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Der NDR Info Podcast Standpunkte gibt einen Überblick, wie über das Topthema des Tages in Medien diskutiert wird. Sie hören täglich, wie Journalistinnen und Journalisten der "Zeit", "Welt" oder anderen Zeitungen die Dinge bewerten. Außerdem gibt es Kommentare aus Podcasts, Newslettern, Radio- und TV-Sendungen wie beispielsweise den Tagesthemen. Von konservativ bis liberal - NDR Info fasst die unterschiedlichen Positionen zusammen. Zum Mitreden, Mitdiskutieren und gerne auch zum Widersprechen! Wir fragen übrigens auch immer wieder Gast-Autorinnen und -Autoren nach ihrer Meinung. Die Standpunkte können Sie übrigens auch jeden Morgen auf NDR Info hören, einmal die Stunde zwischen 6 und 9 Uhr.
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Folge vom 23.12.2025Brücke in NRW: Vorbild für Bau-Turbo?Deutschland ist nicht gerade bekannt für schnelle Bauprojekte, die Rahmedetalbrücke im Sauerland aber ist in Rekordzeit fertig geworden. Nach nur vier Jahren ist das Bauwerk auf der A45 bei Lüdenscheid in Nordrhein-Westfalen freigegeben worden, inklusive Planung. Bundeskanzler Merz schnitt zusammen mit Verkehrsminister Schnieder ein symbolisches Band durch. Die Vorgänger-Brücke war im Dezember 2021 wegen schwerer Schäden von heute auf morgen gesperrt und im Mai 2023 gesprengt worden. Die Rahmedetalbrücke ist Vorbild, um in Deutschland den Bau-Turbo zu zünden und Bauvorhaben unbürokratisch und schnell voranzutreiben, finden viele Medien. Die Brücke sei aber auch Warnung, meint etwa Felicitas Boeselager vom Deutschlandfunk.
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Folge vom 22.12.2025IP-Adressen speichern gegen Internetkriminalität? (mit Simone Schmollack)Mit einem neuen Gesetz will Bundesjustizministerin Hubig digitale Spuren länger sichern. Einem Gesetzentwurf zufolge sollen Internetanbieter verpflichtet werden, IP-Adressen künftig drei Monate zu speichern, um den Kampf gegen Kriminalität im Netz zu erleichtern. Den Vorstoß greifen mehrere Medien auf - und richten den Blick vor allem auf das Thema Datenschutz, so auch unsere Gastautorin Simone Schmollack von der taz.
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Folge vom 20.12.2025EU-Gipfel: 90 Milliarden-Kredit für UkraineDie Europäische Union hilft der Ukraine mit einem zinslosen Kredit von 90 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre. Aber in der EU eingefrorenes russisches Vermögen wird dafür nicht angetastet. So sieht der Kompromiss aus, auf den sich der EU-Gipfel geeinigt hat. Das Thema wird in Medien vielfach kommentiert.
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Folge vom 19.12.2025Russisches Geld für Ukraine? (mit Miriam Hollstein, STERN)Soll eingefrorenes russisches Staatsvermögen für die Unterstützung der Ukraine genutzt werden? Darüber diskutieren die EU-Staaten schon länger, auch auf dem aktuellen EU-Gipfel in Brüssel. Die Mitgliedsstaaten sind sich weiter nicht einig - einige Länder sind dagegen, vor allem Belgien. Unsere Gastautorin Miriam Hollstein, Chefreporterin Politik beim STERN, meint, Europa dürfe sich jetzt nicht einschüchtern lassen und fragt außerdem, warum die EU-Staats- und Regierungschefs so hart um diese Entscheidung ringen. Außerdem schauen wir auf den Krankenkassen-Kompromiss zwischen Bund und Ländern. Lange haben beide darüber gestritten, um sich nun sozusagen in letzter Minute auf einen Kompromiss zu einigen: Eine Ausgabenbremse für Kliniken. Ziel ist es, Zusatzbeiträge für gesetzlich Versicherte nicht in die Höhe schießen zu lassen. Viele Medien kritisieren die Einigung. Einen "faulen Deal" nennt sie etwa die ZEIT. Volker Finthammer vom Deutschlandfunk meint, es fehle insgesamt der Reformwille, besonders bei den Ländern.