Religiös
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QuadraCast - der Fastenpodcast aus dem Priesterseminar St. Petrus“ dient einem Ziel: Christus näher zu kommen. Das ist das Fundament und das Ziel: Christus besser kennen zu lernen und ihn mehr zu lieben. Der diesjährige Fastenpodcast will diesem Ziel näherkommen, indem er über die Grundlagen des geistlichen Lebens spricht, die uns die Kirche aus ihrem großen Schatz mitteilt. Jede der sieben Wochen der Fastenzeit ist einem speziellen Aspekt des geistlichen Lebens gewidmet. Diese behandeln wir in einem 6 plus 1 – Schema. Was heißt das? Jeweils zum Auftakt der Woche – am Sonntag – senden wir eine 15-minütige Gesprächsfolge über einen Aspekt des geistlichen Lebens, wie z.B. über die Schriftlesung, Betrachtung und Beichte. Unser Gast ist der jeweilige Seminarist, der in der darauffolgenden Woche diesen Aspekt mit praktischen Kurzimpulsen vertiefen wird. Dieser Podcast wird von Seminaristen des Priesterseminars St. Petrus in Wigratzbad und in Zusammenarbeit mit dem deutschsprachigen Distrikt der Priesterbruderschaft St. Petrus produziert.
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Folge vom 26.02.2024[Berufung] Tag 1 – «Erkenne dich selbst»Ich bin in meiner ganzen Existenz ein von Gott gerufenes Wesen. Wie sieht meine Antwort aus?BetrachtungshilfeBild/Imagination: Christus, der uns erinnert: „Ihr seid das Licht der Welt... man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter…“ (Mt 5,14f.)1. Das Licht brennt schon: Durch die Taufe sind wir Tempel des Heiligen Geistes geworden, der Vater und der Sohn haben Wohnung genommen in uns. Zu der Selbsterkenntnis eines Christen gehört nicht nur, dass er als Geschöpf, als Mann und als Frau, angenommen und geliebt ist, sondern mehr noch, dass Gott sogar in ihm wohnt. Christus ist das eigentliche Licht der Welt (Joh 9,5), aber da er in uns wohnt, sind auch wir das Licht der Welt.2. Das Licht ist gefährdet: Seit dem Fall der ersten Menschen leiden wir alle unter den Folgen der Erbsünde. Wir haben eine gewisse Tendenz zum Bösen, das Licht in uns ist gefährdet. „Wir tragen unseren Schatz in kostbaren Gefäßen.“ (2 Kor 4,7) Die Erkenntnis unserer eigenen Schwächen und Sünden muss uns zur Vorsicht mahnen.3. Das Licht soll vermehrt werden: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (V.16) Die grundlegende Berufung eines jeden Menschen ist die Heiligkeit. Ganz gleich wie der Lebensweg ausschaut, diese Aufgabe ist allen Menschen gemeinsam und allen möglich. Gott verlangt nichts Unmögliches- - - Follow / Folgen: Telegram: https://t.me/FSSP_PodcastSpotify: https://spoti.fi/3HwDI3RYouTube: https://bit.ly/3M2WWB1Apple Podcast: https://apple.co/3PNzCdkAmazon Music: https://amzn.to/3DCFj6S
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Folge vom 25.02.2024[Berufung] Sonntagsgespräch: Erkenne Deine Berufung!"Herr Mustermann bitte zur Kasse kommen!": Ein Ruf, aber keine Berufung. Wie aber hört sich der Ruf Gottes an, wenn er Dich trifft? Wohl kaum wie eine Durchsage im Supermarkt, und dennoch können wir sie wahrnehmen und ihrer Aufforderung nachkommen, wie der hl. Bruno, den uns der Seminarist Clemens Maria Reithofer FSSP heute kurz vorstellen wird, der seinen Ruf von einem Toten vernommen hat. Wenn Du wissen willst was Deine Berufung ist und wie Du darauf antworten kannst, hör rein!Aufgabe der Woche: Bete jeden Tag drei Ave Maria und danke dem Herrn nach jedem für eine konkrete Sache in deiner Berufungsgeschichte.- - - Follow / Folgen: Telegram: https://t.me/FSSP_PodcastSpotify: https://spoti.fi/3HwDI3RYouTube: https://bit.ly/3M2WWB1Apple Podcast: https://apple.co/3PNzCdkAmazon Music: https://amzn.to/3DCFj6S
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Folge vom 24.02.2024[Gebet] Tag 6 – «Gebet und Fasten»Wirkliche Änderung der Welt gibt es nur als Änderung des Menschen. Und wirkliche Änderung des Menschen geschieht nur in der Busse.BetrachtungshilfeBild/Imagination: Christus auf den verschiedenen Stationen seines Kreuzwegs bis zum Tod am Kreuz1. Abschreckung von Sünde: Christus auf seinem Kreuzweg zu sehen, ist erschütternd. Aber das eigentlich Erschütternde sind nicht die Gewalt und Einsamkeit, sondern die Freiwilligkeit, mit der Christus dieses Leid, dieses Kreuz auf sich nimmt. Er hätte diesen Weg nicht gehen müssen, er geht ihn aus Liebe zu uns. Warum? Um uns zu zeigen, wie schwer unsere Sünden Gott beleidigen und wie groß umgekehrt seine Liebe zu uns ist. Diese Feststellung wird mir Anlass sein, mich entschieden von der Sünde abzuwenden.2. Buße: Ich werde versuchen, das Übel, das meine Sünden darstellen, wiedergutzumachen. Leider kann ich nicht wie Veronika das Antlitz Christi von Staub und Schmutz reinigen, nicht wie Maria und Johannes unter dem Kreuz ausharren. Aber ich kann Christus in meinem Mitmenschen Gutes tun. Und ich kann die hl. Messe, die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, wahrnehmen als eine Gelegenheit, um nah bei Christus zu sein.3. Sühne: Es wird mir ein Anliegen sein, dass Christi Tod am Kreuz nicht umsonst war. Ich werde mir Seine Haltung zu eigen machen, ebenfalls für andere mein Leben hinzugeben. Ich werde daher überlegen, welche Opfer ich mir im Alltag bisher habe entgehen lassen, die ich als Sühne aufopfern könnte, d.h. zur Wiedergutmachung der Sünden meiner Mitmenschen - - - Follow / Folgen: Telegram: https://t.me/FSSP_PodcastSpotify: https://spoti.fi/3HwDI3RYouTube: https://bit.ly/3M2WWB1Apple Podcast: https://apple.co/3PNzCdkAmazon Music: https://amzn.to/3DCFj6S
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Folge vom 23.02.2024[Gebet] Tag 5 – «Gebet - geht auch falsch!»Der heilige Paul vom Kreuz bezeichnet die Faulheit als eine Motte, welche die ganze Frömmigkeit zernagt und dem Gebet die Früchte nimmt.BetrachtungshilfeBild/Imagination: Der hl. Josef, wie er seinen Alltag gestaltet in den verschiedenen Schwierigkeiten eines gläubigen Zimmermanns.1. Enttäuschung: Der hl. Josef gehört zu den wenigen Menschen, die von Gott mit Visionen ausgestattet worden sind. Allerdings haben sie auch bei ihm nicht den Alltag bestimmt. Wie wir wäre er wohl auch froh gewesen, wenn Gott sich öfter explizit zu Wort gemeldet hätte. Aber eine direkte Antwort Gottes bleibt eine besondere Gnade, deren Ausbleiben uns nicht enttäuschen darf. Das Gebet lohnt sich trotzdem.3. Trockenheit: Vor allem dürfen wir uns nicht von Emotionen abhängig machen. Der hl. Josef wird das Gebet, d.h. die Nähe zu Gott, gesucht haben, ob er nun in Nazareth, Bethlehem oder Ägypten gewesen ist, in Freude und Leid. Liebe erweist ihre Größe v.a. in der Treue. Gerade Gebet trotz Trockenheit zeigt unsere Liebe zu Gott.4. Arbeit zum Gebet machen: Der hl. Josef hat die meiste Zeit seines Lebens mit Zimmermannstätigkeiten zugebracht, und zwar im Beisein seines Adoptivsohns Jesus. Auch unsere Arbeit kann zum Gebet werden, wenn wir sie gut machen und ihr bewusst in Gottes Gegenwart nachgehen. Selbst wenn der Herr nicht körperlich gegenwärtig sein mag wie zu Lebzeiten des hl. Josef, so ist Gott doch allgegenwärtig und lebt in uns sogar auf besondere Weise, wenn wir uns im Gnadenstand befinden (d.h. uns als Getaufte keiner schweren Sünde bewusst sind). - - - Follow / Folgen: Telegram: https://t.me/FSSP_PodcastSpotify: https://spoti.fi/3HwDI3RYouTube: https://bit.ly/3M2WWB1Apple Podcast: https://apple.co/3PNzCdkAmazon Music: https://amzn.to/3DCFj6S