenfragen" mehr als 50 Gespräche mit bekannten österreichischen Männern geführt hat, geht u.a. der Frage nach, ob Männer Feministen sein können, ob sie das überhaupt sollten und was es braucht, um ernsthaft einer zu sein.Gestaltung: Mari Lang. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 2.03. 2026.