Bemalte Wandteller mit traditionellen Sujets, die auf den ersten Blick an Schweizer Bauernkeramik erinnern, aber bei genauerem Hinschauen scharfe Kritik an der Schweizer Sanktionspolitik enthalten: Das gibt es in der Ausstellung «Ein Tropfen Milch – A Drop of Milk» in der Kunsthalle Bern zu sehen. Die peruanische Künstlerin Daniela Ortiz setzt sich darin mit Fragen der Ernährungssouveränität auseinander.Ausserdem:Die iranische Alpinistin Nasim Eshqi erschliesst neue Routen und benennt sie nach Protestbewegungen oder Opfern von Femiziden. Sie ist diese Woche zu Gast im Alpinen Museum der Schweiz.
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Folge vom 27.11.2025Milch, Sanktionen, Blockaden, Kühe – Daniela Ortiz verpackt scharfe Kritik in traditioneller Bildsprache
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Folge vom 26.11.202516 Tage: Geschlechtsspezifische Gewalt und BehinderungGestern startete die Kampagne 16 Tage gegen Gewalt. Das Fokusthema 2025: Geschlechtsspezifische Gewalt und Behinderung. Im Interview spricht Namila Altorf vom Netzwerk Avanti darüber, weshalb FINTA Personen mit Behinderungen in der Kampagne grundsätzlich mitgedacht werden müssen.Und ausserdem: Menschen, die vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflohen sind, befinden sich in einer ambivalenten Situation: In den teils über zehn Jahren haben sie sich ein neues Leben aufgebaut, gleichzeitig wollen sie Teil sein des Neuanfangs und die neue syrische Gesellschaft mitgestalten. Mit dem Leben von Menschen in der syrischen Diaspora befasst sich die Migrationsforscherin Lea Müller-Funk von der Universität Krenz. Im Talk hören wir von ihren Forschungserkenntnissen.
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Folge vom 25.11.2025Erhöhung der Studiengebühren: Die SUB schlägt AlarmBerner Studierende müssen in Zukunft 100 Franken mehr pro Semester zahlen: Studierende aus dem Ausland gar 1700 Franken mehr. Die Studierendenschaft Bern schlägt Alarm.Und: Wie oft werden Medienschaffende in der Schweiz angefeindet? Und wie steht es um ihre Sicherheit? Erstmals nimmt sich eine Studie diesen Fragen an. Wir berichten im Rabe-Info über den Gefährdungsmonitor Journalismus Schweiz.
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Folge vom 24.11.2025Das Bundesgericht stoppt den Pass-Zwang für Eritreer*innenVor drei Jahren beschloss das Berner Kantonsparlament, das Taxiwesen zu liberalisieren. Nun hat der Regierungsrat eine Vorlage ausgearbeitet, die in der Wintersession zum ersten Mal debattiert wird. Sowohl die Gewerkschaften wie Taxibetreibendne üben Kritik an der Vorlage.Ausserdem: Ein Reueschreiben unterzeichnen, um einen Pass zu erhalten – diese Bedingung sieht das Bundesgericht als Unzumutbar. Damit fällt es ein wegweisendes Urteil zugunsten der eritreischen Geflüchteten in der Schweiz und gegen die Praxis des SEM.