Gestern hat die Kantonspolizei unverpixelte Bilder von Demonstrationsteilnehmenden veröffentlicht. Damit wollen die Behörden mutmassliche Straftäter*innen ausfindig machen, die an den Ausschreitungen vom 11. Oktober beteiligt waren. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International Schweiz sieht das kritisch. Die Veröffentlichung der Bilder könnte zu einer Vorverurteilung führen.Auf Anfrage von RaBe-Info schreibt die Kantonspolizei, gegen die gesuchten Personen bestehe ein dringender Tatverdacht. Dabei geht es um die Straftaten Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Beamte, Sachbeschädigung, Brandstiftung, Körperverletzung sowie weitere Delikte. Diese Straftaten erachtet die Polizei als schwerwiegend, weshalb die Öffentlichkeitsfahndung gerechtfertigt sei.In den Graslandschaften des Mittelland ist die Biodiversität in den letzten Jahrzehnten stark zuückgegangen. Eine Forschungsgruppe hat nun neue Methoden gefunden, um die Biodiversität auf diesen Wiesen zu fördern. Jean-Yves Humbert vom Institut für Ökologie und Evolution, Conservation Biology, an der Universität Bern erzählt, um welche Methoden es sich dabei genau handelt.
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Folge vom 31.03.2026Amnesty kritisiert die Öffentlichkeitsfahndung der Polizei
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Folge vom 30.03.2026Bürgerliche Mehrheit im Regierungsrat bleibt – doch das Kantonsparlament kippt weiter nach rechtsDer Kanton Bern hat eine neue Regierung: Bei den Gesamterneuerungswahlen von gestern konnten Aline Trede von den Grünen, Reto Müller von der SP und Raphael Lanz von der SVP je einen der frei werdenden Sitze ergattern. Damit konnten die drei ihre Sitze in der Kantonsregierung verteidigen. Es bleibt beim 4:3-Verhältnis zugunsten der Bürgerlichen. Der Angriff der SVP auf einen der rot-grünen Sitze scheiterte. Lange sah es am gestrigen Wahlsonntag aber nicht danach aus. Bis zum Schluss blieb es spannend, erst mit der Auszählung des Wahlkreises Stadt Bern wendete sich das Resultat noch. Hingegen driftete das Kantonsparlament bei den gestrigen Wahlen klar nach rechts. Wahlkommentator Roger Spindler und Politologe Werner Seitz ordnen den Wahltag im Rathaus ein.Vergangene Woche verurteilte das Strafgericht in Basel einen Polizisten zu einer unbedingten Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten: Wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung, Gefährdung von Menschen und Amtsmissbrauchs. Solche Urteile sind selten. Und der Prozess wirft Fragen rund um die Polizeipraxis auf. Das No More Komitee ist ein Zusammenschluss von Solidarischen und Betroffenen, die sich gegen rassistische Polizeigewalt organisieren und hat den Prozess begleitet.
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Folge vom 27.03.2026Sammeln! Eine Leidenschaft in grossen MengenVon Kaffeerahmdeckel über Oldtimer, von der Spielkarte zum Computer. Es gibt nichts, was Mensch nicht sammelt. Die Gründe sind so vielfältig wie die Objekte selber. Irgendwann kommt der Moment, wo die Sammlung die eigenen vier Wände sprengt. Jetzt steht die Entscheidung an, wie es damit weiter gehen soll. Isabelle hat ihre Spielkartensammlung und Spiele-Abende zum Geschäft gemacht und das "House of cards" eröffnet. Die vielen Computer und anderen technischen Geräte wurden Felix zu viel und er hat seine Sammlung zum "Enter Technikmuseum" in Solothurn erweitert. Auch in den Museen platzen die Sammlungen aus allen Nähten. Der Kunsthistoriker Joachim Huber berät die Kunststätten, welche Objekte behalten und welche weggegeben werden können. Dieser Podcast ist ein Zusammenschnitt der live-Radio-Sendung Ohrensessel, produziert und präsentiert von den Praktikant:innen von Radio RaBe, Bern.
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Folge vom 27.03.2026CERN gelingt weltweit erster Transport von AntimaterieCERN gelingt weltweit erster Transport von Antimaterie: Was einer Gruppe von Wissenschaftler*innen diese Woche am CERN in Genf gelungen ist, könnte Wissenschaftsgeschichte schreiben: Zum ersten Mal wurde erfolgreich Antimaterie transportiert. Die Wissenschaftler*innen wollen damit genauere Experimente an der Antimaterie durchführen. Davon erhoffen sie sich neue Erkenntnisse über die Beschaffenheit des Universums. Und ausserdem: Bienengesundheit stabilisiert sichVergangenes Jahr wies der Bienengesundheitsdienst eine schwere Vergiftung eines Bienenvolks durch ein Biozid nach. Solche Vergiftungsfälle haben in den letzten Jahren abgenommen. Dennoch setzen nach wie vor verschiedene Faktoren der Bienengesundheit zu.