Friedrich von Hardenberg, besser bekannt als Dichter Novalis, steht nicht nur für eine Romantisierung der Welt. Die enge Verbindung von Poesie und Religion in seinen Schriften, hat auch 250 Jahre nach Novalis Geburt nichts von ihrer Faszination verloren, wie Michael Reitz in den Evangelischen Perspektiven beschreibt.
Religiös
Religion - Die Dokumentation Folgen
Einblick in das, was die Welt zusammenhält, was Menschen unbedingt angeht: Diskurse aus Religion, Glaube, Theologie, Spiritualität und Kirche, Schlüsselmomente der Kirchen- und Religionsgeschichte.
Folgen von Religion - Die Dokumentation
417 Folgen
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Folge vom 29.04.2022Novalis - Poesie als Religion
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Folge vom 22.04.2022Kein Platz für Nachtschwärmer - Der armenische Konvent in Jerusalem bietet Geflüchteten SicherheitIn Jerusalem leben verschiedenste Kulturen und Religionen zusammen. Seit dem 4. Jahrhundert auch Armenier. Als im Osmanischen Reich deren Verfolgung einsetzte, flohen viele von ihnen ins armenische Konvent in Jerusalem. Rund um die Kathedrale St. Jakobus ist ein eigenes Dorf armenischer Flüchtlinge und ihrer Nachfahren entstanden. Silke Fries stellt es in den Evangelischen Perspektiven vor.
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Folge vom 22.04.2022Meister Eckhart - Über das Verhältnis von Gott und MenschDer Theologe und Philosoph Meister Eckhart gilt als einer der Einflussreichsten Denker des Mittelalters, als Erfinder der Gelassenheit. Zu seinen Lebzeiten wurde er aber als Häretiker angeklagt, einige seiner Texte wurden verboten. Und heute? Inwiefern ist seine Lehre auf unsere Zeit übertragbar? Diesen Fragen ist Michael Reitz nachgegangen
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Folge vom 14.04.2022Ei-mal um die Welt - Was unser Konsum mit dem Welthunger zu tun hatDies ist die Geschichte eines Eis, die in München beginnt und in der Welt endet: Das Ei ist vergangenes Jahr, eine Woche nach Ostern, aber noch vor Ablauf seines Mindesthaltbarkeitsdatums zusammen mit hunderten anderen unbeschädigten Eiern in der Mülltonne eines bayerischen Supermarkts gelandet. Verpackt in der Gegend um Magdeburg, gelegt in Holland von einem Freilandhuhn. Sehr wahrscheinlich hat dieses Huhn Soja zu fressen bekommen, das die EU tonnenweise unter anderem aus Südamerika importiert - mit fatalen Folgen: Seit 2001 wurden, so hat es die Umweltorganisation WWF berechnet, über acht Millionen Hektar natürliche Vegetation weltweit für den Sojanbau vernichtet. Land, dessen ökologische Vielfalt so auf Dauer zerstört wird. Land aber auch, das dann der Landwirtschaft vor Ort fehlt. Das so gelegte Ei - christliches Symbol des Lebens und der Hoffnung - landet am Ende im Müll in der bayerischen Landeshauptstadt. Eine Geschichte also, die beinahe einmal um die Welt führt und zeigt, was das Konsumverhalten hierzulande mit den rund drei Millionen Kindern unter sechs Jahren zu tun hat, die jedes Jahr in den ärmeren Ländern der Welt am Hunger und seinen Folgen sterben. Denn jährlich landet in Deutschland nicht nur dieses Ei im Müll, sondern rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel. Und das sind Nahrungsmittel, die anderenorts dringend zum Leben und Überleben gebraucht werden. Letztlich geht es bei dem einen Ei um die Frage nach globaler Gerechtigkeit sowie die Bewahrung der Schöpfung.