Religiös
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QuadraCast - der Fastenpodcast aus dem Priesterseminar St. Petrus“ dient einem Ziel: Christus näher zu kommen. Das ist das Fundament und das Ziel: Christus besser kennen zu lernen und ihn mehr zu lieben. Der diesjährige Fastenpodcast will diesem Ziel näherkommen, indem er über die Grundlagen des geistlichen Lebens spricht, die uns die Kirche aus ihrem großen Schatz mitteilt. Jede der sieben Wochen der Fastenzeit ist einem speziellen Aspekt des geistlichen Lebens gewidmet. Diese behandeln wir in einem 6 plus 1 – Schema. Was heißt das? Jeweils zum Auftakt der Woche – am Sonntag – senden wir eine 15-minütige Gesprächsfolge über einen Aspekt des geistlichen Lebens, wie z.B. über die Schriftlesung, Betrachtung und Beichte. Unser Gast ist der jeweilige Seminarist, der in der darauffolgenden Woche diesen Aspekt mit praktischen Kurzimpulsen vertiefen wird. Dieser Podcast wird von Seminaristen des Priesterseminars St. Petrus in Wigratzbad und in Zusammenarbeit mit dem deutschsprachigen Distrikt der Priesterbruderschaft St. Petrus produziert.
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Folge vom 01.03.2024[Berufung] Tag 5 – «Schränkt Gott mich ein?»Verliere ich etwas, wenn ich mich Gott ganz hingebe?BetrachtungshilfeBild: Petrus, der Jesus im Namen der Jünger fragt: „Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?“ (Mt 19,27-30)1. „Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.“ (V.28) Ihm dienen bedeutet mit ihm zu herrschen. Wer sich in dieser Welt auf die Seite Christi stellt, wird dort auch beim Endgericht sein und an Seinem Sieg teilhaben. – Ich will vorher möglichst viele auf die richtige Seite bringen!2. Wer alles um Seines Namens willen verlässt, „der wird es hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben.“ (V.29) Nichts von dem, was man zurücklässt, ist wirklich verloren. Vielmehr werden wir es in einer höheren Weise wiedererhalten, und dies in einem unverlierbaren Leben bei Gott. – In freudiger Vorausschau mach ich mir das klar.3. „Viele Erste werden Letzte sein und Letzte Erste.“ Nicht die Zeit des Dienstes ist ausschlaggebend für den Lohn, sondern die liebende Hingabe – man denke an die Arbeiter im Weinberg (Mt 20,10ff.) und den Verbrecher zur Seite des gekreuzigten Herrn (Lk 23,43). – Was zählt ist das Jetzt!- - - Follow / Folgen: Telegram: https://t.me/FSSP_PodcastSpotify: https://spoti.fi/3HwDI3RYouTube: https://bit.ly/3M2WWB1Apple Podcast: https://apple.co/3PNzCdkAmazon Music: https://amzn.to/3DCFj6S
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Folge vom 29.02.2024[Berufung] Tag 4 – «Mein Wille geschehe!»Es gibt keine Geschichte ohne Gott. Nur mit Gott - oder gegen Gott.BetrachtungshilfeBild/Imagination: Samuel schläft bei der Bundeslade, in Gottes Gegenwart, und vernimmt Seinen Ruf (1 Sam 3)1. Gottes Ruf ergeht dreimal an den Schlafenden, weckt ihn, hinterlässt die Frage nach dem Ursprung und fordert das Tätigwerden des Gerufenen. Samuel tut das Richtige: Er wendet sich an einen erfahrenen Geistlichen. – Zur Unterscheidung der Geister brauchen wir äußere Hilfe, dürfen uns nicht auf unsere Meinungen und Gefühle stützen.2. Elis Auftrag und Samuels Gehorsam. Beim dritten Mal spricht der Junge: „Rede Herr, Dein Diener hört.“ – Mit solcher Bereitschaft sollen wir Gottes Anrede beantworten: „Hören will ich, was Gott in mir sprechen mag“ (Ps 84,9) „Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach seinem Wort.“ (Lk 1,38)3. Die Last des Gotteswortes: Samuel erfährt vom bevorstehenden Strafgericht über das Haus des Eli wegen des Missbrauchs der Opfer durch seine Söhne. – Fast immer ist eine Berufung mit einem schweren Auftrag verbunden, der die Überwindung der Menschenfurcht durch die Gottesfurcht verlangt! „Nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen“ (Lk 22,42)- - - Follow / Folgen: Telegram: https://t.me/FSSP_PodcastSpotify: https://spoti.fi/3HwDI3RYouTube: https://bit.ly/3M2WWB1Apple Podcast: https://apple.co/3PNzCdkAmazon Music: https://amzn.to/3DCFj6S
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Folge vom 28.02.2024[Berufung] Tag 3 – «Mach' dir kein Bild»Es geht nicht um unsere Vorstellungen. Es geht um den Gedanken Gottes!BetrachtungshilfeBild/Imagination: Berufung des jungen Jeremia in einer Zeit, als Jerusalem in die Verbannung ziehen musste und sich das Volk in einem desolaten Zustand befand (moralisch, wie religiös)1. „Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen.“ Gottes Plan für mein Leben steht schon seit Ewigkeit fest. Er hat eine Aufgabe für mich, für meine Zeit, für meineGesellschaft. Und da Gott nichts Unmögliches verlangt, hat er mir auch die nötigen Talente dafür verliehen.2. „Ach, mein Gott und Herr, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.“ Oft haben wir unsere eigenen Vorstellungen davon, wie ein Priester sein muss, wie eine Ordensberufung aussieht, wie man die Welt verbessern könnte. Und gerade deshalb meinen wir, dass es mit uns nicht funktionieren könne. Wie zu Jeremia sagt Gott auch zu uns: „Sag nicht, ich bin noch so jung“, so ungebildet, so ungeeignet…3. „Fürchte dich nicht vor ihnen.“ Überwinde deinen falschen Perfektionismus und deine Menschenfurcht. Denn ich, Gott selbst, werde durch dich sprechen und handeln, dich als Werkzeug verwenden. „Dann streckte der Herr seine Hand aus, berührte meinen Mund und sagte zu mir: Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund.“- - - Follow / Folgen: Telegram: https://t.me/FSSP_PodcastSpotify: https://spoti.fi/3HwDI3RYouTube: https://bit.ly/3M2WWB1Apple Podcast: https://apple.co/3PNzCdkAmazon Music: https://amzn.to/3DCFj6S
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Folge vom 27.02.2024[Berufung] Tag 2 – «Der Gedanke Gottes»Berufung besteht nicht darin, dass mich die Erleuchtung vom Himmel trifft und dann ist alles super!BetrachtungshilfeBild/Imagination: Josef aus dem Stamm Israel, der zu Großem berufen war, obwohl oder gerade weil er einen sehr schwierigen Lebensweg hatte (Gen 37ff.)1. Vorsehung Gottes: Josef hatte die denkbar schlechtesten Voraussetzungen für ein gelungenes Leben, nachdem als Sklave nach Ägypten gekommen war. Aber im Nachhinein erkennen wir die Vorsehung Gottes. Josef wurde zum zweitwichtigsten Mann Ägyptens und zum Lebensretter in einer großen Hungersnot – u.a. für seine Familie. Gott schreibt auch auf krummen Linien gerade.2. Gott kann dabei sogar aus den Folgen der Sünde noch etwas Nutzen machen: Unrecht, Neid, Lüge, Intrige und Unkeuschheit nahestehender Menschen hatten Josef unschuldig in ein ägyptisches Gefängnis gebracht - aber dadurch auch zu einem Vertrauten des Pharaos, der ihn später zu seiner großen Karriere führen sollte. Uns kann Gott ebenfalls durch schlechte Erfahrungen, seien es eigene Sünden, seien es fremde, zum Tun des Guten bewegen.3. Vergebung: Wäre Josef nicht zur Vergebung bereit gewesen, als seine Brüder ihn wie alle anderen um Brot baten, dann hätte die Geschichte Israels wohl ein anderes Ende genommen. Auch bei uns kann es sein, dass wir manches Fehlverhalten anderer bewusst vergeben müssen (z.B. in der Kindheit), um in unserem geistigen Leben Fortschritte zu machen. „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ (Mt 6,12)- - - Follow / Folgen: Telegram: https://t.me/FSSP_PodcastSpotify: https://spoti.fi/3HwDI3RYouTube: https://bit.ly/3M2WWB1Apple Podcast: https://apple.co/3PNzCdkAmazon Music: https://amzn.to/3DCFj6S