2021 ist der Höhepunkt seiner Karriere: Jonathan Hilbert holt bei den Olympischen Spielen in Tokio Silber für Deutschland – im Gehen. Ein Triumph voller Emotionen, Euphorie und Stolz. Doch die Hochstimmung hält nicht lange an. In den Monaten nach seinem Olympia-Erfolg entwickelt er eine Depression. Im Podcast Raus aus der Depression spricht Jonathan Hilbert mit Harald Schmidt darüber, wie sich die Erkrankung bei ihm bemerkbar gemacht hat – und wann er erkannt hat, dass er trotz sportlichem Leistungsdenken einen Schritt zurücktreten muss. Der Vorsitzenden der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Ulrich Hegerl, ordnet das Gespräch aus medizinscher Sicht ein und erklärt den Zusammenhang es zwischen Stress und Depression. Es ist ein ehrlicher Austausch über Warnsignale, Selbstüberforderung und den Weg zurück zu mentaler Stabilität. Heute arbeitet Jonathan Hilbert Schritt für Schritt an seinem Comeback - mit mehr Achtsamkeit, klaren Grenzen und dem Ziel Olympia 2028.Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut. Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112. Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.Informationen und Hilfe rund um das Thema Depression: https://www.deutsche-depressionshilfe.de Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch: https://www.diskussionsforum-depression.de Für Angehörige: https://www.bapk.de https://www.familiencoach-depression.deDer Podcast ist eine Kooperation von NDR Info und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention für ARD Gesund.
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Raus aus der Depression Folgen
Über Depressionen reden hilft, die Krankheit besser zu verstehen. Mit Betroffenen, Angehörigen und vor allem mit Experten, wie in diesem Podcast. In jeder Folge wird ein anderer Aspekt der Erkrankung behandelt. Der Entertainer Harald Schmidt ist seit zwölf Jahren Schirmherr der "Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizid-Prävention" und fragt Betroffene, wie sie gelernt haben, mit einer Depression zu leben. Über Ursachen, Auslöser und Behandlungen klärt Ulrich Hegerl auf, er ist Vorsitzender der Stiftung und hat die Senckenberg-Professur an der Psychiatrie der Universität Frankfurt.
Folgen von Raus aus der Depression
39 Folgen
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Folge vom 03.02.2026Jonathan Hilbert: Vom Olympiasilber in die Depression
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Folge vom 20.01.2026Kathrin Weßling: ADHS und DepressionAutorin und Journalistin Kathrin Wessling spricht im Podcast "Raus aus der Depression" mit Harald Schmidt über ihr Leben mit Depressionen und ADHS. Sie berichtet von ihrer Jugend, Klinikaufenthalten als Studentin, Isolation und dem Gefühl, eine ganze Lebensphase "verpasst" zu haben. Denn statt sorglos auf Partys zu feiern, kümmerte sich Kathrin Wessling in ihren frühen Zwanzigern um ihre Krankheiten. Erst die ADHS-Diagnose brachte Klarheit und veränderte ihren Umgang mit der Depression grundlegend.Heute hat sie einen Weg gefunden mit den Krankheiten umzugehen. Neben der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten hilft ihr eine klare Tagesstruktur: "Bewegung, rausgehen, regelmäßig essen, Wohnung aufräumen. Das ist schrecklich und ich schaffe es an vielen Tagen auch nicht. Aber ich weiß: das oder wieder Klinik."Der Psychiater und Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Prof. Dr. Ulrich Hegerl, erklärt, wie ADHS und Depression zusammenhängen, warum beide Erkrankungen ernst zu nehmen sind und worin sie sich in Auslösern und Behandlung unterscheiden.Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut. Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112. Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.Informationen und Hilfe rund um das Thema Depression: https://www.deutsche-depressionshilfe.de Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch: https://www.diskussionsforum-depression.de Für Angehörige: https://www.bapk.de https://www.familiencoach-depression.de
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Folge vom 06.01.2026Isabell Horn: Frohnatur mit Wochenbett-DepressionIn dieser Folge spricht Schauspielerin Isabell Horn offen über ihre mehrfachen depressiven Episoden - von der ersten Depression nach einer überraschenden Kündigung bis zur Wochenbett-Depression und einem schweren Rückfall während der Corona-Zeit. Die zweifache Mutter hat in dieser Zeit gelernt offen damit umzugehen. "Es war erst mal wahnsinnig schwierig, mich so zu zeigen. Ich bin eine Frohnatur. Ich bin eine Macherfrau und ich möchte funktionieren. Und da habe ich wirklich gemerkt, es geht nichts mehr." Sie erzählt, wie sie sich Hilfe holte, warum Scham eine große Rolle spielte und welche Strategien ihr heute helfen, stabil zu bleiben. Prof. Ulrich Hegerl ist Psychiater und Vorsitzender der Stiftung Deutscher Depressionshilfe. Er ordnet medizinisch ein, klärt über Auslöser, Veranlagung und Behandlungsmöglichkeiten auf. Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut.Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112. Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222. Informationen und Hilfe rund um das Thema Depression: https://www.deutsche-depressionshilfe.de Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch: https://www.diskussionsforum-depression.de Für Angehörige: https://www.bapk.de https://www.familiencoach-depression.de Ernährungstipps bei Depression (ARD Gesund)https://1.ard.de/Ernaehrung-bei-Depression-edocs-wa Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention für ARD Gesund.
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Folge vom 23.12.2025Klaudia Giez: Die Klinik hat mein Leben gerettetKlaudia Giez - seit "Germany‘s Next Topmodel" auch bekannt als Klaudia mit K. Obwohl sie nicht gewann, erhielt sie in der Finalshow den "Best Personality"-Award – vor allem wegen ihrer ehrlichen und fröhlichen Art. Im Podcast spricht die Moderatorin und Content Creatorin offen über ihre depressive Erkrankung. Bereits mit 16 Jahren hatte sie das Gefühl, dass "etwas nicht stimmt". Sie erinnert sich an Weihnachten 2024, wo sie die Depression erneut sehr schwer erwischte. "Ich habe die ganze Zeit geweint. Ich wusste nicht weiter. Ich konnte nicht mehr." Sie beschreibt eindrücklich, wie sich Depression anfühlen kann: vom Verlust des Hungergefühls über innere Leere bis hin zu völliger Antriebslosigkeit. Klaudia Giez berichtet im Gespräch mit Host Harald Schmidt, dass sie sich daraufhin selbst in die Klinik eingewiesen hat. Der Klinikaufenthalt habe ihr das Leben gerettet, sagt sie heute rückblickend. Der strukturierte Alltag, die therapeutische Begleitung und der Austausch mit anderen Patientinnen gaben ihr Halt und neue Lebenskraft. Medizinisch eingeordnet wird das Gespräch von Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Psychiater und Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Er erklärt, woran man eine Depression erkennt, wann Antidepressiva sinnvoll sein können und wie Angehörige Betroffene unterstützen können, ohne sich selbst zu überfordern.Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Angsterkrankungen ist der Hausarzt, Psychiater oder psychologischer Psychotherapeut. Weitere Hilfe erhalten Sie bei einer akuten Krise bei der nächsten psychiatrischen Klinik oder dem Notarzt unter 112. Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222. Informationen und Hilfe rund um das Thema Depression: https://www.deutsche-depressionshilfe.de Fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch: https://www.diskussionsforum-depression.de Für Angehörige: https://www.bapk.de https://www.familiencoach-depression.de Der Podcast ist eine Kooperation von NDR Info und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention in Zusammenarbeit mit ARD Gesund.