Jedes Jahr veröffentlicht die Organisation Reporter ohne Grenzen Anfang Dezember eine Jahresbilanz zum Zustand der Pressefreiheit weltweit. So auch heute. Das grosse Thema sind auch in diesem Jahr die getöteten Journalist*innen. Auch die Zahl der inhaftierten Medienschaffenden lässt aufhorchen. Verschlechtert hat sich die Lage insbesondere in Russland. Wir sprechen mit Valentin Rubin von Reporter ohne Grenzen Schweiz darüber.Dann:Am letzten Freitag fehlten in ganz Deutschland Schüler*innen in den Schulen. Sie demonstrierten gegen den neuen Wehrdienst. Wir hören eine Reportage von unseren Kolleg*innen von Radio Z in Nürnberg.
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Folge vom 09.12.2025Russland schneidet bei der Pressefreiheit so schlecht ab, wie noch nie
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Folge vom 08.12.2025Nachtzug nach Malmö: politisch auf dem AbstellgleisDer Nachrichtendienst hört mit, doch das ist illegal: Das Parlament hat jetzt fünf Jahre Zeit, das Nachrichtendienstgesetz zu überarbeiten, um die Überwachung verfassungs- und menschenrechtskonform zu machen. Und: Billete für den Nachtzug nach Malmö werden schon verkauft, nun will das Parlament die Subventionen streichen. Damit landet der Nachtzug auf dem Abstellgleis.
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Folge vom 05.12.2025Wenn das Klima klagt: Juristin Christina Voigt im GesprächDie Rechtsprofessorin Christina Voigt, eine ausgewiesene Expertin für Klimajustiz, erhält an diesem Wochenende den Hans-Sigrist-Preis der Universität Bern. Im Gespräch erklärt sie, welche rechtlichen Möglichkeiten im Umgang mit Klimaschäden bislang noch ungenutzt bleiben.Im zweiten Teil der Sendung geht es um den Film „Johnny & Me“, eine filmische Zeitreise durch das Leben und Schaffen des widerständigen Künstlers John Heartfield. Der Film wird am Samstag in Bern gezeigt, in Anwesenheit der Regisseurin.
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Folge vom 04.12.2025Hannah Arendt und der Autoritarismus von heuteDie Theoretikerin Hannah Arendt ist heute vor 50 Jahren verstorben. Zeit ihres Lebens hat sie sich mit dem Holocaust auseinandergesetzt. Arendts 1951 erschienenes Hauptwerk mit dem Titel «Ursprünge und Elemente totalitärer Herrschaft» ist ein Buch von bedrückender Aktualität. Lässt sich die Verschiebung hin zum Autoritarismus in den USA besser verstehen, mit den Schriften von Hannah Arendt? Darüber spricht Bernard Harcourt im Talk. Er ist kritischer Theoretiker und lehrt an der Columbia University in New York Recht und politische Theorie. Der Talk ist eine Wiederholung. Es ist eine gekürzte Version, die ungekürzte englische Version gibt es online zum Nachhören.