Der Querschnitt durch die Basler Fasnacht bringt auch in diesem Jahr wieder Geschichten von der Basler Fasnacht und Eindrücke aus der Stadt. Vor allem aber präsentiert er die besten Schnitzelbängg des Jahrgangs 2026.
Mit dem Motto «Blyyb verspiilt» stellt die Fasnacht 2026 für einmal den Nachwuchs ins Zentrum. Die Kinder, die sich heute wieder sehr viel stärker für die Fasnacht engagieren und interessieren als noch in vergangenen Jahrzehnten. Dabei geht es aber auch um eine Haltung, die Erwachsene von den Kindern übernehmen können. Das Verspielte, Leichte, Fröhliche nämlich, das genauso zur Basler Fasnacht gehört wie das Kritische, Mystische und Ernste. Schauen – beziehungsweise hören – wir doch, wo diese Haltung an der Fasnacht 2026 auftaucht!
Wer die Sendung am Radio hören möchte:
Freitag, 27.02.2026, 20:05 Uhr, Radio SRF Musikwelle
Mittwoch, 04.03.2025, 20:05 Uhr, Radio SRF 1
Freitag, 06.03.2026, 20:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
Sonntag, 08.03.2026, 15:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
FeatureKultur & Gesellschaft
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Die Sendung «Passage» steht für radiophone Exzellenz auf SRF 2 Kultur. Hier verbinden sich Wort und Musik, Ton und Stille.
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Folge vom 06.03.2026«Blyyb verspiilt» – Querschnitt durch die Basler Fasnacht 2026
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Folge vom 27.02.2026Vom Kuhschrei zum Jodeldiplom: Geschichte einer VokaltraditionDer Schweizer Jodel ist Teil des Immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO. Doch was steckt hinter dieser Vokaltradition? Wie hat sich der Jodel im Laufe der Geschichte verändert? In Bezug auf seinen Klang, seine Funktion und seine Wahrnehmung in der Gesellschaft? Die Geschichte des Jodels ist vielseitig: Bereits im 16. Jahrhundert werden Viehlockrufe schriftlich erwähnt. Im 19. Jahrhundert findet der Kuhreihen als Inbegriff der Alpenromantik seinen Weg in die klassischen Konzertsäle. Im 20. Jahrhundert entsteht das streng reglementierte Jodellied mit heimatlich-patriotischen Texten. Und im 21. Jahrhundert entstehen der experimentelle Wildjodel und Jodellieder mit aktuellen Inhalten. Wie ist die Wechselwirkung zwischen Alltagskultur und Hochkultur, zwischen emotionalem Ausdruck und nationalistischer Symbolkraft bis hin zum Hochschulstudium? Hinweis: Sendung «Kulturplatz Talk: Wie der Schweizer Jodel immaterielles UNESCO Weltkulturerbe wurde» vom 17.12.2025, Radio SRF 2 Kultur. Den Link zur Sendung finden Sie unter «Mehr zum Thema» auf dieser Sendungsseite.
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Folge vom 20.02.2026Notgelandet – US-Militärangehörige im 2. Weltkrieg in der SchweizKurhotel und Straflager: 1500 US-Armeeangehörige waren im 2. Weltkrieg in der Schweiz interniert – zum Teil unter Bedingungen, die ein diplomatisches und politisches Nachspiel hatten. Oft ist es die junge Generation, die gezwungen ist, ihr Leben im Krieg zu riskieren oder zu opfern. Diesen Menschen widmet der Historiker Jürg Flückiger sein Buch «Gefangene Befreier». Anhand von Tagebüchern, Gesprächen mit Nachfahren und Archivmaterial dokumentiert er die Geschichte von US-Amerikanern, die während des Zweiten Weltkriegs in der Schweiz notlanden mussten und interniert wurden. Manche schlossen hier Freundschaften fürs Leben, andere wurden nach einem Fluchtversuch im Straflager Wauwilermoos inhaftiert und trugen lebenslange Belastungen davon. Die Passage gibt Einblick in ein Kapitel der Schweizer Geschichte, das bisher kaum erforscht ist.
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Folge vom 13.02.2026Guyanas Ölrausch – wie der plötzliche Reichtum das Land verändertGuyana ist die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt. Riesige Ölfunde haben es sehr schnell sehr reich gemacht – pro Kopf gerechnet, reicher als Deutschland. Der Blick ins Land zeigt allerdings noch ein anderes Bild. Noch vor zehn Jahren zählte Guyana zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Dann entdeckte ExxonMobil 2015 gewaltige Ölvorkommen vor der Küste. Seither hat sich das kleine Land in Südamerika rasant verändert: Die Wirtschaft wächst in Rekordtempo, die Staatskassen sind prall gefüllt. Und Guyana erlebt eine Generation an Fortschritt in nur wenigen Jahren. Doch wo plötzlich Reichtum ist, wächst auch die Kluft: 40 Prozent der Bevölkerung leben weiterhin in Armut. Viele Guyaner sagen heute: Vor dem Öl war das Leben besser. Was bedeutet es, der vielleicht letzte entstehende Petrostaat der Welt zu sein?