Die Liste der Autoren und Karikaturisten, die für das Magazin «The New Yorker» geschrieben und illustriert haben, liest sich wie ein «Who’s Who» der amerikanischen Literatur- und Zeichnerelite des 20. Jahrhunderts. Annäherung an ein publizistisches Phänomen, das sich bis heute hartnäckig behauptet.
Der «New Yorker» zählt zu den traditionsreichsten und renommiertesten Zeitschriften in den USA – und nicht nur dort. Seit seiner ersten Ausgabe im Februar 1925 setzt das Wochenmagazin – auf höchstem Niveau und mit unverhohlen elitärem Anspruch – qualitative Massstäbe: mit Reportagen in den Ressorts Politik und Kultur und als Plattform für neue Prosa, Lyrik und Humor. Porträt eines Dandys mit Biss, gestaltet von Walter Bohnacker.
Erstsendung: 20.2.2015
FeatureKultur & Gesellschaft
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Folge vom 21.02.2025Dandy mit Biss – 100 Jahre «The New Yorker» (W)
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Folge vom 14.02.2025Lemkins Gesetz – der Vater der Völkermord-Konvention (W)Sein Leben lang kämpfte Raphael Lemkin um Gerechtigkeit für die Opfer staatlicher Gewalt. Die Völkermord-Konvention, die vor 75 Jahren von den Vereinten Nationen angenommen wurde, gilt als sein Lebenswerk. Doch sie ist noch immer fragil. Paris am 9. Dezember 1948: Die Vollversammlung der Vereinten Nationen nimmt einstimmig ein Gesetz zur Verhütung und Bestrafung von Völkermord an. Im Mittelpunkt des internationalen Interesses steht an diesem Tag ein polnischer Jurist, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, dem Vernichtungswahn ein Ende zu bereiten. Sein Name: Raphael Lemkin. Die Völkermord-Konvention ist sein Lebenswerk – eine Art Epitaph für seine Eltern, die in Auschwitz umgebracht wurden. Einst wurde er als «Einstein des Völkerrechts» gefeiert; nach seinem Tod 1959 geriet Lemkin weitgehend in Vergessenheit. Erstsendung: 8.12.2023