Wie wird für mich Weihnachten? Mir geht es so, dass ich oft denke, dass dieses Weihnachtsgefühl verloren geht oder jedenfalls immer weiter zurückbleibt. Weihnachten hat ja auch was mit Kindheit zu tun. Wenn ich damals an den Zauber denken, das Warten aufs Christkind, das Schickmachen für das Foto unterm Tannenbaum, die Vorfreude auf die Geschenke, die Aufregung beim Krippenspiel...
... das ist echt lange her.
Jetzt bin ich erwachsen. Tja - und wie wird jetzt für mich Weihnachten? wie bereite ich mich darauf vor, wie gestalte ich meinen Advent? Muss ich mich etwa von dem Zauber verabschieden?
Im Dialog mit einem Bibeltext (Brief an die Gemeinde in Rom, Kapitel 15) habe ich ein paar Gedanken gesammelt. Ich versuche mir jemand vorzustellen, der ist wie ich: Auf der Suche nach Weihnachten. Und er macht ernst mit seiner Suche: Er fährt nach Jerusalem, zum Gottesberg und probiert das mal aus.
Gott wieder nah zu sein.
Denkt ihr, das klappt? - Hört rein und findet's heraus!
Viel Spaß,
Eure Theotabea
Religiös
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Folge vom 08.12.2019Advent -
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Folge vom 24.11.2019Sehnsucht nach dem HimmelIm November denkt man kirchlich ja viel über Tod und Sterben, aber auch über Auferstehung und Gericht nach. Schwarzbrotthemen, also. Jedenfalls auch nicht das liebste, worüber ich predige. Nun gehört der Gerichtsgedanke aber zur. Tradition, er gehört in die Bibel. Den kann man nicht einfach unter den Tisch fallen lassen. Also eine Predigt zum Thema Gericht... na ja, dachte ich, vielleicht kann ich dem doch noch etwas Positives abgewinnen. Gericht bedeutet auch: Nach dem Urteil wartet der Himmel auf die, die Gott für gut befindet. Und der Himmel ist doch etwas Schönes. Und wie schön ist es, sich nach diesem Himmel zu sehnen. Ich habe überlegt, was das mit mir macht, wenn ich über den Himmel und die Sehnsucht nach dem Himmel nachdenke. Und ob ich den Himmel eigentlich brauche - auf der Erde ist es ja auch ganz schön. Den Predigttext zum Nachlesen gibt es im Evangelium nach Lukas im 16. Kapitel. Viel Spaß beim Reinhören, Eure Theotabea
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Folge vom 28.10.2019Pläne machen ist gut - Gottes Plan ist besserIch habe mein Leben gerne unter Kontrolle. Ich bin ein strukturierter Mensch. Ich finde Sicherheit ein schönes Gefühl. Als ich die Predigt rausholte, um sie für euch aufzunehmen, ist mir aufgefallen: Klar, Pläne machen ist total gut. Ohne Pläne geht es im Leben nicht. Doch Gottes Plan für mich, für die Welt ist eben größer als alles, was ich mir ausdenken könnte. Und wenn Gottes Plan sich durchsetzt, spielen meine Pläne mit einem Mal keine Rolle. Dann ist alles anders. Das klingt vielleicht etwas radikal oder nach Weltflucht - aber mir gibt es auch Trost: Dass diese Welt nicht das Ende ist. Dass der Tod nicht das Ende ist. Dass ich loslassen kann - ich kann loslassen, weil ich nichts verlieren werde. Ich bin schon befreit. Jetzt gegen Ende des Jahres mal über solche existenziellen Grenzen nachdenke - dazu lade ich euch mit dieser Predigt ein.
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Folge vom 06.10.2019Gottes Licht in meinem Leben - leuchtet es hell genug?Gott gibt dem Leben ein Licht - Predigttext ist Jesaja 58, Verse 7-12. Und für mich wäre das wie ein Gefühl wie Urlaub und am Strandliegen ... ach, wie schön wäre das, wenn das immer vorhalten würde. Nicht dass ich jeden Tag am Strand liegen wollte. Aber dieses Gefühl, im Licht zu baden, ja, das würde ich gerne mit-nehmen. Das würde ich gerne speichern und immer bei mir haben. Ich möchte mit Euch diesem Gedanken nachspüren und überlegen, wie und ob das funktionieren kann. Was bedeutet mir Gottes Licht im Leben? Was bedeutet euch das Licht Gottes im Leben?